Die Turnerinnen der 11 Mannschaften der Schulen der Oberpfalz bei der Preisverleihung des Bezirksentscheids. (Bild: Anja Malzer)

Spannender Wettkampf beim Bezirksfinale U18 im Gerätturnen der Schulen

Am 10. Februar 2026 fand im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia” in der Dreifachturnhalle des Stiftland-Gymnasiums Tirschenreuth das Bezirksfinale U18 im Gerätturnen der Mädchen statt. Elf Mannschaften aus allen Ecken der Oberpfalz lieferten sich einen spannenden Gerätevierkampf an Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Eine so starke Wettkampfbeteiligung hat es laut Wettkampfleitung Sandra Fischer noch nie gegeben. Am Ende trennten die begehrten Treppchenplätze nur insgesamt 1,5 Punkte. Das Augustinus-Gymnasium Weiden konnte sich mit einem Vorsprung von 0,9 Punkten den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz landete das Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth, gefolgt vom Robert-Schuman-Gymnasium Cham. Damit erturnte sich das Augustinus-Gymnasium Weiden das Ticket zum Landesfinale. Wir wünschen dem Team schon jetzt viel Erfolg. Die Platzierungen im Überblick: 1. Augustinus-Gymnasium Weiden, 2. Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth I, 3. Robert-Schuman-Gymnasium Cham I, 4. Erasmus-Gymnasium Amberg, 5. Gymnasium Neustadt a. d. Waldnaab, 6. Gymnasium Neutraubling I, 7. Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth II, 8. Robert-Schuman-Gymnasium Cham II, 9. Herzog-Christian-August-Gymnasium Sulzbach-Rosenberg I, 10. Gymnasium Neutraubling II, 11. Herzog-Christian-August-Gymnasium Sulzbach Rosenberg II. Ein gut organisierter Wettkampf in einer bestens ausgestatteten Halle sorgte für eine tolle Stimmung bei allen Beteiligten. Ein großer Dank gilt allen Kampfrichtern, Unterstützern, Lehrkräften, Trainern, Betreuern, Helfern und dem Hausmeister für die Organisation und Durchführung des Wettkampfes.
Die Schüler des EG packten fleißig mit an: 50 EIchen koonnten gepflanzt werden. (Bild: Jürgen Eder)

