Die Kinder der Kita St. Josef sind gut vorbereitet und freuen sich, den Tieren zu helfen. (Bild: Michaela Scheck)

Kindergarten St. Josef unterstützt Tierheim mit Spendenaktion

Am Mittwoch, 13.05.2026 stand der Tag in der Kindertagesstätte St. Josef ganz im Namen der Spenden. Der Elternbeirat unter der Leitung von Claudia Fichtl durfte dem Kindergarten etwas überreichen, aber auch die Kinder hatten etwas zu übergeben. Bereits im November letzten Jahres fand nach einem gelungenen Vorlesetag eine vom Elternbeirat organisierte Ausstellung der Bücherei Thalia statt. 10% der Einnahmen durften hierbei für Neuanschaffungen verwendet werden. Profitiert haben dieses Mal die Kleinsten in der Einrichtung. Viele schöne, wertige Bücher durften die Krippenkinder in Empfang nehmen – und handelten dabei gleich das Versprechen aus, dass nächstes Jahr wieder ein Vorlesetag stattfinden soll. Ein weiteres Highlight dieses Tages war die Spendenübergabe an das Weidner Tierheim. Viele der Kinder haben ein Haustier, das sie über alles lieben und das wie ein weiteres Familienmitglied behandelt wird. Leider haben es aber viele Fellnasen nicht so gut erwischt. Zu viele Tiere landen aus den unterschiedlichsten Gründen im Tierheim. Deshalb hat der Elternbeirat sich dieses Jahr dazu entschieden, diese armen Seelchen durch eine Spendenaktion zu unterstützen. Vorab wurden verschiedene Tiere des Heims vorgestellt, für die dann etwas mitgebracht werden konnte. Die Aktion fand vom 13.04. bis 24.04.2026 statt und fand ihren Höhepunkt als die Mitarbeiter des Tierheims Pia Schönberger und Torsten Göhringer im Kindergarten vorbeischauten. Die einzelnen Gruppen hatten ihre Gaben vorbereitet und auch so einige Fragen an das Team: Was für Tiere sind momentan im Tierheim? Wie viele Mitarbeiter gibt es, die sich um die unfreiwilligen Bewohner kümmern? Wer gibt ihnen denn ihre Namen? Die zwei engagierten Vertreter beantworteten alles ausführlich und fuhren im Anschluss überwältigt mit einem vollgepackten Auto mit vielen Snacks und einer kleinen Geldspende für die Tiere zurück. Hierbei noch ein großes Dankeschön an die großzügigen Kinder und Eltern.
Über 60 Karateka aus allen Winkeln Bayerns bereiteten sich auf Ihre Schwarzgurtprüfungen vor (Bild: Groetsch Martin)

