Bild: Irene Kraus

Ordentliche Mitgliederversammlung des Vogelschutzvereins Weißenberg und Umgebung e.V.

Da es im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Weißenberg leider keine Gaststätte mehr gibt, war man froh, dass die Feuerwehr Weißenberg ihren Schulungsraum für die Mitgliederversammlung des Vereins zur Verfügung stellte. Der Vorsitzende Klaus Kurz konnte zahlreiche Teilnehmer begrüßen, darunter auch den neuen 1. Bürgermeister Roland Lutz. Nach dem Gedenken an verstorbene Mitglieder schloss sich ein informativer und kurzweiliger Vortrag von Elvan Schäfer von der Vogel- und Umweltstation Regenstauf des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz (LBV) über das Rebhuhn – Vogel des Jahres 2026 an. Neben den üblichen Berichten standen auf der Tagesordnung auch die Neuwahlen der Vereinsleitung und der Kassenprüfer. Wiedergewählt wurden der Klaus Kurz zum 1. Vorsitzenden, Irene Kraus zur 2. Vorsitzenden, Andre Lengemann zum Schriftführer, Arno Ertl zum Kassier, Karin Pirner und Sabine Graf zu den Beisitzerinnen sowie Richard Winter und Werner Renner zu den Kassenprüfern. Zu den Beisitzern neu hinzugewählt wurden Elisabeth Dehling und Albin Merkl. Grußworte sowie zahlreiche Ehrungen rundeten die Versammlung ab. So wurden für 50 Jahre Jutta Schauß und für 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft Hannelore Zinkl, Ernst Pilhofer und Erhard Pickel geehrt. Leider konnte nur der anwesende Erhard Pickel die Ehrungsurkunde persönlich in der Versammlung entgegennehmen (s. Foto). Zudem wurde dem Mitglied und nun ehemaligen 1. Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl für seinen Einsatz für den Verein, insbesondere während seiner 18-jährigen Amtszeit mit einem Geschenk gedankt. An Vereinsaktionen sind 2026 u.a. geplant in den Sommerferien die Teilnahme am Ferienprogramm Gemeinde Edelsfeld, die Biotoppflege am 26. September am Naturdenkmal in Oberndorf sowie die traditionelle Nistkastenreinigung an der Weißenberger Herbstkirwa am 7. November. Hier wird auf die Mitteilungen über die Presse oder die sozialen Medien verwiesen.
Rentnerstammtisch Weißenberg mit Aufsichtsdienstleiter Gernot Kranl (Bild: Hans Klann)

Rentnerstammtisch besucht JVA

Wer geht schon gerne freiwillig ins Gefängnis denkt sich jeder, nicht so der Rentnerstammtisch Weißenberg. Bernhard Graf hat seine Kontakte spielen lassen um die Türen der JVA Amberg für einen Besuch zu öffnen. Etwas beklemmende Gefühle bekam der eine oder andere bereits bei der Begrüßung durch den stellvertretenden Aufsichtsdienstleiter der JVA Gernot Kranl und der Abgabe von Handy und Autoschlüssel. Kranl informierte anschließend über die Geschichte des Gebäudes und über den derzeit laufenden heutigen Dienstbetrieb. Noch etwas beeindruckender wirkte auf die Besichtigung einer Gemeinschaftszelle und die Vorstellung hier längere Zeit bei meist verschlossenen Türen verweilen zu müssen. Ein kleiner Abstecher ins Gotteshaus der Anstalt ließ wieder an das bürgerliche Leben denken. Doch gleich darauf sank bei Betreten der BZelle die Stimmung deutlich. Diese Zelle ist ein besonders gesicherter Haftraum der die maximal mögliche Härte des Strafvollzugs erkennbar machte. Ganz im Gegensatz zu diesen Haftbedingungen standen die Besichtigung der Gärtnerei und Werkstätten. Hier haben die Insassen die Möglichkeit ihren Haftalltag etwas aufzulockern ja sogar ihre berufliche Bildung zu verbessern. Besonders eindrucksvoll waren dabei die Arbeiten der Schreinerei. Sie gaben Aufschluss über die handwerkliche Kunst welche selbst hinter Gefängnismauern möglich ist. Beeindruckend war die Größe des Geländes sowie die Menge an Gebäuden und Einrichtungen die man als Bürger bei der Vorbeifahrt mit dem Auto völlig unterschätzt. Nach einer sehr interessanten Führung durch Gernot Kranl, einer Fülle an neuen Informationen und erleichtert die Strafanstalt nach knapp 2 Stunden wieder verlassen zu dürfen, stellten sich alle gerne für ein Gruppenfoto zur Verfügung.


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