Unser Bild zeigt die neugewählte Vorstandschaft des Fördervereins für Kirchenmusik mit Hubert Reimer als 1. Vorsitzenden (Bildmitte). (Bild: Peter Scharnagl)

Förderverein für Kirchenmusik Schönsee setzt musikalische Erfolgsgeschichte fort

Zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins für Kirchenmusik in der Pfarrei St. Wenzeslaus trafen sich am Freitag, den 9. Januar 2026, die Mitglieder im Gruppenraum des Pfarrhofs. Vorsitzender Hubert Reimer begrüßte in Vertretung des 1. Bürgermeisters Reinhard Kreuzer den 2. Bürgermeister Andreas Hopfner sowie die Anwesenden. Im Totengedenken gedachte die Versammlung der verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres. Nach der Verlesung des Protokolls folgte der Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden. Die musikalische Situation der Pfarrei ist weiterhin sehr gut. Vier Organisten und vier Kantoren sorgen für eine außergewöhnlich gute Besetzung, die in der Diözese Regensburg selten ist, betont Hubert Reimer. Der Kirchenchor umfasst 27 Sängerinnen und Sänger sowie sieben Konzertsänger. Über Aktivitäten und Termine informiert die Homepage des Fördervereins. Im vergangenen Jahr unterstützte der Förderverein erneut mehrere Projekte; so wurde der Seniorenkreis mit einem Zuschuss von 500 € bedacht. Zudem spendete der Verein die Einnahmen aus dem Weihnachtskonzert mit Singing Witt in Höhe von 5.000 € an die Kirchenstiftung für die Sanierung der Stadtpfarrkirche. Musikalisch bot das Jahr 2025 drei Konzerte, darunter das gut besuchte „Dein ist mein ganzes Herz“-Konzert in der Aula der Grundschule mit rund 250 Gästen. Für 2026 sind bereits zwei weitere Konzerte geplant, darunter ein Oster- und Pfingstkonzert mit verschiedenen Chören und am 11. Oktober 2026 ist der neugegründete Mädchenchor der Regensburger Domspatzen zu Gast. Für 2027 ist ein Auftritt des Heeresmusikkorps Veitshöchheim vorgesehen. Nach dem Bericht der Schatzmeisterin Elisabeth Schneider und den Kassenprüfern sprach Andreas Hopfner im Namen der Stadt dem Verein seinen Dank und die besten Wünsche für die Zukunft aus. Anschließend fanden die Neuwahlen statt. Es wurden Hubert Reimer als 1. Vorsitzender und Marianne Hannamann als 2. Vorsitzende bestätigt. Elisabeth Schneider bleibt Schatzmeisterin, Janik Hammerer Schriftführer. Als Beisitzer wurden Maria Pfistermeister, Maria Feldmeier, Eva Hammerer und Sieglinde Lindner gewählt. Die Kassenprüfung übernimmt Andreas Hopfner. Im Schlusswort dankte Reimer allen Unterstützern, besonders den Vorstandsmitgliedern und dem Pfarrer Wolfgang Dietz, dem Pfarrbüro, den Mesnern sowie dem Kirchenchor. Man sei weit über die Region hinaus bekannt und ein Aushängeschild der Pfarrei, betonte Reimer. Ziel sei es weiterhin, die hohe Qualität der Kirchenmusik zu bewahren und weiterzuentwickeln.
Sternsingergruppen aus Gaisthal, Schönsee, Stadlern und Weiding nach dem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche Schönsee. (Bild: Anja Kulzer)

Schule statt Fabrik - Sternsinger in der Pfarreiengemeinschaft Schönsee-Weiding unterwegs

