Bei der Jahreshauptversammlung der Tell-Schützen Spielberg im Dorfhaisl in Spielberg begrüßte 1. Schützenmeister Hans Leipold den 1. Bürgermeister Josef Beimler, 3. Bürgermeister Hans-Peter Reil sowie die Vorstandschaft und weitere Mitglieder des Vereins. Leipold zeigte sich erfreut, dass der Verein weiterhin sowohl sportlich als auch gesellschaftlich in der Gemeinde aktiv sei, die Vorstandschaft gut zusammenhalte und ein positives Vereinsklima herrsche. In diesem Jahr steht ein besonderes Jubiläum an, so der Schützenmeister. Der Verein, der im November 1956 gegründet wurde, besteht seit nunmehr 70 Jahren. Dies wolle man heuer gebührend feiern und in diesem Zusammenhang auch Gründungsmitglieder und weitere langjährige Mitglieder ehren.
Sportleiter Martin Völkl berichtete von den sportlichen Aktivitäten im Verein. Die vierköpfige Schützenmannschaft (Sabine Dewald, Hans Leipold, Karl Greiner und Martin Völkl) startete im Rundenfernwettkampf des Sportschützengrenzgaus Vohenstrauß und verteidigte ihren 6. Platz in der B-Klasse. Geschossen wurde dabei an den Schießständen des benachbarten Schützenvereins Waldthurn. Völkl betonte dabei die äußerst gute Zusammenarbeit mit den Waldthurner Schützen. Man könne sich mit jedem Anliegen an die Verantwortlichen wenden und es herrsche eine sehr freundliche Atmosphäre. Auch am Gemeindeschießen nahmen die Tell-Schützen teil und stifteten hierfür wieder eine „Tell-Scheibe”. Sabine Dewald stellte als Verantwortliche für die Finanzen des Vereins den aktuellen Kassenbericht vor, die beiden Kassenprüfer Tobias und Christian Feiler bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Bürgermeister Beimler übermittelte zusammen mit Hans-Peter Reil die Grüße der Marktgemeinde und betonte, dass der Verein weiterhin bestehen bleiben solle und aus dem gesellschaftlichen Leben nicht wegzudenken sei. „Die Tell-Schützen sind immer da”, so Beimler, und mit einem Augenzwinkern meinte er: „Auch wenn es manchmal etwas mehr sein könnten”. Er gratulierte zum Klassenerhalt und gab den Mitgliedern den Rat: „Macht weiter, damit der Verein erhalten bleibt. Lasst euch den Verein nicht nehmen!”