Die Spendenempfänger mit den beiden Vorsitzenden der Kolpingsfamilie (Bild: Elke Aschenbrenner)

Kolping Schwarzenfeld spendet Erlös vom Weihnachtsmarkt

Am vergangenen Montag lud die Kolpingsfamilie Schwarzenfeld sechs Vertreter unterschiedlicher Organisationen zur Verteilung des Weihnachtsmarkterlöses ein. Dass der Weihnachtsmarkt 2024 ein voller Erfolg war, zeigt der Betrag von 5194 Euro. Mit weiteren Geldbeträgen aus den Altkleidersammlungen und der Nikolausaktion erhöhte die Kolpingsfamilie den Betrag auf 6000 Euro. Der Vorsitzende Wolfgang Lobinger blickte anhand von Bildern auf den Weihnachtsmarkt zurück. Der Verkauf von Krippen, Vogelhäuschen, verschiedener Dekoartikel, geschmückte Mistelzweige, sowie das kulinarische Angebot wurden sehr gut angenommen und lieferten das hohe Ergebnis. Somit konnten je 1000 Euro an folgende Organisationen übergeben werden: Für den Hospizverein Schwandorf war Angela Krüger anwesend, für das Waisenhaus in Nigeria Pfarrvikar Christian Ogu, für die Kuno-Stiftung Regensburg Constantin Walderdorff, für das Thomas Wiser Haus Frau Ursula Winter, für die Organisation Sozialdienst katholischer Frauen SKF Schwandorf Frau Hermine Rodde. Der Ghana-Hilfe-Verein Pfarrer Renner hatte schon zwei Wochen zuvor bei einem Vortrag von Johanna Wenisch die Spende erhalten. Der Kolpingsfamilie ist es seit über 30 Jahren wichtig, dass ein Teil des Geldes in der Region bleibe, so der Vorsitzende, damit es den hilfsbedürftigen Menschen auch bei uns zugutekommt, man jedoch die Ärmsten der Armen auf anderen Kontinenten nicht vergisst. Anschließend stellten die anwesenden Vertreter der verschiedenen Organisationen ihre Projekte im Einzelnen vor und zeigten sich über die Zuwendung von je 1000 Euro sehr erfreut. Im Anschluss übergab die Bastelgruppe zusätzlich 1800 Euro an zwei Gruppierungen. Herr Prengel stellte die Arbeit von Krebeki vor und Frau Kroher die Herzkissenaktion des Kneipp-Vereins Fensterbach.
Die Mitglieder der Kolpingsfamilie beim Kolpinggedenktag.  (Bild: Wolfgang Lobinger)

Engagierte Kolpinggemeinschaft Schwarzenfeld wächst weiter

Unter dem Motto „We are family – Kolping ist Familie“ feierte die Kolpingsfamilie Schwarzenfeld am vergangenen Wochenende ihren Kolpinggedenktag. Zuerst trafen sich die Mitglieder zum gemeinsamen Familiengottesdienst in der Marienkirche. Anschließend ging es mit der Jahreshauptversammlung und der Ehrung langjähriger Mitglieder im Pfarrheim weiter. Der Vorsitzende Wolfgang Lobinger betonte die Bedeutung der Kolpingsfamilie als Gemeinschaft, die Solidarität, Nächstenliebe und Gemeinschaft lebt. Die Kolpingsfamilie unterstützte in den vergangenen Monaten mehrere soziale Projekte, wie etwa die Tafeln in Nabburg und Schwandorf, ein Missionsprojekt in Ghana, das Schulprojekt von Pfarrer Hillary in Nigeria oder den Hospizverein in Schwandorf aus dem Weihnachtsmarkterlös. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der aktiven Gruppenarbeit, die enge Freundschaften und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl fördert. Die Schwarzenfelder Kolpingsfamilie vereint Tradition mit Offenheit für Neues. So konnten im vergangenen Jahr 25 neue Mitglieder in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Aktuell sind neun Gruppen aktiv, wie die Kolping-Kids, Jugendgruppe, Eltern-Kind-Gruppe, Familientreff, Familienkreis, jeweils eine Bastel-, eine Kalligraphie- und eine Turngruppe. Besonders für junge Familien und Kinder habe man das Angebot ausgeweitet, so Lobinger. Viele Treffen wurden in den vergangenen Monaten wieder organisiert und durchgeführt. So im kirchlichen Bereich eine ewige Anbetung, der Kreuzweg in der Marienkirche und eine Ölbergandacht. Aber auch gesellige und informative Veranstaltungen kamen nicht zu kurz. So engagierte man sich beim Weihnachtsmarkt, führte die Nikolausaktion durch, organisierte einen Fahrradbasar und das Johannisfeuer am Miesberg und lud zum Fastenessen ein. Besonders beliebt sind das gemeinsame Familienwochenende in Lambach bei Jung und Alt oder das Sommernachtsfest und der bayerische Abend.

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