Mit einer feierlichen Palmsonntagsliturgie ist die Pfarrei St. Emmeram Waidhaus am 29. März 2026 in die Karwoche gestartet. Viele Gläubige waren gekommen und versammelten sich um 9:45 Uhr an der Dreifaltigkeitskirche, wo die Palmweihe stattfand.
Schon im Vorfeld hatten viele fleißige Hände mitgewirkt: Waidhauser Frauen sammelten „Palmkatzler“ und banden daraus liebevoll gestaltete Palmbuschen. Organisiert wurde die Aktion von Elisabeth Koller und Margit Reichenberger. Die Palmbuschen wurden am Palmsonntag verkauft, der Erlös kommt caritativen Zwecken zugute.
Auch die Kommunionkinder waren mit viel Freude dabei. Gemeinsam mit Daniela Hölzel hatten sie im Rahmen der Kommunionvorbereitung ihre eigenen Palmbuschen gebastelt. Beim Gottesdienst trugen sie diese stolz in den Händen – ebenso wie ihre bereits gesammelten Gottesdienst-Bändchen, die ihren Weg zur Erstkommunion sichtbar machen.
Nach der Palmweihe in der Dreifaltigkeitskirche, setzte sich die Pfarrgemeinde in Bewegung: In einer Prozession mit den zwölf Kommunionkindern ging es reinwärts zur Pfarrkirche St. Emmeram. Begleitet wurde der Zug von der Freiwilligen Feuerwehr Waidhaus, die für einen sicheren Ablauf sorgte.
In der Pfarrkirche feierte Pater Thom den Gottesdienst. Im Mittelpunkt stand die Erzählung vom Einzug Jesu in Jerusalem – ein Moment, der die Karwoche eröffnet und zum Mitgehen einlädt.
Ein stiller, aber ebenso wichtiger Teil des Palmsonntags ist die Caritas-Arbeit der Pfarrei: Organisiert von Franz Kaas werden in den kommenden Tagen über 100 ältere und kranke Menschen besucht. Sie erhalten als Ostergruß ein Osterlamm und einen Palmbuschen, gebunden von Monika Wild – ein Zeichen, dass sie nicht vergessen sind.
So wurde der Palmsonntag in Waidhaus nicht nur als Gottesdienst gefeiert, sondern als gelebte Gemeinschaft – sichtbar im Miteinander und in der Freude am Glauben.