Der Palmsonntag steht in der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer stand ganz im Zeichen der Palmenweihe und Prozession in die Pfarrkirche. Pfarrer Max Früchtl legt darauf besonderen Wert und sprach von einem besonderen Sonntag. Die Gläubigen versammeln sich am Eingang des Friedhofes, direkt an der Aussegnungshalle mit Palmbuschen zum Gottesdienst und Prozession. Es ist eine besondere Zeremonie, wenn der Geistliche die Palmbuschen segnet. Er führt auch die Prozession an, begleitet von Kreuz, Ministranten und Lektor. Zusammen veranstalteten sie das gemeinsame Treffen mit der Verkündigung des Evangeliums, das an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert. Alle Besucher stimmten in das Lied: „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn“ ein. Nach der Lesung des Evangeliums und der Weihe der Palmbuschen begann die Prozession in das „Neue Jerusalem“, ins Heiligtum der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Im Wortgottesdienst wurde die Leidensgeschichte vorgetragen und anschließend die heilige Eucharistie gefeiert. Diese Freude, dass der Palmsonntag-Gottesdienst vom Kirchenchor unter Leiterin Elisabeth König musikalisch gestaltet wurde, bereicherte zugleich die Gottesdienstfeier.
Einen eindrucksvollen Anblick boten die großen Palmbuschen, insbesondere die der Kinder, während die Palmbuschen, die vom Frauenbund gebunden wurden, von den Gläubigen mitgetragen wurden. Am Ende der Feierlichkeiten brachten die Teilnehmer die geweihten Buschen in ihre Wohnungen, um sie dort am Herrgottswinkel anzubringen – ein Brauch, der tief in der katholischen Tradition verwurzelt ist. Für alle Teilnehmer waren die Weihe der Palmbuschen, die Prozession und die heilige Eucharistie in der Pfarrkirche ein besonderes Erlebnis.