Am 03. Januar wurden die Sternsinger aus Gaisthal, Schönsee, Stadlern und Weiding in einem gemeinsamen Wortgottesdienst ausgesendet. Fast alle Gruppen der Pfarreiengemeinschaft Schönsee-Weiding (Gaisthal, Schönau, Schönsee und Weiding) waren nach dem Wortgottesdienst gleich unterwegs und brachten den Segen in die Häuser. Stadlern bekommt am 05. Januar und Rackenthal am 06. Januar noch Besuch von den Sternsingern. Das Motto der diesjährigen Aktion „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ nimmt besonders Bangladesch in den Blick. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Weltweit sind es sogar 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren, die arbeiten müssen, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel, auch wenn die Weltgemeinschaft das Ziel hatte, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden. Umso wichtiger ist der Einsatz der Sternsinger und die gesammelten Spenden. Ein herzliches Vergelt's Gott allen, die diese Aktion unterstützt haben und noch unterstützen werden.


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Von links nach rechts: Vorstitzender der Verwaltungsgemeinschaft Gerald Reiter, Stellvertreter Manfred Dirscherl, Organisatorin Denise Drächsler, 1. Bürgermeister Reinhard Kreuzer. (Bild: Nicole Rochelt)

Kinder engagieren sich für Senioren bei der Weihnachtsaktion der Verwaltungsgemeinschaft

Was 2020 aus der Corona-Not geboren war, etabliert sich langsam als liebgewonnene Tradition: Die Weihnachtsaktion der Verwaltungsgemeinschaft Schönsee, bei der Kinder für Senioren ein Weihnachtsgeschenk basteln. Zwar sind die Senioren in unseren Heimen nicht mehr von der Außenwelt abgeschnitten, dennoch bereitet es ihnen große Freude, zu sehen, dass einen der Heimatort nicht vergessen hat. Bereits zum sechsten Mal organisierte Denise Drächsler die Aktion, bei der sich auch heuer wieder zahlreiche kleine Künstler beteiligten. Von 44 Kindern und aus der Kinderbetreuungsgruppe mit 17 Kindern, gingen viele Geschenke unterschiedlichster Art ein. Wieder zeigte sich, dass die Kreativität der Jüngsten schier unendlich scheint. Große Sterne aus Butterbrottüten, Engel mit unterschiedlichen Haarfarben und Frisuren, Bilder aus Bügelperlen, Freundschaftsbänder, Bilder, Glitzerbilder, Karten und sogar kleine Päckchen wurden eingesandt, um in den Heimen in Waldmünchen, Oberviechtach und Eslarn Weihnachtsfreude zu bereiten. Den drei Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft Gerald Reiter, Manfred Dirscherl und Reinhard Kreuzer ist diese Aktion ebenfalls sehr ans Herz gewachsen: „Es ist berührend zu sehen, mit welchem Engagement die Kinder basteln, um Freude zu machen“. Die Reaktionen aus den Heimen in den letzten Jahren beweisen, dass es keine großen Geschenke braucht. Schon ein kleiner Stern, liebevoll gebastelt oder gemalt, schenkt Herzenswärme, die es in keinem Geschäft zu kaufen gibt. Damit aber die Kinder eine Rückmeldung für ihre Großzügigkeit bekommen, erhalten sie, nach der Verteilung der Geschenke in den Heimen, ebenfalls eine kleine Aufmerksamkeit von der Verwaltungsgemeinschaft.
Die Jubiläumsgesellschaft (Bild: Sandra Klein)

