Pünktlich zu Beginn der „Schönseer Abendklänge“ um 19:30 Uhr zeigte sich über dem CeBB-Areal ein strahlend blauer Himmel. Entsprechend sonnig war die Laune der „Z´s“ und der rund 120 Gäste, die sich sogar rund um den Kurpark platzierten. Mit den Worten „Schnallts enk o und trinkts nommal“ holte Reinhard Zilk, einer der drei Stars des Abends, das Publikum ab - in einen Musikabend der Extraklasse. Gemeinsam mit Marina und Carolin zog er die Zuhörer vom ersten Ton an in den Bann. 3. Bürgermeister Josef Fleißer unterbrach das Konzert nur für eine kurze Begrüßung und dankte allen Beteiligten, bevor Gesang, Gitarre, Steirische, Kontrabass und Bariton die Ohren der Musikliebhaber weiter verwöhnten. Stücke wie „Ein Tag, wie ich ihn mag“ sorgten schnell für eine Mitmach-Stimmung in den Gästereihen. Die Interaktionen des Kapellenchefs mit dem Publikum ließen jede Schüchternheit vergessen, sodass nicht nur geklatscht und geschunkelt, sondern auch lauthals mitgesungen wurde. Selbst der vierbeinige Stammgast Toby machte Reinhards berühmten Juchzern Konkurrenz. Als sich das für den Abend vorbereitete Repertoire, „fufzea Stickla“, dem Ende neigte, war das Publikum noch lange nicht geneigt, den Abend zu beenden. Die Rufe nach einer Zugabe wurden immer lauter und das Trio erfüllte noch einen Wunsch: „Sierra Madre“. Doch auch damit war es nicht getan – das begeisterte Publikum bekam nicht genug von dem Wohlfühlabend. Erst, als nachdem „Der Mond hält seine Wacht“ gespielt war und „Fliege mit mir in die Heimat“ eine eindeutige Botschaft vermittelte, zeigten die Gäste Erbarmen und entließen „Die Z´s“ in den Feierabend.
Die städtische Organisatorin Sandra Klein stimmte in den allgemeinen Tenor der Verabschiedung mit ein: „Wir sehen uns nächsten Mittwoch“. Denn dann findet die Abschlussveranstaltung der diesjährigen Abendklänge mit der Blaskapelle Weiding statt.