Seit inzwischen 30 Jahren pflegen die Feuerwehrleute aus Spielberg in der Marktgemeinde Waldthurn eine enge Freundschaft mit der Feuerwehr aus dem rund 55 Kilometer entfernten Spielberg bei Waldmünchen. „Aus den vielen gegenseitigen Besuchen sind im Laufe der Zeit zahlreiche Verbindungen und Freundschaften entstanden“, betonte Vorsitzender Thomas Schwab von den Waldthurner Spielbergern. Eine besondere Ehre war es für die „Waldmünchner Spielberger“, im Jahr 2016 die Ehrenpatenschaft beim 125-jährigen Jubiläumsfest ihrer Namensvetter im Waldthurner Raum zu übernehmen.
Dass diese Verbindung weiterhin lebendig ist, zeigte sich erneut bei einem Besuch der 26 Waldthurner Spielberger bei ihren Freunden samt gemeinsamer Informationsfahrt am vergangenen Sonntag (15. März).
Nach der Zusammenkunft am Dorfplatz in Spielberg bei Waldmünchen machten sich die Mitglieder beider Feuerwehren zu einer gemeinsamen Besichtigungstour auf. Erstes Ziel war eine Biogasanlage in Schäferei. Dort wurden die Teilnehmer von Julia Albrecht und Sepp Haller in zwei Gruppen durch die Anlage geführt. Die Besucher zeigten sich beeindruckt von der vielfältigen regionalen Energieerzeugung aus Biogas, Wasserstoff sowie der Gewinnung von Wärme und Strom. Als Dank überreichte die Besuchergruppe eine kleine Aufmerksamkeit in Form des hochprozentigen „Silbersee-Elixiers“.
Anschließend ging es weiter zum Biomassekraftwerk in Waldmünchen. Stadtwerkeleiter Stefan Höcherl und Geschäftsführer Johann Beer erläuterten den Gästen anschaulich die Betriebsabläufe zur Erzeugung von Wärme und Strom. Auch hier zeigte sich die Gruppe beeindruckt von der regionalen Energieversorgung.
Am Nachmittag stieß auch der Waldmünchner Bürgermeister Markus Ackermann zur Besuchergruppe hinzu. Er führte die Gäste persönlich durch die Stadt und vermittelte dabei interessante Einblicke in Geschichte und Entwicklung Waldmünchens. Die Führung führte über den Marktplatz, durch Teile der Altstadt, zum Pflegerschloss sowie zum Trenckplatz. Bei Kaffee und Kuchen beim Dirmaler Wirt erläuterte Bürgermeister Ackermann Wissenswertes über das Gebäude, das heute als Jugendbildungsstätte genutzt wird.