Unter dem Motto „Schule statt Fabrik” waren am vergangenen Freitag und Samstag die Sternsinger in Pleystein unterwegs. Trotz Kälte und verschneiter Straßen zogen die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit ihren Gruppenleitern durch das Stadtgebiet, brachten den Segen in die Häuser und sammelten Spenden, um Kindern in Bangladesch den Schulbesuch zu ermöglichen und sie vor Kinderarbeit zu schützen.
In kleinen Gruppen machten die Sternsinger dabei auf die schwierigen Lebensbedingungen vieler Kinder aufmerksam und zeigten, dass Bildung der entscheidende Schlüssel für eine selbstbestimmte Zukunft ist. Nach den Einsätzen kehrten die Gruppen am Abend in die Unterkirche zurück, wo sie vom Küchenteam mit warmem Kinderpunsch und Essen versorgt wurden und sich gemeinsam aufwärmen konnten.
Auch am Dreikönigstag selbst blieb die Aktion präsent. Die Sternsinger gestalteten den Gottesdienst mit und lenkten mit Texten, Liedern und einem Schauspiel erneut den Blick auf das Thema Kinderarbeit und die Bedeutung von Bildung.
Erster Bürgermeister Rainer Rewitzer übergab bei der Aussendungsfeier im Namen der Stadt Pleystein eine Spende für das Kindermissionswerk und Süßigkeiten für die Sternsinger. Er bedankte sich bei allen Kindern, Gruppenleitern und Helfern für die Bereitschaft, an der Sternsingeraktion 2026 mitzuwirken, „es ist schließlich nicht selbstverständlich, dass Kinder, wie bei uns, zur Schule gehen können”.