Im Zuge der „Fiaccolata 2026“ wurde „das Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ auf ihrem Weg nach Solferino am Donnerstag, 18.06.2026 auf dem Schwesternfest in Nürnberg von den drei bayerischen Oberinnen: Generaloberin Caroline Vogt, Oberin Tatjana Richter und Oberin Mary-Ann Bauer in Empfang genommen. Der BRK-Kreisverband Südfranken hat die Fackel dort übergeben. Die Fackel wurde von Oberin Tatjana Richter mit nach Amberg genommen und dort in den Einrichtungen der Schwesternschaft Amberg weitergereicht, bevor sie am Nachmittag des 19.06.2026 dem Kreisverband Neumarkt übergeben wurde, damit die Fackel weiter ihren Weg nehmen kann, ins italienische Solferino. Historischer Hintergrund: Am 24. Juni 1859 wird der Schweizer Henry Dunant auf einer Geschäftsreise mit den Konsequenzen der Schlacht von Solferino konfrontiert, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Die Schlacht gilt als Geburtsstunde des Roten Kreuzes: In den Tagen nach der Schlacht wurde die etwa acht Kilometer entfernte Stadt Castiglione delle Stiviere durch die Aktivitäten von Rotkreuzbegründer Dunant zum Mittelpunkt der Hilfeleistungen für die Verwundeten. Um daran zu erinnern, veranstaltete das Italienische Rote Kreuz das erste Mal im Jahr 1992 einen Fackelzug von Solferino nach Castiglione delle Stiviere.