Richtig Spaß hat die Kindergarde des VFV Vohenstrauß beim Besuch in der Waldthurner Tagespflege „Unterm Fahrenberg” (Bild: Melanie Reber)

Vohenstraußer Faschingsverein begeistert Tagespflege in Waldthurn mit „Zauber des Ozeans”

Mit strahlenden Gesichtern und farbenfrohen Kostümen besuchte die Kindergarde des Vohenstraußer Faschingsverein (VFV) die Tagespflege „Unterm Fahrenberg” in Waldthurn. Unter dem Motto „VFV – Zauber des Ozeans” entführten die jungen Tänzerinnen und Tänzer ihr Publikum in die geheimnisvolle Welt unter Wasser. Insgesamt 36 Kinder tanzen aktuell in der Kindergarde des Traditionsvereins, der seit 1973 besteht. Mit viel Herzblut einstudiert wurde die Show von den engagierten Trainerinnen Jessica Wührl, Sina Meller, Lisa Prem, Sabrina Kramer, Nadine Bruckner, Marina Spickenreuther und Theresia Amler. Gemeinsam haben sie eine fantasievolle Choreografie auf die Bühne gebracht. In der mitreißenden Aufführung verwandelten sich die Kinder in Krebse, Fische, Anemonen, Quallen, Regenbogenfische und Delfine. Mit liebevoll gestalteten Kostümen, schwungvollen Tänzen und sichtbarer Freude am Auftritt begeisterten sie die Gäste der Tagespflege und wurden mit großem Applaus belohnt. Angeführt wurde die Abordnung vom Kinderprinzenpaar Romy I. und Elias I., die stolz ihren Verein repräsentierten. Begleitet wurde die Kindergarde vom 1. Vorsitzenden Thomas Meyer sowie der Stellvertreterin mit Sandra Kowal. Besonders schön war, dass mit Malina Reber auch eine junge Tänzerin aus Waldthurn selbst Teil der Kindergarde ist und damit gewissermaßen ein Heimspiel hatte. Zum Abschluss des gelungenen Besuchs überreichte das Kinderprinzenpaar einen Orden als besondere Auszeichnung an Tagespflege – Leiterin Melanie Reber. Die Kinder freuten sich im Gegenzug über süße Überraschungen, während sich der Verein über eine Geldspende bedanken durfte.
Entdeckerfasching - Fasching Helau (Bild: Martina Lorenz)

Entdeckerfasching in der Kindertagesstätte: Eine Reise voller Spaß und Fantasie

Bunt, fröhlich und voller Abenteuerlust – so zeigte sich der diesjährige Fasching in der Kindertagesstätte, der ganz unter dem Motto „Entdeckungsreise” stand. Die drei Kindergartengruppen sowie die zwei Krippengruppen machten sich gemeinsam auf zu spannenden Themenwelten und verwandelten den Vormittag in ein fröhliches Fest voller Spiel, Tanz und guter Laune. Jede Gruppe hatte ihr eigenes Motto gewählt und lud damit zu einer fantasievollen Reise ein: Bei „Boomschakala – das tanzende Alpaka” wurde ausgelassen das Tanzbein geschwungen, während die „Forscherfrösche” neugierig auf Entdeckungstour gingen. Im „Dschungelalarm” warteten wilde Abenteuer zwischen Lianen und Urwaldtieren, die „Farbenentdecker” tauchten in eine bunte Welt voller Kreativität ein, und in „Schneckenhausen” ging es mit bunten Schnecken „schleimig”, aber nicht weniger fröhlich zu. Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Feiern in der Schulturnhalle. Zwei Stunden lang verwandelte sich diese in eine große Faschingsarena. Ob beim klassischen Eierlauf, beim schwungvollen Luftballontanz oder beim fröhlichen Schlag auf die Pinata-Figur – überall waren lachende Gesichter zu sehen. Die Erzieherinnen hatten mit viel Engagement und Liebe zum Detail zahlreiche Spiele vorbereitet und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Doch damit war die Feier noch lange nicht vorbei: Zurück in der Kita wurde bei stimmungsvoller Musik weitergetanzt. Beim gemeinsamen Essen stärkten sich kleinen Peruaner, Schnecken, Dschungeltiere und Forscher für die nächste Polonäse, die immer wieder fröhlich durch die Räume zog. Der Entdeckerfasching war für alle Beteiligten ein voller Erfolg – ein Vormittag, der zeigte, wie viel Freude gemeinsames Feiern, Fantasie und Zusammenhalt bringen können. Noch lange werden die Kinder von ihrer bunten Reise durch Alpaka-Welten, Dschungelpfade, Forscherwelten und Schneckenhäuser erzählen.


