Viel Spaß hatten die Waldthurner und Hostauer Kinder bei ihrem gemeinsamen Ausflug ins MegaFun (Bild: Carina Bauer)

Grenzenloser Spielspaß: Kinder aus Waldthurn und Hostau erleben gemeinsamen Ausflug

Die Kinder der Kindertagesstätte St. Josef in Waldthurn freuten sich kürzlich auf einen besonderen Tag: Ein gemeinsamer Ausflug ins MegaFun nach Grafenwöhr stand an – und das Zusammenkommen mit ihren Freunden aus der tschechischen Partnerstadt Hostau machte den Tag zu einem echten Highlight. Der Tag begann bereits mit einer fröhlichen Busfahrt, bei der die Vorschulkinder und die nächstjährigen Vorschulkinder angeregt über ihre bisherigen Reisen und Abenteuer plauderten. In Grafenwöhr angekommen, empfingen sie die Kinder des Partnerkindergartens aus Hostau mit viel Begeisterung. Die Wiedersehensfreude war groß, und alle versammelten sich zu einem gemeinsamen Begrüßungskreis, in dem sie zusammen sangen und lachten. Der Besuch im MegaFun bot anschließend zahlreiche Spielmöglichkeiten. Besonders schön war, dass die Kinder die gesamte Spielhalle allein für sich hatten – ein Raum voller Kletternetze, Rutschen und Hüpfbereiche, in dem sie nach Herzenslust toben, spielen und ihre Energie entfalten konnten. Zwischendurch stärkten sich alle bei einer gemeinsamen Brotzeit, bevor der Spaß weiterging. Solche Treffen sind für die Kinder nicht nur eine Freude, sondern auch eine wichtige Gelegenheit, Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu knüpfen und zu vertiefen. Im Vorschuljahr finden diese Begegnungen regelmäßig statt und stärken durch gemeinsame Aktivitäten das Verständnis füreinander sowie das Miteinander. Ein großer Dank gilt Erzieherin Karolina Němcová (KiTa Waldthurn), die die Organisation federführend übernommen hat, sowie dem Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch Regensburg (Tandem), das den Ausflug finanziell unterstützt. Mit strahlenden Gesichtern und vielen tollen Erinnerungen traten die Kinder am Ende des Tages gemeinsam die Heimreise nach Waldthurn an – voller Vorfreude auf das nächste Wiedersehen.
Der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz (links) zelebriert zusammen mit Dekan Alfons Kaufmann aus Oberviechtach den Fahrenberger Patroziniums - Festgottesdienst. (Bild: Franz Völkl)

Zweites Fahrenbergfest – Patrozinium der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung

Am vergangenen Sonntag feierten zahlreiche Gläubige das zweite Fahrenberger Fest, das Patrozinium der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung, auf dem „Heiligen Berg der Oberpfalz“. Bereits in den frühen Morgenstunden machten sich viele Pilger auf den Weg: Die Oberviechtacher Wallfahrer brachen schon um 3 Uhr nachts auf und pilgerten zum 50. Mal singend und betend ihrem 30 Kilometer entfernten Ziel entgegen. Zum festlichen Gottesdienst brachten die Oberviechtacher den Chor „Horizont“ aus Teunz mit, der unter der Leitung von Martin Pflug die Messe musikalisch gestaltete und dabei auf 801 Meter Höhe mit gefühlvollen Liedern imponierte. Zelebriert wurde der Festgottesdienst vom Waldthurner Pfarrer Norbert Götz gemeinsam mit Dekan Alfons Kaufmann aus Oberviechtach. In seiner Predigt zog Pfarrer Norbert Götz Parallelen zur biblischen Geschichte der Heimsuchung Mariens, die sich auf den Weg zu Elisabeth gemacht hatte, um ihr zu helfen. Große Freude erfülle den Menschen, wenn er sein Ziel erreiche – so wie Maria. Götz betonte, dass Wallfahrer keine Wandergruppe seien, sondern Menschen, die sich bewusst auf den Weg zu Gott machen. „Die Wallfahrt ist wie eine Predigt“, so der Geistliche. Der Weg zum Fahrenberg und zu Maria sei Ausdruck des Glaubens und ein Zeichen dafür, dass das eigene Leben Zeugnis für Christus sein solle. Durch Marias „Ja“ sei der Weg zu Jesus Christus geöffnet worden, sie ist die Mutter des Erlösers. Die Lesung bei der Festmesse übernahm die Waldthurner Pfarrgemeinderatssprecherin Birgit Bergmann. Die Kolpingfahne aus Oberviechtach und die Pilgerkreuze weiterer Wallfahrergruppen aus Spielberg und Rottendorf fanden ihren Platz am Seitenaltar und zeugten von der langen Tradition der Wallfahrt. Die Rottendorfer aus der Gemeinde Schmidgaden (Landkreis Schwandorf) hatten in zwei Tagen die rund 42 Kilometer bis zum Fahrenberg zurückgelegt. Gegen Mittag kamen dann auch noch die Fuß- und Radwallfahrer aus der Pfarrei Tirschenreuth zum Fahrenberg. Auch sie feierten ihr 50. Wallfahrtsjubiläum am Heiligen Berg der Oberpfalz, wobei die erste Fußwallfahrt am 3. Juli 1977 stattfand.


