Auch im Jahr 2026 ziehen rund um den Dreikönigstag wieder zahlreiche Sternsingerinnen und Sternsinger durch die Straßen der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg. Sie bringen den Segen Gottes in die Häuser und setzen zugleich ein Zeichen der Solidarität mit Kindern in Not weltweit.
Nach altem christlichem Brauch werden die Häuser zum Epiphaniefest gesegnet. Die Aufschrift 20 C+M+B 26 an den Haustüren erinnert daran: Christus segne dieses Haus.
Der feierliche Aussendungsgottesdienst fand am Samstag, 3. Januar 2026, im katholischen Pfarrheim Vohenstrauß statt. In ihrer Katechese stellte Gemeindeassistentin Elena Harwardt den Bezug zur biblischen Botschaft her und machte deutlich, dass der Einsatz gegen Unrecht und Ausbeutung zum christlichen Auftrag gehört.
Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Am Beispiel Bangladeschs wird auf die Situation von Kindern aufmerksam gemacht, die arbeiten müssen, statt eine Schule zu besuchen. Die Spenden der Aktion unterstützen Projekte, die Kindern Bildung ermöglichen und ihnen eine Zukunft ohne Ausbeutung eröffnen.
In der Pfarreiengemeinschaft sind in diesem Jahr über 150 Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs – in Vohenstrauß und Altenstadt, Tännesberg/Kleinschwand/Großenschwand, Waldau, Oberlind und Böhmischbruck. Begleitet und organisiert wird die Aktion von Gemeindeassistentin Elena Harwardt, den Oberministranten, Pfarrvikar Ronald Liesaus, Pater Joseph sowie vielen engagierten Eltern und Mitgliedern des Pfarrgemeinderats.
Pfarrer Alexander Hösl dankte allen Beteiligten herzlich für ihren Einsatz. Die Sternsinger zeigen mit ihrem Engagement eindrucksvoll, wie gelebter Glaube, Nächstenliebe und der Einsatz für eine gerechtere Welt zusammengehören.