Ziel im Blick: Karateka bereiten sich in Vohenstrauß auf Meisterprüfungen vor

An diesem sonnigen Samstag versammelte sich die Karate-Elite erneut in der Pfalzgrafenstadt: Das Karate-Dojo Vohenstrauß im TV hatte zum traditionellen Vorbereitungsseminar geladen. Über 60 Karateka aus allen Teilen Bayerns folgten dem Ruf, um sich intensiv auf ihre erste oder nächste Dan-Prüfung (Meistergrad) vorzubereiten. Als Referenten dieser seit mehreren Jahren erfolgreichen Lehrgangsreihe fungierten wieder Helmut Körber (8. Dan), Vizepräsident und Prüferreferent des Bayerischen Karatebundes (BKB), sowie Marcel Bieber (3. Dan Shotokan), Dojoleiter in Vohenstrauß und Bezirksvorsitzender der Oberpfalz im bayerischen Karatebundes (BKB). Nach einer kurzen Begrüßung startete die erste Trainingseinheit: Kihon (Grundschule). Helmut Sensei legte hierbei größten Wert auf den gezielten Einsatz der Hüfte sowie die korrekte Ausführung von Stellungen und Techniken. „Man muss den Abschluss der Technik finden; die Bewegungen dürfen nicht überhastet werden“, gab der erfahrene Meister den Teilnehmern als Leitlinie vor. Da Basistechniken niemals vernachlässigt werden dürfen, wurden diese bis ins kleinste Detail trainiert – bis hin zu komplexen Kombinationen für die hohen Dan-Prüfungen. Zum Abschluss der Einheit demonstrierten die Anwärter ab dem 3. Dan ihre eigens kreierten Kombinationen und zeigten eindrucksvoll ihre individuellen Stärken.Nach einer kurzen Pause ging es mit Kata (Formenlauf) weiter. Die Teilnehmer genossen die Luxussituation, in 2 Gruppen aufgeteilt von beiden Referenten gleichzeitig geschult zu werden. So kamen die Karateka in den Genuss verschiedenster Ansichten und tiefer Einblicke in das Bunkai (die praktische Anwendung). Auf dem Programm standen unter anderem die Kata Gojushiho Dai, Jion, Hangetsu, Bassai Dai, Tekki Shodan und Sochin. Nach einer weiteren Pause, in der die Teilnehmer die Frühlingssonne über Vohenstrauß genießen konnten, folgte die Abschlusseinheit zum Thema Kumite (Partnerkampf). Hier wurde das zuvor erlernte Wissen rund um den Hüfteinsatz und den korrekten Technik-Abschluss direkt am Partner angewendet. „Keine halbherzigen Techniken!“ – Volle Konzentration und der unbedingte Wille standen im Vordergrund. In verschiedensten Konstellationen und Übungen zeigte Helmut Sensei auf, worauf es beim Kumite in einer Prüfungssituation wirklich ankommt. Am Ende des Lehrgangs waren sich alle einig: Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt. Die Teilnehmer blicken nun mit gestärktem Selbstvertrauen und wertvollen Tipps der Meister auf ihre bevorstehenden Prüfungen entgegen.


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Jahreshauptversammlung der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft 1884 Waldthurn mit Ehrungen. Im Bild Vorsitzender Michael Prößl (Zweiter von links) und sein Stellvertreter Michael Beer (ganz hinten links). (Bild: Franz Völkl)

Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft Waldthurn

Sehr kompetent und unterhaltsam leitete der Vorsitzende Michael Prößl aus Woppenrieth die Jahreshauptversammlung der 49 Mitglieder zählenden „Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft 1884 Waldthurn e.V.“ im Gasthaus „Scharfes Eck“ in Waldthurn. Der Verein wird durch eine junge Crew um die beiden Vorsitzenden Michael Prößl und den Waldthurner Michael Beer geführt. Zum Rückblick von Prößl gehörte das Kreiskriegertreffen am 15. Juni 2025 in Leuchtenberg mit Veteranenabzeichenübergabe. Auch habe man an Allerheiligen gesammelt, sich am Volkstrauertag beteiligt und auch an der Ramadama-Aktion im Waldthurner Badeweihergebiet habe man zusammen mit der Waldthurner Familie Eiser eine „saubere Aktion“ gestartet. Besonders freute sich Prößl, dass man mit Stefan Ebnet nun einen ausgebildeten Böllerschützen habe, der Vereinsschießwart und Reservistensprecher in einer Person Thomas Zellner hierfür ersetze. Leider stehe Ebnet aus beruflichen Gründen öfter nicht zur Verfügung, so appellierte der Vorsitzende, noch einen Ersatzböllerschützen ausbilden zu lassen. Da leider der bisherige Kassier Albert Pühler aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste, dankenswerterweise seine Ehefrau Renate die Geschäfte bisher weiterführte, hat nun Mario Eiser übergangsweise bis zur nächsten Wahl die Kassengeschäfte übernommen. Kurz und bündig war auch der Bericht des Vereinsschießwartes Thomas Zellner, der in Vohenstrauß als aktiver Schütze einmal im Monat als BSW-Schütze tätig ist. Interessierte sollten sich bei Zellner melden. Mario Eiser sprach über die Kassenbewegung und Stefan Ebnet stellte eine klasse Arbeit von Albert Pühler fest. Die Versammlung beschloss, aus dem „e.V.“ herauszugehen, da man bei entsprechenden Veränderungen im Verein es etwas einfacher habe. Der kommissarische 2. Bürgermeister Roman Bauer wünschte auch mit der neuen Gemeindeführung eine gute Zusammenarbeit.
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