Auf dem Bild sind von links Pfarrer Markus Bruckner, Notar Johannes Eichelsdörfer und Vorsitzende Claudia Porst.<br> (Bild: Lothar Porst)

Überwältigender Besuch beim Vortrag „Vererben, Erben und Hofübergabe”

Die KAB Immenreuth hatte Notar Johannes Eichelsdörfer aus Kemnath eingeladen und zu seinem Vortrag „Vererben, Erben und Hofübergabe” kamen zahlreiche Besucher ins Pfarrheim. Daraus wird deutlich, dass die Thematik der Generationen-Nachfolge beim Eigentum jeden angeht und dass viele Bedarf an Informationen dazu haben. Mit dem Referenten gelang der KAB ein Glücksgriff, da Notar Eichelsdörfer komplizierte rechtliche Begriffe anschaulich machte, indem er immer wieder auf Beispiele aus dem Leben verwies. Bei der Übergabe von Eigentum, die einer Schenkung entspricht, ist es nach seinen Ausführungen das Beste, wenn alle Betroffenen am Tisch sind - die Übergebenden, die Übernehmer, aber auch diejenigen, die kein Eigentum bekommen sollen. Nur dadurch lassen sich durch gemeinsame Überlegungen für später lang andauernde Streitigkeiten in der Familie vermeiden. Er verwies auch auf die Möglichkeit, dass Übergebende Rechte im Übergabevertrag zurückbehalten können, wie z.B. das Wohnrecht im bisherigen Wohnhaus oder das Nießbrauchsrecht an ihrem Mietshaus. Gerade der Übergabevertrag macht verschiedene individuelle Regelungen möglich, verdeutlichen kann dies am Besten ein Fachmann wie der Notar. Der Referent verwies auch darauf, sich möglichst frühzeitig mit einer Übergabe zu beschäftigen, um als Beteiligter Vorteile aus der Zehn-Jahres-Regel ziehen zu können, die erst mit der notariellen Beurkundung zu laufen beginnt und steuerliche wie rechtliche Vorteile zur Folge haben kann. Die Besucher nutzten die Möglichkeit, aufgeworfene Fragen zu stellen, do dass am Ende die KAB-Vorsitzende Claudia Porst zusammen mit Pfarrer Bruckner dem Referenten Dank für deine aufschlussreichen Erläuterungen sagen konnte.
Die Geehrten. (Bild: Lothar Porst)

KAB Immenreuth macht mit dem bewährten Team weiter

Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung der KAB Immenreuth im Pfarrheim durfte Vorsitzende Claudia Porst sowohl Pfarrer Markus Bruckner als Pfarrvikar Dr. Linus wie die beiden Bürgermeister Thomas Kaufmann und Josef Hecht begrüßen. Bei den dabei durchgeführten Neuwahlen der Vorstandschaft erhielten alle bisherigen Vorstandsmitglieder erneut das Vertrauen ausgesprochen. Unter dem Vorsitz von Claudia Porst mit ihren Stellvertretern Alfred Popp und Irmgard Greger wird die KAB wieder mit vielen Aktionen im sozialen und kirchlichen Bereich sowie bei der Seniorenarbeit wertvolle Angebote in Immenreuth anbieten. Mehrere treue Mitglieder konnten geehrt werden. So erhielten für 60 Jahre Mitgliedschaft Erich Hader, Monika Scherm, Angela Stehbach und Elfriede Veigl, für 50 Jahre Josef König, Lucia König und Monika Kraus, für 40 Jahre Gerlinde Prechtl und für 25 Jahre Angelika Märkl den Dank des Vereins, verbunden mit Urkunde und Präsent ausgesprochen. Die Vorsitzende sagte auch den altersbedingt ausscheidenden Fahnenträgern Alois Unterburger und Alois König Vergelts Gott für ihre zuverlässig ausgeführten Dienste. Künftig wird anlässlich von Trauerfeiern die Fahne der KAB in den neuen Fahnenständern der Kirche aufgestellt und nicht mehr beim Trauerzug mitgenommen. Bei Fronleichnam und dem Volkstrauertag wird es weiter eine Fahnenbegleitung geben. Für die finanzielle Unterstützung der KAB bedankten sich Pfarrer Bruckner für die Pfarrei und Dr. Linus wegen seines geförderten Nigeria-Projekts. Mit einer Brotzeit fand die Versammlung einen gemütlichen Abschluss.
„Die Schattenseiten des Lebens annehmen „ der KAB Immenreuth (Bild: Lothar Porst)

Die Schattenseiten des Lebens annehmen

Die KAB Immenreuth hatte in das Pfarrheim zum Vortrag „Die Schattenseiten annehmen - Impulse für das Leben aus der Bibel” eingeladen. Nachdem jeder Mensch nicht nur positive Eigenschaften hat, sondern auch seine Schattenseiten, zeigte der Referent, Pfarrer Besold aus Erbendorf auf, dass auch in der Bibel der Umgang damit beschrieben wird. Er stellte drei Personen aus der Bibel vor, die die Schattenseiten ihres Lebens und die der Mitmenschen kennenlernen mussten, aber ihre Schwächen annahmen, die Zweifel überwanden und später im Glauben an ihren Gott die Wendung zu einem besserem Leben erfahren durften. Er zeigte das an den Beispielen im Leben von Jakob, Hiob und Jesus. Pfarrer Besold führte aus, dass auch jeder Mensch nicht nur positive Eigenschaften hat, sondern genauso Schattenseiten. Wir Alle stehen deshalb vor der Herausforderung, nicht an unseren Schattenseiten zu verzweifeln. Vielmehr sollten wir versuchen, unsere Fehler zu erkennen und Leid, das wir erfahren, anzunehmen, um unser Verhalten sowie den Umgang mit den Schicksalsschlägen bessern zu können. Auch am Schicksal unserer Mitmenschen sollen wir Interesse zeigen, um zu erkennen, wenn es ihnen schlecht geht. Die Zeit für ein Gespräch mit ihnen kann wertvoll sein - ihnen hilft Zuhören und einfach Da sein häufig mehr als „gut gemeinte” Ratschläge. Pfarrer Besold schloss damit, dass auch der Glaube helfen kann, da Gott jeden Menschen mit seinen Schwächen annimmt, so wie er ist. Daher dürfen wir ihn jederzeit im Gebet um Hilfe bitten. Beim abschließenden Meinungsaustausch sprachen wir über uns bekannte schwierige Lebenssituationen und diskutierten interessiert darüber, wie man als Betroffener damit umgehen könnte, um für den Betroffenen eine Verbesserung von Leid oder Not zu ermöglichen. Die KAB-Vorsitzende dankte für dem Referenten mit einem Präsent für seine interessanten Ausführungen und verabschiedete ihn unter dem Beifall der Gäste.

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