Schönsees 3. Bürgermeister feiert Jubiläum

Ein Feuerwerk der guten Laune bot Schönsees 3. Bürgermeister Josef Fleißer anlässlich seines 60-jährigen Geburtstags. Knapp 100 Gäste empfing er am vergangenen Samstag im Vereinsheim des Kleinzuchtvereins in Oberviechtach. Josef Fleißer ließ es sich nicht nehmen, bei seiner Begrüßungsrede alle Gäste namentlich vorzustellen und zu erläutern, in welcher Beziehung er zu ihnen steht. So gab es alsbald keine Unbekannten mehr auf dem Fest. Unter den Gratulanten waren auch MdB a. D. und Landratskandidatin Marianne Schieder und Schönsees 1. Bürgermeister Reinhard Kreuzer. Auch diese beiden erhielten das Wort. Kreuzer erwähnte in seiner Laudatio nicht nur die herausragende Zusammenarbeit, sondern auch das enorme Netzwerk seines Amtskollegen, das in vielen städtischen Belangen von großer Bedeutung ist. Marianne Schieder hatte neben den Glückwünschen an das „SPD-Urgestein und den guten Mitstreiter“ auch jede Menge Geschenke im Gepäck, die Fleißer „im Alter“ benötigen würde. Von warmen Socken bis zur Patientenverfügung war der Gabentisch für alle Eventualitäten gefüllt. Auch eine SPD-Delegation aus Kreisgeschäftsführerin Sandra Richthammer und Kreisvorsitzendem Peter Wein, mehrere Stadtratskollegen, sowie einige Geistliche waren anwesend, um dem langjährigen Stadtrat die Ehre zu erweisen. Mit weiteren Delegationen aus vielen Vereinen, in denen Josef Fleißer tätig ist, war der Saal voll besetzt. Die „Königstreuen Lind“ durften beim Ehrentag ihres 2. Vorsitzenden selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen.
Die 3, Klasse mit MdL Alexander Flierl, Forster Michael Förster, Waldpädagogin Lena Konofsky und der Vorsitzenden der SWD Tanja Schorer-Dremel. (Bild: Nicole Rochelt)

Planzaktion der 3. Klasse im Schönseer Stadtwald

Für die Kinder der 3. Klasse der Schönseer Grundschule stand in der Vorweihnachtswoche eine ganz besondere Aktion auf dem Stundenplan, die bei Sonnenschein und klarem Himmel einen Heidenspaß versprach: Bäume pflanzen im Stadtwald Schönsee. Auf Initiative von MdL Alexander Flierl, der selbst Jagdpächter vor Ort ist, organisierte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Pflanzen und Werkzeuge. Eigentlich war diese Aktion bereits im Frühling geplant, wegen der Trockenheit aber auf den 15. Dezember verschoben worden. Gemeinsam mit 13 Schulkindern, Rektor Thomas Troidl und Hausmeister Bernhard Treiber wurden also dann bei frostigen Temperaturen 100 Esskastanien und 25 Winterlinden am Kreuzweg zur Magdalenengrotte gepflanzt. Försterin und Waldpädagogin Lena Konofsky und Förster Michael Forster leiteten den Nachwuchs in allen Details an. Nachdem die Kinder den Ausführungen und den Worten von Tanja Schorer-Dremel, der Vorsitzenden der SWD, lauschten, legten sie voller Tatendrang los. An den markierten Stellen wurden Löcher mit dem Spaten ausgehoben, die Jungpflanzen eingesetzt, die Erde sorgfältig gelockert und das Pflanzloch wieder befüllt. Besondere Freude machte die Kennzeichnung der Baumspitzen mit Farbspray. So wurden die Spraydosen zu einem beliebten Hilfsmittel. In kleinen Gruppen verteilten sich die Nachwuchsförster auf dem Areal und brachten einen Jungbaum nach dem anderen in die Erde. Auch MdL Alexander Flierl legte Hand an und unterstützte die Kinder mit Rat und Tat. Er hatte, genau wie Waldpädagogin Lena Konofsky noch ein Extra-Highlight an seiner Seite: Den vierbeinigen Begleiter! Die beiden Hunde hatten es den Kindern ebenfalls angetan. Mit Streicheleinheiten konnten so auch die vom Frost kalten Kinderhände schnell wieder etwas aufgewärmt werden. Und weil so viel Fleiß hungrig macht, spendierte die Stadt Schönsee eine Brotzeit. Frisch gestärkt ging es voller Enthusiasmus mit der Pflanzaktion weiter, bevor es irgendwann hieß. „zurück zur Schule“.
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