Selbst Hand anlegen – Schüler des Erasmus-Gymnasiums helfen beim Waldumbau

„Es wäre doch schön, wenn jeder neu an unsere Schule gekommene Fünftklässler einen Baum pflanzen könnte!“, lautete eine der zahlreichen Ideen, die Schüler des Erasmus-Gymnasiums zu Beginn des Schuljahres äußerten. Eine wirklich tolle Idee, fand der Arbeitskreis `FairFuture´ unter Leitung von Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe und setzte den Plan am 02. April in die Tat um. Doch wie kam es dazu? Schon bei der ersten Kontaktaufnahme mit Herrn Martin Seits, dem Leiter des städtischen Forstamts am Mariahilfberg stießen die Schülerinnen auf offene Ohren, und auch die Schulleitung unterstützte den Plan von der ersten Minute an. Als dann noch die polnischen Franziskanerpatres im Kloster am Mariahilfberg beschlossen, den achthundertsten Geburtstag des Sonnengesangs des Heiligen Franziskus von Assisi mit der Spende von 800 Eichenpflänzchen zu feiern, war die Aktion perfekt. Im Unterricht sprachen die Schüler über den Waldumbau, das Pflanzen resistenterer Baumarten, die besser mit wärmeren Temperaturen und unzuverlässigeren Niederschlägen umgehen können, sowie über die Bedeutung des Waldes beim Klimaschutz. Am 02. April war es dann endlich so weit: Passend zum Sonnengesang wanderten gut 50 Schülerinnen und Schüler begleitet von einigen Lehrkräften bei Kaiserwetter über den Berg und trafen unterhalb des Senders auf Pater Seraphin, der die Schüler im Namen der Franziskaner begrüßte und ihnen für ihr Engagement dankte. Herr Seits und drei Mitarbeiter des Forstamts zeigten danach, was beim Pflanzen der Setzlinge zu beachten ist. Sie hatten Werkzeug mitgebracht und die Standorte der Bäume bereits vor dem Eintreffen der Schüler abgesteckt. Und gleich darauf ging es los: In Dreiergruppen pflanzten die Schüler Baum um Baum - und hatten sichtbar und hörbar Spaß dabei! Wenn das eigene Körpergewicht nicht genügte, um den Spaten tief genug in den Lehmboden zu stoßen, halfen Mitschüler und Lehrkräfte nach. Die Energie schien den Nachwuchsförstern jedenfalls nicht auszugehen. Und selbstverständlich legten alle den Rückweg ans Erasmus-Gymnasium im Anschluss genauso umweltschonend wieder zu Fuß zurück. Ein herzlicher Dank geht daher an die Franziskanerpater für die Finanzierung und bei Herrn Seits für die Organisation dieser Aktion. Den Bäumchen wünschen wir ausreichend Regen und ein langes, langes Leben. Ein schöner Gedanke, dass einige der Schüler vielleicht eines Tages ihren eigenen Kindern beim Sonntagsspaziergang am Mariahilfberg `ihr Eichenwäldchen´ zeigen werden. Und schon heute erinnert ein Schild an die Spender der Bäume.
Die Gruppe mit Kursleiter StD Josef Witt ganz links und Schülerinnen und Schülern aus dem Herzog-Christian-August-Gymnasium in Sulzbach-Rosenberg sowie dem Erasmus-Gymnasium und dem Max-Reger-Gymnasium (beide in Amberg) (Bild: Susanne Witt )

Schülerakademie Amberg-Sulzbach: Reise durch die Herrschaftsarchitektur

Auch in diesem Schuljahr bietet die Schülerakademie Amberg-Sulzbach wieder ein vielfältiges Programm zur Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler an den vier Amberger Gymnasien und dem HCA-Gymnasium in Sulzbach-Rosenberg. Es reicht von einem Aufbaukurs Italienisch über die Beschäftigung mit Brettspielen bis hin zu einem Debattierkurs. Der Beitrag des HCA-Gymnasiums besteht diesmal in einer Serie von Exkursionen zum Thema „Herrschaftsarchitektur“. Dabei geht es darum, wie die Mächtigen in der Mitte Europas ihre Stellung und ihren Reichtum über Jahrhunderte hinweg in Form von Bauten dargestellt haben, die stets auch mit Botschaften an die Untertanen wie auch an andere Herrscherhäuser verbunden waren. Der aus Amberger und Sulzbacher Gymnasiasten zusammengesetzte Kurs hat bereits die Burg Trausnitz oberhalb von Landshut besichtigt, wo es um die Zurschaustellung von Herrschaft im späten Mittelalter ging, und ebenso die aus der Renaissance stammenden Teile der Münchner Residenz. Um die schon regelrecht theatralische Inszenierung von Herrschaft im Barockzeitalter ging es beim Besuch der Residenz der Würzburger Fürstbischöfe mit ihrem weltberühmten, von Tiepolo ausgemalten Treppenhaus. Für Mitte Mai ist bereits ein Besuch des Parks von Schloss Wilhelmshöhe bei Kassel mit seinen Wasserspielen terminiert, wo eine ganze Landschaft nach den Wünschen mehrerer barocker Herrscher modelliert wurde. Noch in der Planungsphase befindet sich eine Führung durch die Interieurs von zwei großbürgerlichen Wohnungen, die vom Wiener Star-Architekten Adolf Loos in den 1920er Jahren im böhmischen Pilsen errichtet wurden und die erstaunlicherweise sowohl den Zweiten Weltkrieg als auch 40 Jahre Kommunismus weitgehend unbeschadet überstanden haben. Hier wird deutlich werden, dass Einfluss und Reichtum auch auf diskretere Weise, doch nicht weniger wirkungsvoll, in Szene gesetzt werden kann als im Barockzeitalter.

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