St. Martinsgeschicht auf Erzählschiene (Bild: Agnes Klar)

Martinsfest im Landkindergarten in Trausnitz: Licht und Gemeinschaft

Zum alljährlichen St. Martinsfest trafen sich die Kindergartenkinder des Landkinderhauses im Trausnitz am späten Dienstagnachmittag mit dem pädagogischen Personal im Räumen des Kindergartens. Zur Einstimmung auf den bevorstehenden Laternenumzug hörten sich die Kinder noch einmal die Legende von St. Martin mit Hilfe einer stimmungsvoll dargestellten Erzählschiene an. Beim gemeinsamen Essen und Trinken teilten sich die Kinder und das Personal die von Vorschulkindern gebackene Martinsgans. Zum Umzug versammelten sich alle Kinder aus der Gemeinde bei schönstem Herbstwetter und Sonnenuntergang auf dem Schulparkplatz. Von dort zogen die Kinder mit selbstgebastelten, außergewöhnlichen Laternen, die auch als Traumfänger genutzt werden könnten, begleitet von Musik und vielen Familienangehörigen zum OVW-Pavillon, wo nach dem St. Martinslied noch eine Überraschung wartete. Dieses Mal führten die Eltern eine Pantomime aus der Perspektive von Sebastian, dem St. Martins-Pferd, auf, was von allen mit großen Augen und aufmerksam verfolgt wurde. Der Elternbeirat der Einrichtung versorgte die Festgäste mit Martinshörnchen, warmem Leberkäse, Glühwein und Punsch. Es war erneut ein gelungenes und stilvolles St. Martinsfest. An dieser Stelle bedankt sich das Personal des Landkinderhauses herzlich bei dem Elternbeirat, allen Helferinnen und Helfern sowie der Freiwilligen Feuerwehr für ihre Unterstützung und ihren Beitrag zum Gelingen der Feier.
Die Ehejubilare. (Bild: Denise Köppl)

Ehejubiläum Pfarreiengemeinschaft Trausnitz

Am 25.10.2025 fand das Ehejubiläum aus der Pfarreiengemeinschaft Trausnitz mit Hohentreswitz und Weihern statt. Sage und schreibe 19 immer noch glückliche Paare hatten sich angemeldet.25, 30, 35, 40, 45, 50, 55 und sogar 60 Jahre hatten die anwesenden Jubilare miteinander auf dem Weg zu zweit zurückgelegt. Der Tag begann mit einem Gottesdienst in der wunderschönen Kirche zu den 14 Nothelfern in Söllitz, den Pfarrer Hans Spitzhirn besonders feierlich gestaltete. Im Anschluss daran ging es im Konvoi nach Weihern, wo im Sportheim von den Mitgliedern des Weiherner Pfarrgemeinderates alles bereits feierlich und liebevoll für die Ehrengäste vorbereitet worden war. Bereits beim Sektempfang begannen lebhafte Unterhaltungen und fröhliches Lachen erfüllte den romantisch dekorierten und von Kerzen erhellten Raum. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Bei Kaffee und selbstgebackenen, köstlichen Kuchen wurde gemütlich geplaudert, in Erinnerungen geschwelgt und die eine oder andere Anekdote aus den langen Ehejahren geteilt. Später wurden verschiedene Wurstspezialitäten angeboten, die bei den Gästen großen Anklang fanden. Als Geschenk erhielt jedes Paar zwei rote Rosen und ein Kartenspiel für Verliebte. Bis in die Abendstunden feierten die immer noch glücklichen, junggebliebenen Paare ein Fest der Dankbarkeit und der Gemeinschaft – ein starkes Zeichen für die Beständigkeit der Liebe in der heutigen Zeit.
Eine Trausnitzer Pilgergruppe besuchte am Sonntag das Übersetzungsfest zur Wieskirche. Darüber freuten sich auch Bürgermeister Armin Bulenda (rechts) und Pfarrvikar Dr. Basil Bazir (Sechter von rechts) von der Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach. (Bild: Peter Garreiss)

Fusswallfahrer aus Trausnitz besuchten das Übersetzungsfest zur Wieskirche in Moosbach

