Am Dreikönigstag wurden zehn Sternsinger in der Pfarrkirche St. Margareta vorgestellt. Pater Jo Jovilla Kurian entsandte sie nach der Messfeier. Den Gottesdienst feierten die Sternsinger um den Volksaltar versammelt mit. Musikalisch wurde der Festgottesdienst, bei dem auch Wasser und Kreide geweiht wurde, vom Kirchenchor unter der Leitung von Josef Frischholz umrahmt. In der Predigt stellte der Pater unter anderm heraus. „Die Geschichte von den Sterndeutern will mehr, als uns eine schöne Szene an der Krippe vor Augen zu malen. Sie will die enge Krippenszene mit den Hirten aus Bethlehem aufbrechen und weiten – hinaus in die Welt. Man könnte sagen: Hier beginnt die Globalisierung des Heils. Diese Geschichte macht unmissverständlich klar: Gottes Heil ist nicht an einen Ort gebunden. Die Sterndeuter sprengen die Grenzen, die Menschen oft in ihren Köpfen errichten. Zwischen denen, die angeblich dazugehören, und denen, die man lieber auf Abstand hält.“ Nach dem diesjährigen Motto: „Gegen Kinderarbeit, Schule, statt Fabrik“ machten sich die Sternsinger nach dem Gottesdienst auf dem Weg, um ihn die Häuser den Segen zu bringen. Sie sagten in den Häusern ihren Spruch auf schrieben an die Türen den Segenspruch: „C+M+B“ und dafür wurden sie mit Dankesworten und Spenden belohnt.