Der Lichtmess-Mond war heuer ein besonderer. Wegen der geschlossenen Schneedecke erleuchtete er die Nacht noch heller als sonst. Für die Teilnehmerinnen der Vollmondwanderung von Andrea Scheibl war das wie ein Geschenk. Ziel war es, mit geschärften Sinnen und einer guten Portion intuitiver Wahrnehmung auf eine achtsame Reise im Schein des Vollmondes zu gehen. Die Teilnehmerinnen haben auf dem Weg an verschiedenen Stationen des Märchenwegs die zurückliegenden stillen Winterwochen reflektiert. „Der Vollmond öffnete den Raum, sich zu fragen, was in dieser Zeit zur Reife, zum Abschluss kam und was davon wir im Mondschein zurücklassen wollten”, erklärt Scheibl. „Gleichzeitig sammelten wir auf dem Weg Ressourcen und Ideen für die Übergangszeit von Maria Lichtmess bis zum Frühlingsbeginn. Ideen, die dann in Frühling erblühen dürfen. Wir beobachten unsere Fußspuren im Schnee mit der Frage: Welche Spuren willst Du denn hinterlassen?” Beim Stapfen durch den Schnee konnten sich die Teilnehmerinnen fragen, ob es leichter ist, in die Fußstapfen eines anderen zu treten oder doch lieber einen eigenen Weg zu gehen.