von links: Ludwig Wendl, Pfarrer Michael Birner, Willi Müllhofer, Georg Götz, Bernhard Ehbauer, Ulrich Stiegler, Hans Wiesnet, Hans Rumpler, Klemens Bauer, Anton Kohl, Klaus Donhauser, Markus Ibler, Franz Weiß, Christian Fink, Bernhard Lindner, Karl Herrmann (Bild: Katja Stiegler)

Generalversammlung mit Neuwahlen vom Männergesangverein Ursulapoppenricht

Mit „Grüß Gott mit hellem Klang“ eröffnete der MGV Upo seine Generalversammlung. Vorausgegangen ist ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder, gestaltet vom MGV. Vorsitzender Anton Kohl begrüßte die Anwesenden Mitglieder, besonders Hochw. Hr. Pfarrer Michael Birner, Hochw. Hr. Pfarrer Eduard Feichtmeier, Pfarrvikar Christian Preitschaft, 1.Bürgermeister Hr. Bernhard Lindner, 2.Bürgermeister und Sprecher des HKA Hr. Georg Götz, den Kreisvorsitzenden Karl Hermann und den Geschäftsführer der SGA Christian Fink. Nach dem Totengedenken berichtete Schriftführer Ulrich Stiegler über die vielen Aktivitäten der Sänger. Insgesamt nannte er 35 Termine. Anton Kohl dankte nochmals allen Mitwirkenden beim Frühjahrssingen im vollbesetzten Gemeinschaftshaus in Steiningloh. Auch die Sängerfahrt nach Salzburg war ein großartiges Erlebnis. Die Gestaltung des Gottesdienstes in St. Martin bei Lofer in der vollen Wallfahrtskirche Maria Kirchental war wieder ein Höhepunkt der Sängerfahrt. Chorleiter Ludwig Wendl lobte den guten Besuch der 40 Singstunden, es wurden 10 Geburtstagständchen gesungen, 11 kirchliche Auftritte und 18 sonstige Termine wahrgenommen. Schatzmeister Bernhard Ehbauer verkündete ein hohes Plus in der Kasse. Der Verein steht auf einem guten Polster mit seinen 202 Mitgliedern. Er bedankte sich bei allen Spendern, besonders beim Bürgermeister Bernhard Lindner und dem Hahnbacher Kulturausschuss. Vorgestellt wurde auch die Sängerfahrt vom 19.06. bis 21.06.2026 nach Speyer am Rhein, Schwäbisch Hall und ins Technikmuseum Sinsheim. Die Neuwahlen brachte keine großen Veränderungen. 2.Vorstand ist jetzt Ulrich Stiegler und Beisitzer der passiven Mitglieder Hans Rumpler. Vorsitzender Anton Kohl dankte allen Sängern, den gesamten Ausschussmitgliedern und besonders Chorleiter Ludwig Wendl für seine ehrenamtliche Tätigkeit. Mit Leib und Seele leitet er den MGV schon seit 13 Jahren. Mit dem Lied „Grün die Wälder“ wurde die Generalversammlung beschlossen.
Teilnehmer der Sängerfahrt des MGV Upo nach Salzburg (Bild: Hans FIscher)

