Mit einem vielfältigen und engagierten Projekttag unter dem Motto „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage – Zusammenleben an der RTO“ setzte die Realschule am Tor zur Oberpfalz ein deutliches Zeichen für ein respektvolles und demokratisches Miteinander. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen, Ausgrenzungstendenzen und extremistisches Gedankengut wieder spürbarer werden, wollte die Schule bewusst Haltung zeigen und ihre Schülerinnen und Schüler für die Bedeutung von Toleranz, Menschenwürde und Zivilcourage sensibilisieren.
Die Jugendlichen konnten aus einer breiten Palette überwiegend dreistündiger Workshops wählen und sich entsprechend ihrer Interessen selbst einbringen. Das Angebot reichte von thematisch direkten Auseinandersetzungen wie „Rassismus im Alltag“, „Alltagsrassismus wahrnehmen“, „Rassismus in der Sprache“, „Rechtsradikale Symbolik“ oder „Steck mal in meiner Haut!“ bis hin zu kreativen und handlungsorientierten Formaten wie „Rappen gegen Rassismus“, „Groß gegen Rassismus“, „Land.Proud.Born this way“ oder der Gestaltung eigener T-Shirts und Kunstwerke. Auch digitale und gesellschaftspolitische Aspekte wurden aufgegriffen, etwa in Workshops wie „Stop scrolling – start caring“, „Augen auf! Das digitale Game“ oder „Sind wir immun gegen Beeinflussung?“. Internationale Begegnungen und interkultureller Austausch standen beim „Internationalen Frühstück“ sowie bei „Wo kommen unsere Schüler her?“ im Mittelpunkt. Ergänzt wurde das Programm durch Projekte zu Gleichberechtigung, Menschenrechten, Zivilcourage und globaler Verantwortung.
Der Projekttag machte deutlich: Demokratiebildung und Werteerziehung sind keine Randthemen, sondern zentrale Aufgaben von Schule. Die Realschule am Tor zur Oberpfalz versteht ihr Engagement als klares Bekenntnis dazu, junge Menschen nicht nur fachlich, sondern auch gesellschaftlich zu stärken – für ein respektvolles Zusammenleben heute und in Zukunft.