Das Hochfest der Geburt des heiligen Johannes, der 24. Juni, steht im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt im Jahr, ab dem die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden. Seit alters her ist es Brauch, diese Sommersonnwende durch das Johannisfeuer hervorzuheben.
Wie auch in den vorigen Jahren gedachten die Ministranten von St. Georg Amberg bereits am Freitag, 19. Juni, mit dem Entzünden des traditionellen Johannisfeuers des Namenstags des heiligen Johannes des Täufers.
So fanden sich auch am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Pfarrangehörige und Besucher auf der Wiese hinter dem Sportplatz der Staatlichen Realschule in der Fuggerstraße zu einem gemütlichen Abend bei besten Wetterbedingungen ein. Die Leiterrunde der Ministranten mit ihren zahlreichen Helfern hatte die Feier wie immer gut organisiert. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz – es gab verschiedene Getränke und Bratwurstsemmeln.
Zum Einbruch der Dunkelheit wurde das Johannisfeuer durch Kaplan Johannes Spindler feierlich gesegnet. Die Kinder aus der Pfarrei sprachen vorher noch die Fürbitten und im Anschluss an den Segen durften sie das Johannisfeuer mit ihren Fackeln entzünden. Das eigens aufgebaute Schlechtwetterzelt wurde im Gegensatz zum Vorjahr als Regenschutz nicht benötigt. Für den „Fall der Fälle“ stand auch ein Löschfahrzeug der Amberger Feuerwehr bereit, das glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen musste. Kaplan Spindler bedankte sich nicht nur bei der Leiterrunde der Ministranten von St. Georg für die Ausrichtung des Johannisfeuers, sondern auch bei den anwesenden Feuerwehrleuten für ihre Bereitschaft, bei Bedarf Hilfe zu leisten.