Männergesangverein Ursulapoppenricht auf Sängerfahrt nach Salzburg

Die Mitglieder des MGV Upo erlebten ein erlebnisreiches Wochenende in Salzburg. Die Fahrt führte vorbei an Regensburg und München zum Schliersee. Die reichhaltige Frühstückspause am Bus wird von den Teilnehmern sehr geschätzt. Anschließend besuchten wir das Markus-Wasmeier-Museum am Südufer des Schliersees. Im rekonstruierten altbayerischen Dorf samt denkmalgeschützten Gebäuden zeigt das Freilandmuseum das altbayerische Oberland wie es einst war. Über das „Sudelfeld“ vorbei am Walchsee und Kössen, erreichten wir am späten Nachmittag das Landhotel Kirchenwirt in Unken. Am Samstag stand eine Stadtführung in Salzburg auf dem Programm. Der Dom und die verwinkelte, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt mit ihren historisch bedeutenden Bauten und Highlights begeisterten die Teilnehmer. Einige erkundeten die Festung Hohensalzburg mit einem traumhaften Ausblick auf die Stadt. Nach dem reichhaltigen, guten Abendessen spielte Franz Weiß, an beiden Abenden, mit seinem Akkordeon zünftig auf und alle sangen kräftig mit. Am Sonntag, nach dem Frühstück ging die Fahrt nach St. Martin bei Lofer zur Wallfahrtskirche Maria Kirchental, sie wird auch wegen ihrer Größe und den beiden Türmen „Pinzgauer Dom“ genannt. Um 10:00 Uhr gestalteten die Sänger vom MGV unter der Leitung ihres Chorleiters Ludwig Wendl den Gottesdienst in der vollbesetzten Kirche. Der kräftige Applaus am Schluss galt den Sängern. Am Heimweg besuchten wir noch die weltgrößte Blechspielzeugsammlung, eine faszinierende Modellbahnwelt und einige Klassiker aus dem Hause Porsche im Traumwerk bei Anger. Die Sängerfahrt hinterließ bei allen Teilnehmern bleibende Eindrücke.


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Teammanager Thomas Rumpler (links) hatte die Fahrt an den Bodensee organisiert, die überhaupt erst zustande kam, weil Jens Schlör einst beim FC Kluftern kickte und mittlerweile für die Alten Herren in Ursulapoppenricht auf Torejagd geht.  (Bild: Thomas Rumpler)

Tore, Wein und grunzende Gegner: Alte Herren auf Bodensee-Tour

Für die Alten Herren der Sportfreunde Ursulapoppenricht ging es für ein paar Tage an den Bodensee. Die Fußballer reisten mit einem Dutzend Stürmer an, die das Wort Defensive nur vom Hörensagen kennen. Das sollte natürlich auch Auswirkungen auf das angesetzte Spiel haben. Aber dazu später mehr. Denn zuerst stand einmal das Gesellige auf dem Programm. Am Freitagabend ließen sich die Alten Herren Essen und heimische Biere in Friedrichshafen schmecken, samt herrlichem Blick auf die Schiffe, die im Bodensee ankerten, und die Alpen, die auf der gegenüberliegenden Seite des Gewässers zu erblicken waren. Am nächsten Tag fuhren die Alten Herren von Immenstaad nach Meersburg mit dem Schiff, zurück ging es zu Fuß. Aus der angepeilten Drei-Kilometer-Wanderung wurde eine stramme Zehn-Kilometer-Tour. Mit müden Beinen, gestärkt nur durch ein Achtel Weißwein unterwegs, kehrten die Upos zurück nach Immenstaad. Mit diesen Voraussetzungen rollte wenig später der Ball. Die Alten Herren traten gegen den FC Kluftern an. Die nahmen es mit dem Alter der Spieler, die sie auf den Rasen schickten, nicht so genau. Ältere Herren, die nicht mehr spielen wollten oder konnten, ließen sich kurzerhand von ihren Söhnen vertreten. Sogar ein 18-Jähriger mischte mit. Kein Wunder, dass der FC Kluftern den Gästen fünf Tore einschenkte. Die Sportfreunde erzielten dank der vielen Stürmer aber selbst auch fünf. Nach dem Spiel gab es Spanferkel und Salat, Biere und Gespräche – und die Übereinkunft, dass die Klufterner zum Gegenbesuch kommen. Teilweise ging es an dem Abend recht „schweinisch“ zu. Das lag aber vor allem daran, dass ein Wildschwein aus Kunststoff beim FC Kluftern als Maskottchen dient und die Alten Herren ein Lied grunzend darboten. Im kommenden Jahr soll es wieder einen Ausflug geben. Dann aber mit einer kürzen Wanderung und noch mehr Stürmern. Denn bekanntlich reicht es ja aus, wenn man ein Tor mehr schießt, als der Gegner. Da ist es auch egal, wie viele Tore man kassiert.
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