Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Spielberg konnte Vorsitzender Thomas Schwab insgesamt 40 Mitglieder im Gasthaus Wirtsheiner begrüßen. Der 1. Vorsitzende ließ in seinem Tätigkeitsbericht das Vereinsjahr 2025/2026 vorbeiziehen. Dieses war geprägt von vielen Veranstaltungen wie beispielsweise die Patenschaftsaktivitäten mit der Feuerwehr Neudorf, Sommernachtsfest, Hochzeiten bis hin zu traditionellen Terminen wie den Feuerwehrball in Spielberg bei Waldmünchen.
Kommandant Franz-Josef Beimler aus Woppenrieth berichtete über das Einsatzgeschehen der agilen Dorffeuerwehr. Er sprach von Verkehrsabsicherungen, Ausbildungen und von der Inspektion und Besichtigung hinsichtlich des Ausbildungsstandes, der Ausrüstung und Einsatzbereitschaft. Das schnelle Eingreifen der Spielberger Wehr in Kombination mit der Feuerwehr Waldthurn konnte eine Ausbreitung des Feuers bei einem Scheunenbrand in Woppenrieth verhindern. Michael Schwab aus Spielberg ergänzte diesen Dank an Christoph Ertl, der beim Brand der Scheune in Woppenrieth spontan mit seinem Bagger die Glutnester auseinanderzog und so die Löscharbeiten erheblich erleichterte.
Derzeit seien insgesamt 52 aktive Feuerwehrleute im Einsatz. Besonders dankte der Kommandant Christian Völkl für dessen technische Unterstützung.
Mit Dominik Groß und Michael Härtl aus Irchenrieth, Florian Beimler aus Woppenrieth, Vinzenz Grötsch aus Spielberg sowie Theresa Kleber aus Waldthurn wurden fünf neue Feuerwehrleute in die nun 111 Mitglieder starke Spielberger Wehr aufgenommen. Für 50 Jahre Treue zur Feuerwehr wurde Vereinswirt Ludwig Gmeiner mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Bürgermeister Josef Beimler sprach den Vorsitzenden Thomas Schwab sowie den Kommandanten Franz-Josef Beimler seinen Dank für ihren großen Einsatz aus und betonte, dass die Freiwillige Feuerwehr Spielberg bestens geführt werde. Der Ehrenvorsitzende erinnerte sich an seine Zeit an der Spitze der Wehr und erklärte, dass er ohne diese Funktion vermutlich nicht Bürgermeister der Marktgemeinde geworden wäre – sie habe das Fundament für sein späteres politisches Wirken gelegt. KBI Martin Weig zeigte sich besonders erfreut darüber, dass hier vor allem in der Jugendarbeit Vorbildliches geleistet werde.