„Frisch von den Philippinen zurückgekehrt”, berichtete der neue Vorsitzende der Projekthilfe Dr. Luppa bei der Jahreshauptversammlung von seiner aktuellen Reise samt erfolgreichem Sanierungsabschluss einer weiteren Schule auf der Insel Bohol. Um diese Maßnahme einer Endkontrolle zu unterziehen - während der Arbeiten überwachten aber auch die Ordenspartner vor Ort den Baufortschritt - war Thomas Amann einmal mehr in das südostasiatische Land geflogen, in dem die Projekthilfe seit ihrer Gründung 1964 wirkt und ihre Initiativen häufig persönlich begleitet.
Waren es früher eine Poliklinik und ein Kinderkrankenhaus gewesen, so unterstützt Ambergs Entwicklungshilfeorganisation heute vor allem die Bildung von Jungen und Mädchen, damit sie einen ordentlichen Beruf ergreifen und so der Armutsspirale ihrer meist mittellosen Eltern in den Elendsvierteln entfliehen können. Deshalb hat die Projekthilfe mit der Rizal-School in Catigbian auf der Insel Bohol bereits eine zweite Schule komplett saniert und ausgebaut. Damit die Eltern ihre Kinder statt zum Betteln auf die Straße oder zur Arbeit am Feld eben dorthin schicken. Weil sie so leichter erkennen, dass eine ordentliche Schule ihrem Nachwuchs – anders als einst ihnen – neue Lebensperspektiven vermittelt.
Viele Schüler der Rizal-Grund- und Teilhauptschule setzen später weiterführend mit dem College Uni fort, wenn sie Unterstützung z. B. in Form einer Schulpatenschaft finden. Diese vermittelt die Projekthilfe Luppa ebenso – ein zweites Standbein ihrer nachhaltigen Hilfe für die Philippinen. Der Vorsitzende betonte bei der Jahreshauptversammlung aber auch, dass er und sein ebenfalls neuer Stellvertreter Thomas Spörer im ersten Jahr ihrer Amtszeit neben den Philippinen die Hilfe für Afrika ebenso fortsetzten. Für den Witwenverein mit seinen Selbsthilfeprojekten in Burkina Faso ebenso wie für die Ausbildung von Mädchen zu Solaringenieurinnen und den Bau einer weiteren Schule in Kamerun.
Ferner förderte Ambergs Entwicklungshilfeverein ein Schneiderinnen-Projekt ebenfalls für junge Frauen in Uganda, die durch ihre Gemeinschaft außerdem in Gesundheitsfragen geschult werden. Über 200.000 Euro bekam die Projekthilfe nach Auskunft des Vorstands 2025 anvertraut, die sie nahezu identisch wieder in ihre Arbeit stecken konnte. Der Verwaltungskostenanteil lag laut Amann erneut bei geringen 3,3 Prozent, was auch Ehrenvorsitzender Dr. Ulrich Schmid und Kassenrevisor Jürgen Fritz als tolle ehrenamtliche Leistung hervorhoben.