Beim Kirchenzug am Sonntag zum Übersetzungsfest zur Wieskirche hatten sich auch 21 Pilger aus Trausnitz eingereiht. Um 6.15 Uhr trafen sich die Wallfahrer an der Kapelle beim Roten Kreuz bei Etzgersrieth. Betend und singend ging es, voran mit dem alten historischen Pilgerkreuz weiter unter der Wetterstation am Eisberg durch den dunklen Wald nach Rückersrieth und dann nach Tröbes. Unter dem Glockengeläut wurden die Pilger in der Filialkirche Tröbes empfangen. Anschließend wurde beim Wirt in Tröbes gefrühstückt. Der Weg führte weiter durchs Tröbesbachtal in Richtung Moosbach. Mit dabei Organisator Josef Schwandner, Trausnitz und auch Pilgerfreund Josef Schafbauer aus Tröbes. Am Marktplatz wurden die Pilger von Bürgermeister Armin Bulenda begrüßt. Mit den Moosbacher Musikanten und Vereinen zogen die Trausnitzer Wallfahrer zur Wieskirche zum Übersetzungsfest. Es handelte sich um einen Gegenbesuch der Trausnitzer, denn die Moosbacher pilgern seit dem Heimatfest 1997 wieder alle Jahre zum Skapulierfest nach Trausnitz. Bedauert wurde, dass heuer nur wenige Personen teilgenommen haben. Nach der Rückkehr zum Kirchplatz waren alle Teilnehmer zu einem kleinen Umtrunk vom Pfarrgemeinderat ins Pfarrheim eingeladen, bevor sie sich wieder auf dem Heimweg nach Trausnitz machten. Auf Anregung des damaligen Bürgermeisters Hans Roßmann wurde diese Wallfahrt wieder belebt. Bereits vor dem Krieg und auch noch Jahre danach wurde von Moosbach nach Trausnitz gepilgert.
Glückliche Gewinner des diesjährigen Kirwaschießens. 3. v.li: Spreda Stefanie 1. Platz Bürgerscheibe, 6. v. li: Wolf Franziska 1.Platz Kirwascheibe und Gewinnerin Geburtstagsscheibe, 8. v. li. Schwandner Martin 1.Platz gut Glück, 6.v. re. Kriechenbauer Max 1. Platz Bambinis, 2. v. re. 1. Schützenmeister Ludwig Kraus, 5. v. li. Ehrenschützenmeister Runge Heinz.  (Bild: Angelika Stahl)

Kirwaschießen der Burgschützen Trausnitz

Von Anfang bis Mitte Oktober fand das alljährliche Kirwaschießen der Burgschützen Trausnitz, welches an vier Tagen ausgetragen wurde, statt. Dazu waren nicht nur Mitglieder des Vereins sondern auch alle Bürger herzlich eingeladen. Bei einer deftigen Brotzeit in geselliger Runde beteiligten sich viele Mitglieder und Bürger an dem Event. Am vergangenen Samstag fand die Preisverleihung des Kirwaschießens im Schützenheim statt. Bei leckeren Bratwürsten und einem kühlen Getränk fanden sich zahlreiche Gäste ein. Ludwig Kraus 1.Schützenmeister begrüßte alle Gäste, die Vertreter der Gemeinde und lobte die zahlreichen Teilnahme der Bambinis. Es wurde jeweils in Teiler und in folgenden vier Kategorien gewertet: auf „Gut Glück“, „Bürgerscheibe“ „Kirwascheibe“und „Bambini“. Die 5 besten Plätze der Bambinis erhielten je einen Pokal, die Platzierungen waren wie folgt: 5. Platz Kiener Martha 487.6 Teiler FFW Söllitz, 4. Platz Prüll Eva 430 Teiler, 3. Platz Danzl- Hock Felix 425 Teiler, 2. Platz Prüll Simon 273 Teiler und 1. Platz Kriechenbauer Max mit einem 259 Teiler, alle Verein OGV Trausnitz. Auf „Gut Glück“ belegte den 3. Platz Bodensteiner Tobias mit 41,7 Teiler FFW Trausnitz, 2. Platz Demleitner Christoph 38,2 Teiler FFW Söllitz und Schwandner Martin den 1. Platz mit guten 21.0 Teiler zum Lohbinder. Platzierung Bürgerscheibe: 3. Platz Prem Bernhard 59,6 Teiler FFW Söllitz, 2. Platz Danzl-Hauer Sabine 29,8 Teiler CSU Trausnitz, 1. Platz Spreda Stefanie 20,6 Teiler Fischerei Verein Trausnitz. Kirwascheibe: 3. Platz Stahl Jana 46,3 Teiler 2. Platz 48,1 Teiler Wilke Hans, 1. Platz Wolf Franziska 36,1, Teiler alle Burgschützen Trausnitz. Für diese Platzierungen verlieh Ludwig Kraus viele tolle Sach-und Geldpreise, eine Bürger und Kirwascheibe und bedankte sich für die tollen gesponserten Preise. Der Ehrenschützenmeister Runge Heinz spendierte im Rahmen seines vorausgegangenen 85. Geburtstages eine Geburtstagscheibe welche Wolf Franziska mit einem guten Ergebniss von 30 Teilern gewann. Für die 3 Vereine mit den meisten Teilnehmern wurden folgende Preise übergeben. 3. Meistbeteiligung OGV Trausnitz 12 Teilnehmer erhielten 10 Liter Bier 2. Meistbeteiligung FFW Trausnitz 20 Teilnehmer bekamen 20 Liter Bier und FFW Söllitz war lobenswerter Weise wieder mit den meisten Mitgliedern von 36 Teilnehmern am Start und bekam 30 Liter Bier. Der Pokal für den Meistbeteiligten entfällt in Zukunft. Es wurde eine tolle Erinnerungstafel angefertigt welche im Schützenhaus aushängt wurde. Darauf wird jedes Jahr der Verein eingraviert welcher am stärksten beim Kirwaschießen vertreten war.