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Gauschützenmeister Johann Kellner (Zweiter von rechts) und Gausportleiter Jonas Pühler (Zweiter von links) mit den Siegern der Ehrenscheiben. (Bild: Renate Kellner)

Jubiläumsscheibe des Sportschützengrenzgaus Vohenstrauß geht an Sabine Beierl

Beim Gartenfest in Waldthurn stand nicht nur die Proklamation der Gaukönige auf dem Programm (wie berichtet), sondern auch die Preisverleihung des Jubiläums-, Gau- und Bezirksschießens. Gausportleiter Jonas Pühler konnte bei der Schmankerlscheibe 30 Sachpreise mit leckeren Spezialitäten aus der Region verteilen. Auch den Lichtgewehrschützen konnten 30 tolle Sachpreise angeboten werden. Bei der Gründungsscheibe, bei der ein Vorgabeteiler von 192,6 erzielt werden musste (Gründungsjahr 1926), siegte Manuel Arnold, SV Waldthurn, und konnte sich somit den ersten von 50 Sachpreisen am Gabentisch aussuchen. Die Gedächtnisscheibe für Bezirksehrenmitglied Joachim Herr sicherte sich Christoph Baier, die Gedächtnisscheibe für Ehrengauschützenmeister Michael Olbrich gewann Andreas Kappl, beide SV Gebhardsreuth. Die Scheibe des Schützenbezirks Oberpfalz konnte Christoph Weiß, SV Etzgersrieth, in Empfang nehmen. Die Jubiläumsscheibe „100 Jahre Sportschützengrenzgau”, die von Uli Münchmeier, Bürgermeister der Stadt Vohenstrauß, gestiftet wurde, gewann Sabine Beierl, SV Oberlind. Die Übergabe der Scheibe übernahm Altbürgermeister Andreas Wutzlhofer. Die nächstplatzierten Sieger erhielten jeweils gestaffelte Geldpreise. Die Meistbeteiligung sicherte sich der SV Oberlind, sowohl bei den Jugendlichen mit 16, als auch bei den Gesamtstartern mit 40 Teilnehmern.
Gauschützenmeister Johann Kellner (Erster von links) und Gausportleiter Jonas Pühler (Zweiter von rechts) mit den neuen Königen des Sportschützengrenzgaus Vohenstrauß. (Bild: Corinna Kellner)

