Das innovative Mixed-Reality-Mitmachpraktikum an der OTH Amberg-Weiden begeisterte die Schülerinnen der Dr.-Johanna-Decker-Schulen: Über VR-Brillen konnten sie in den menschlichen Körper eintauchen. (Bild: Markus Hammer)

Decker-Schülerinnen auf virtueller Reise durch den Körper: Bio-Unterricht an der OTH

Vor kurzem erhielten rund 70 Schülerinnen die Gelegenheit, an einem innovativen Mixed-Reality-Mitmachpraktikum im Fach Biologie teilzunehmen. Das Format „Virtuelle Reise durch den menschlichen Körper” wurde vom Anatomy Lab unter Leitung von Frau Prof. Dr.-Ing. Eva Rothgang konzipiert. Am Standort Amberg wurden die Schülerinnen (zwei 10. Klassen des Gymnaisums und zwei 8. Klassen der Realschule) von den wissenschaZlichen Mitarbeitern David Powering und Sonja Waldt willkommen geheißen. Zum Einsatz kamen die Mixed-Reality-Brillen Apple Vision Pro sowie die Anatomie SoZware 3D Organon. In Kleingruppen erlebten die Schülerinnen anschaulich, wie immersive Technologien den Biologieunterricht erweitern und vertiefen können. Im Fokus standen zentrale Inhalte des bayerischen Lehrplans, darunter der Gasaustausch in der Lunge, das Herz-Kreislauf-System sowie der Aubau und die Funktionsweise des Herzens mit Kammern, Klappen und Herzzyklus. Die Schülerinnen konnten Organe im virtuellen Raum platzieren, drehen und schrittweise analysieren. Das ergänzende Quizformat ermöglichte es, anatomische Strukturen wie Muskeln, Knochen und Organsysteme gezielt zu identifizieren. Die anschauliche Visualisierung komplexer biologischer Zusammenhänge förderte insbesondere das Verständnis von Struktur und Funktion im menschlichen Körper. Gleichzeitig zeigte das Projekt, wie digitale Technologien nachhaltiges Lernen unterstützen und das Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen stärken können. Mit dem Anatomy Lab setzt die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden ein starkes Zeichen für die Verbindung von moderner Wissenschaft, innovativer Lehre und schulischer Bildung.
Die Zugabe beim Benefizkonzert zur Einweihung des neuen Steinway-Flügels: (von links) Thomas Hofer, Thomas Pöller, Julia Rempe, Hans Kistler begeisterten mit einem Lied aus „My Fair Lady”. (Bild: Hendrik Rosenboem)

Benefizkonzert der Decker-Schulen: Neuer Flügel eingeweiht

Beim Benefizkonzert der Dr.-Johanna-Decker-Schulen am 28. Februar 2026 wurde der neue Steinway-Flügel feierlich eingeweiht, den Thomas Hofer und Julia Rempe den Schulen als Dauerleihgabe überlassen haben. Schulleiter Hans Kistler dankte dem Künstlerehepaar herzlich für das wertvolle Instrument. Den ersten Teil gestalteten Schülerinnen der DJDS. Marie Birner (G11A) eröffnete mit Griegs „Notturno”, gefolgt von Franziska Luig (Q12), die „Drei Nüsse für Aschenbrödel” und Beethovens „Mondscheinsonate” präsentierte. Klara Bode (G9C) zeigte mit Bach, Beethoven und zwei Debussy-Stücken eine beeindruckende stilistische Bandbreite und künstlerische Entwicklung. An der Querflöte rundeten Johanna Weigl mit einer Bach-Sinfonia sowie Christina Schwab und Anna Kopf mit Mancinis „Pink Panther” die erste Hälfte ab, am Klavier begleitet von Thomas Pöller bzw. Christina Viehauser. Nach der Pause musizierten Lehrkräfte und das Künstlerehepaar. Elke Bengler und Thomas Pöller eröffneten mit Mozarts vierhändiger Sonate KV 381. Julia Rempe glänzte in Händels „Sweet Bird”, begleitet von Thomas Hofer (Violine) und Thomas Pöller (Klavier). Hans Kistler (Klarinette), Hofer und Pöller faszinierten mit dem ersten Satz aus Chatschaturians Trio, bevor Rempe und Kistler das Publikum mit Seibers humorvollen „Morgensternliedern” zum Schmunzeln brachten. Hofer und Pöller führten mit Mozarts Sonate KV 454 zu klassischer Eleganz zurück. Den Abschluss bildete Reynaldo Hahns „À Chloris”, gesungen von Julia Rempe. Nach großem Applaus erklang als Zugabe „I could have danced all night” aus My Fair Lady – ein schwungvolles Finale eines hochklassigen Konzerts, das die Bedeutung der Musik an den DJDS eindrucksvoll unterstrich und dem neuen Steinway-Flügel einen glanzvollen Einstand bescherte.

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