Seit ein paar Wochen stehen in allen Kommunen der IKom Stiftland interaktive Klosterlandschaftsmodelle. Seit 2023 kann das von den Zisterziensern über Jahrhunderte geprägte Stiftland in Waldsassen mit Hilfe eines solchen Modells entdeckt werden, 2025 und 2026 wurden solche in allen weiteren Kommunen der IKom Stiftland aufgestellt.
Ende Oktober hatten die Besucher des Gelebten Museums in Mähring die Chance, sich aus erster Hand erklären zu lassen, wie man mit Hilfe des interaktiven Klosterlandschaftsmodells und der App cisterscapes mehr über die zisterziensische Prägung der Heimat erfahren kann. Ein großes Klosterlandschaftsmodell befindet sich unmittelbar neben dem Museum. EKS-Projektmanagerin Martina Zanner hatte einige Tablets und wegen der ungünstigen Witterung auch Ausdrucke der Karte mitgebracht, so dass die zahlreichen Interessierten in der warmen Stube des Museums virtuell quer durch das Stiftland reisen konnten. Besonders beeindruckten die zahlreichen 3D-Modelle, etwa von der Dreifaltigkeitskirche Kappl, der Klosteranlage oder dem Fischhof. Gerne erinnerte man sich an den Besuch der einen oder anderen Kulturerbe-Stätte oder erzählte von seinem Schulbesuch bei den Waldsassener Zisterzienserinnen. Für schöneres Wetter wurden bereits die ersten Ausflüge geplant, denn bei so manchen Orten waren die historischen Beziehungen zum Kloster weniger bekannt.
Einige Gäste freuten sich besonders darüber, in der App cisterscapes auch Zisterziensererbe aus anderen Klosterlandschaften, wie die Klosteranlage in Plasy oder die dazugehörige Wallfahrtskirche Maria Teinitz, zu entdecken und diese mit ihren Erlebnissen vor Ort verknüpfen zu können. Die App ermöglicht es, neben dem Stiftland auch die 16 weiteren cisterscapes-Partner kennenzulernen. Die Informationen sind seit Kurzem auch für die ausländischen Partner auf Deutsch verfügbar – neben Englisch und der jeweiligen Landessprache.