Noch ehe das Stadtbad an der Waldnaab seine Tore öffnete, griffen zahlreiche Helfer zu Greifzangen und Müllsäcken. Der Verein „Freunde des Stadtbades e.V.” organisierte erneut eine Ramadama-Aktion und räumte das weitläufige Gelände gründlich auf.
Auf Initiative von Vorsitzendem Hans Forster beteiligte sich die Clausnitzerschule mit vielen Schülerinnen und Schülern. Rektor Johannes Arndt hatte zahlreiche Jugendliche abgestellt. Sie sammelten eifrig Papier, Verpackungen, Flaschen und Dosen ein. Besonders ins Auge fiel der achtlos weggeworfene Kleinmüll. Zigarettenkippen häuften sich vor allem rund um die Ruhebänke. „Da wollen wir Abhilfe schaffen und überlegen, wie wir mit Stand- und Wandaschenbechern gegensteuern”, erklärte Forster.
Auch zahlreiche Mütter unterstützten die Aktion tatkräftig. Der Bauhof stellte Container und Geräte bereit, sodass zwei Container sowie mehrere Anhängerladungen Müll abtransportiert wurden. Bürgermeister Reinhold Wildenauer verschaffte sich vor Ort ein Bild und fand deutliche Worte: „Die Gesellschaft ging oft zu nachlässig mit ihrer Umwelt um und reagiert erst, wenn der Müll sichtbar wird. Jeder erwartet dann, dass andere aufräumten.” Zugleich lobte er das Engagement des Fördervereins.
Forster dankte neben den Jugendlichen auch Bauhofleiter Daniel Tubifato für die Unterstützung. Zum Abschluss stärkten sich die fleißigen Helfer mit Wurstsemmeln und Getränken. Abschließend kündigte Forster die Jahreshauptversammlung des Fördervereins für Mittwoch, 10. Juni, um 19 Uhr an.