Zehn Sternsinger-Gruppen der Pfarrei St. Georg Schlicht, acht von Schlicht und jeweils eine von Schönlind und Kreuzberg, ließen sich auch von Schnee und bitterer Kälte nicht abhalten, in den Orten der Pfarrgemeinde unterwegs zu sein, den Segen in die Häuser zu bringen und solidarisch für ärmere Kinder in der Welt zu sammeln. Pfarrvikar Jimmy Joseph hatte die mit Turbanen, Kronen, edlen Gewändern und kleinen Weihrauchfässern ausgestatteten „Minis“ zuvor in der Pfarrkirche gesegnet, ebenso wie Weihrauch und Kohle. Engagierte Eltern fuhren sie in die weiter entfernten Ortschaften wie Schmalnohe, Wickenricht und Altmannsberg. Jedem Haus und seinen Bewohnern wünschten die Sternsinger mit einigen Versen Gottes Segen für das neue Jahr. „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit!“ Unter diesem Motto warben sie für Schutz, Bildung und Mitbestimmung der Kinder sowie deren Zugang zu medizinischer Versorgung und baten um Spenden, die Kindern vor allem in Bangladesch zugutekommen sollen. Dass die Hilfe durchaus beachtlich sein wird, zeigt der Erlös der Aktion, nämlich insgesamt 3500 €, ein Rekordergebnis in der Pfarrei. Nicht selten gab es auch einige Süßigkeiten für die Ministranten selbst und zum Abschluss des Tages erhielten sie von ihrem Betreuer Werner Rieger und Mesner Werner Prechtl noch eine Stärkung im Pfarrheim.