Sportschützengrenzgau kürt seine neuen Majestäten bei Gartenfest in Waldthurn

Im Rahmen des 100jährigen Gründungsjubiläums übernahm der Sportschützengrenzgau 1926 Vohenstrauß erstmals selbst die Ausrichtung des alljährlichen Gauschießens. Außerdem wurde dem Jubelgau auch das Bezirksschießen des Schützenbezirks Oberpfalz im BSSB übertragen. Als Austragungsort für das Jubiläums-, Gau- und Bezirksschießen wählten die Verantwortlichen um Gauschützenmeister Johann Kellner die elektronischen Stände des Schützenvereins 1956 Waldthurn, da dieser Verein der Heimatverein des neuen ersten Gausportleiters Jonas Pühler ist. Die Schießleitung hatte stellv. Bezirks- und Gausportleiter Valentin Kellner inne. Pühler und Kellner stellten ein sehr ansprechendes und mit hochwertigen Preisen bestücktes Schießprogramm zusammen. Erstmals wurde sogar ein Schießprogramm für die Lichtgewehrschützen angeboten, das von 30 Startern angenommen wurde. Insgesamt konnten 274 Starter verzeichnet werden. Die Proklamation der Gaukönige erfolgte im Rahmen eines sehr gut besuchten Gartenfestes am Schützenhaus in Waldthurn. Nach dem Einmarsch der letztjährigen Könige konnte Johann Kellner die neuen Majestäten ausrufen. Lena Hölzl ist die erste Gau-Lichtkönigin, gefolgt von Lennox Greller und Lukas Zimmermann. Gaujugendkönig LP darf sich Sabine Beierl nennen, ihr folgen Maximilian Wallmeyer und Johannes Wittmann. Gaujugendkönig mit dem Luftgewehr ist Lisa Stahl, vor Julian Ebnet und Maxi Wallmeyer. Gaukönig Auflage wurde Willi Helgert, gefolgt von Ludwig Nossek und Richard Förster. Petra Kick ist neue Gauliesl LP, vor Elisabeth Lindner und Julia Weiß. Gauliesl LG darf sich Luisa Piehler nennen, gefolgt von Luisa Wittmann und Nicole Baier. Neuer Gaukönig Luftpistole ist Wolfgang Möhwald, vor Robert Reindl und Martin Uschold. Valentin Kellner wurde zum neuen Gaukönig LG ausgerufen, ihm folgen Fabian Putzer und Marcel Seifried. Da Valentin Kellner den besten Teiler beim Königsschießen erzielte (19,2), darf der SV Oberlind für das kommende Jahr die Gaustandarte tragen und beherbergen.
Der KDFB Waldthurn auf Plättenfahrt auf der Vils (Bild: Josef Kick)

Fahrt des Frauenbundes nach Amberg – Ein gelungener Tag

Der Kath. Frauenbund Waldthurn hat am vergangenen Sonntag eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Fahrt nach Amberg organisiert. Unter dem Motto „Für die Familie – sei dabei” erlebten die „Reisenden” einen Tag voller Kultur und Genuss. Bereits um 10.30 Uhr startete die Gruppe am Pfarrheim in Waldthurn. Weitere Zustiegsmöglichkeiten in Lennesrieth und Albersrieth wurden genutzt, sodass sich eine 24-köpfige gut gelaunte Frauenbund – Reisegruppe, auch mit einigen Männern auf den Weg machte. Ein erstes Highlight des Tages war die Plättenfahrt auf der Vils. Während der etwa einstündigen Fahrt konnten die Teilnehmer die idyllische Flusslandschaft und die besondere Atmosphäre auf dem Wasser genießen. Im Anschluss blieb genügend Zeit zur freien Verfügung, um die historische Altstadt Ambergs individuell zu erkunden, dabei wart an diesem Tag sogar Altstadtfest angesagt. Am Nachmittag stand eine Brauereibesichtigung bei der Traditionsbrauerei Bruckmüller auf dem Programm. Die Führung bot spannende Einblicke in die Kunst der Bierherstellung sowie in die bewegte Familiengeschichte des Hauses. Besonders beeindruckend war die über 500-jährige Biertradition, die bis heute lebendig gehalten wird. Eine Bierverkostung rundete diesen Programmpunkt genussvoll ab. Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen in der Brauereigaststätte. In den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Franziskanerklosters konnten die Teilnehmer regionale Spezialitäten in besonderem Ambiente genießen und den Tag gemütlich ausklingen lassen.
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