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Waldthurner Landvolk sucht Spuren (Bild: Monika Zielbauer)

Katholisches Landvolk Waldthurn auf Spurensuche im Wald

Am vergangenen Sonntagnachmittag hatte das Katholische Landvolk (KLB) Waldthurn zur Spurensuche in ein Waldstück bei Waldthurn eingeladen. Der Förster Wolfgang Winter vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz, war an den Fuße des Fahrenbergs gekommen, um den 40 Interessierten (25 Erwachsene und 15 Kinder) die verschiedenen Möglichkeiten Tierspuren zu entdecken näher zu bringen. Authentisch und in zwangloser Atmosphäre führte Winter abseits der Wege durch den Bestand. Am meisten bekannt, und vor allem im Schnee erkennbar sind die Fußabdrücke. Es waren nur ein paar Meter Richtung Wald da konnten man bereits viele Abdrücke von Hase, Marder, Reh und Fuchs entdecken. Zudem gibt es noch die Spuren von Hinterlassenschaften, äußere Strukturen wie Federn und Fell sowie Schlafplätze wie flache Mulden im Gras oder alte Baumhöhlen, die als Unterschlupf dienen. Auch Futterlöcher in Bäumen gehören dazu, die für viele Tiere als Nahrungsquelle auf der Suche nach Larven oder anderen Insekten dienen. Hinzu entdeckt man auch Essensreste, wie Nüsse und Zapfen, die man nach der Art des Anknabberns verschiedenen Tieren zuordnen kann. Da man jedoch durch den derzeitigen Schneefall diese Art von Spuren weniger entdeckt, hatte der Experte Beispiele zur Veranschaulichung mitgebracht. Ein interessanter Landvolk - Nachmittag in lockerer Atmosphäre und wenn man aufmerksam umhergeht und genau hinsieht, konnte man viel entdecken. Zum Abschluss hat Wolfgang Winter noch ein Zitat von Jane Goodall erwähnt, dass kein einziger Tag vergeht ohne dass man die Welt um sich herum beeinflusst und Spuren hinterlässt. Was man tut macht einen Unterschied und man muss entscheiden was für einen Unterschied man machen möchte.
Daniel Straubinger (links) ist der neue Fischerkönig des Fischerstammtischs Waldthurn. Raubfischkönig und Vereinsmeister darf sich Herbert Bäumler (Zweiter von links) nennen. Stammtisch – Vorsitzender Wolfgang Fröhlich (rechts) gratulierte und dankte der Hausherrin Christa Frank. (Bild: Thomas Troidl)

Waldthurner Fischerstammtisch ehrt Gewinner

Bei der Proklamation des Fischerkönigs des Fischerstammtischs Waldthurn in den Räumen von Christa Frank waren Herbert Bäumler und Daniel Straubinger die „königlichen Fischergrößen” der Wertungsfischen des vergangenen Jahres 2025. Vorsitzender Wolfgang Fröhlich nahm die entsprechenden Ehrungen vor. Die Fischen fanden am Trausnitzer Stausee, am Rottenbürger Weiher bei Tirschenreuth, in der Kiesgrube Mantel sowie beim Raubfischangeln in der Naab bei Pfreimd statt. Der Vorsitzende dankte den Fischerfrauen für ihr Verständnis und überreichte der Hausherrin Christa Frank einen Blumenstrauß. Zudem wurde des im März 2025 verstorbenen Fischerfreundes Max Schuierer gedacht. Schließlich schritt Fröhlich zur mit Spannung erwarteten Königsproklamation, wobei Daniel Straubinger aus Altenstadt/Voh. der diesjährige Fischerkönig des Fischerstammtischs Waldthurn ist. Er zog einen Karpfen mit einem Gewicht von 5.595 Gramm an Land. Raubfischkönig ist der Waldthurner Herbert Bäumler, der einen Hecht aus der Naab bei Pfreimd angelte. Herbert Bäumler ist gleichzeitig auch Vereinsmeister, da er bei allen Veranstaltungen das höchste Gesamtgewicht an Fischen (13.260 Gramm) erzielte. Er gewann die Vereinsmeisterschaft vor seinem Sohn Kevin Bäumler, der 200 Gramm weniger vorweisen konnte. Selbstverständlich wurden die geangelten Fische schmackhaft zubereitet und verzehrt. „Der Fischerstammtisch Waldthurn wird in diesem Jahr 50 Jahre alt”, ergänzte Vorsitzender Wolfgang Fröhlich. Man wolle dieses Jubiläum voraussichtlich im September 2026 feiern. Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.
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