Wehmut lag am Donnerstag, 20. November, im großen Besprechungsraum des Klinikums Weiden in der Luft. Waltraud Koller-Girke, die Vorsitzende des Fördervereins für Schwerkranke, gab ihr Amt nach 18 Jahren in führender Verantwortung ab. In der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder die Weidener Stadträtin Sabine Zeidler zur Nachfolgerin.
Waltraud Koller-Girke ist nun ihre Stellvertreterin, zusammen mit der Schirmitzer Ärztin und Gemeinderätin Dr. Ariane Heigl. Der bisherige Zweite Vorsitzende Bernhard Steghöfer hat seinen Posten aus Altersgründen ebenfalls zur Verfügung gestellt.
Mitstreiter und Kooperationspartner des Fördervereins würdigten den unermüdlichen Einsatz von Waltraud Koller-Girke mit Worten, Blumen und Geschenken, allen voran Palliativ-Chefärztin Dr. Stephanie Kuchlbauer und Michael Hoffmann, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG (KNO).
Sie erinnerten unter anderem daran, dass wichtige Umbauten am Klinikum Weiden ohne den Förderverein nicht möglich gewesen wären. So hat er neben vielen anderen Projekten die Erweiterung der Zentralen Notaufnahme in Weiden mit rund 40.000 Euro und die Aufstockung der Palliativstation auf 14 Betten mit rund 30.000 Euro mitfinanziert. Bei sehr vielen Projekten konnte die KNO dabei auf ein eingespieltes Vorstandsteam des Fördervereins zählen. Dem gehören erneut als Schatzmeister Alexander Brittinger und Robert Weiß als Schriftführer an. Die Rechnungen prüft Dr. Manfred Hausel. Er bescheinigte Alexander Brittinger ausgezeichnete Kassenführung.
Der Verein hat derzeit 294 Mitglieder. 13 davon wurden in den Beirat gewählt. Es sind Sabine Dachauer, Roland Grillmeier, Dr. Gabriele Hagemann, Dr. Matthias Loew, Andreas Meier, Angelika Meindl, Jens Meyer, Dr. Eva Nitsche, Kurt Seggewiß, Birgit Tafelmeier, Dr. Sema Tasali-Stoll und Susanne Wagner. Mit Geschenken wurden aus dem Beirat Dr. Helmut Hofmeister und Falk Knies verabschiedet.
Waltraud Koller-Girke wünschte ihrer Nachfolgerin viel Erfolg. Sie dankt allen Spendern mit einem Zitat von Albert Schweitzer: „Das wenige, das du tun kannst, ist viel.“