Weitere Artikel

Fanclub der Burgschützen in Garching -Hochbrück von li. nach re: 2. von links Armin Bauer Schießwart, 2.v. li. Günter Scharf Trainer, Jana Stahl Schützin, 1. von re. Ludwig Kraus 1. Schützenmeister. (Bild: Angelika Stahl)

Burgschützen Trausnitz bei der Deutschen Meisterschaft in München 2025

Von 21.8 bis 31.8.2025 fanden die Deutschen Meisterschaften im Sportschießen in Garching-Hochbrück, auf der Olympiaschießanlage statt. Im Rahmen der bayrischen Meisterschaft konnte sich Jana Stahl für die DM qualifizieren. So konnte zum ersten Mal eine Teilnehmerin für die Burgschützen Trausnitz an den Start gehen, was für die Schützin eine große Ehre war. Am Freitag, den 29.8 wurde die Disziplin Luftgewehr Schüler 3-Stellung (knieend-liegend-stehend) ausgetragen. Dabei gingen 98 Teilnehmer an den Start. Jana meisterte die Strapazen dieser Disziplin hervorragend und belegte hier einen erwähnenswerten 45.Platz. Am Sonntag, den 31.8 starteten die Schützen in Luftgewehr 10m stehend mit einer Teilnehmerzahl von 207. Die Aufregung in der riesigen Halle war nicht nur für die Schützin zu spüren, auch der extra angereiste Fanclub der Burgschützen hielt bis zum letzten Schuss den Atem an. Das monatelange Training zahlte sich aus und Jana belegte einen sehenswerten 81. Platz. Voller Stolz wurde sie von den Burgschützen beglückwünscht. Diese Leistung war nur durch das harte und schweißtreibende Training möglich, weil Günter Scharf als Trainer das ganze Jahr über unzählige Stunden in die Schützin investierte. Nach der Heimreise lud der 1. Schützenmeister Ludwig Kraus bei Pizza und Getränken zu einer kleinen Feier im Schützenheim ein. Es war ein schöner und gemütlicher Abend. Auch Bürgermeister Reinhard Schwarz fand sich dort ein und ließ es sich nicht nehmen, der erfolgreichen Schützin persönlich zu gratulieren und zeigte sich im Namen der Gemeinde für ihre Leistung erkenntlich.
Die Trausnitzer Stauseefischer haben ein gutes Herz. Josef Mutzbauer (links) und Josef Preßl (rechts) übergaben eine Spende in Höhe von 250 Euro an Herbert Putzer (Mitte), dem 1. Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz Nord e.V. (Bild: Richard Braun )

Trausnitzer Stauseefischer spenden an die Kinderkrebshilfe

Das Fischerfest des Trausnitzer Fischereivereins ist alle Jahre ein Besuchermagnet. Gerade die verschiedenen Fischspezialitäten locken viele Besucher auf den Festplatz unter der Burg. Auch heuer war das Fischerfest wieder gut besucht und damit verbunden ist der Erlös für die Vereinskasse. Aus Dankbarkeit gegenüber den Gästen und den Sponsoren hat sich die Vorstandschaft dazu entschieden, einen Teil des Erlöses an den Verein Kinderkrebshilfe in der Oberpfalz Nord e. V. zu spenden. Dieser Verein unterstützt krebskranke und schwerstkranke Kinder in den Landkreisen der nördlichen Oberpfalz. Er übernimmt Kosten, die durch die Krankenkasse nicht beglichen werden. Dazu zählen unter anderem Fahrtkosten oder auch Kosten für die Unterbringung von Familienangehörigen bei spezielle Therapien der kranken Kinder. Allein in den vergangenen Jahren konnten der Verein so jährlich 260 000 bis 300 000 Euro an Unterstützung aufbringen. Das Geld stammte ausschließlich aus Spenden. Den Petrijüngern aus Trausnitz war es eine Herzensangelegenheit, einen Beitrag zu leisten, damit diese Hilfe auch in Zukunft fortgeführt werden kann. Die beiden Stauseefischer, Josef Mutzbauer und Josef Preßl, überreichten daher an Herbert Putzer, den Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe, einen Betrag von 250 Euro, der sich dafür im Namen der kranken Kinder und ihrer Familien recht herzlich bedankte. „Auch in unserer Region herrscht großes Leid in den Familien der betroffenen Kinder, daher ist jede Spende ein wichtiger Beitrag, um dieses Leid zu mindern“, wies Herbert Putzer auf die Probleme der krebskranken Kinder und ihrer Familien hin.
1. Reihe von li. nach re. : OSB Schützen der Oberpfalz : Lucie Leistner, Fiona Merkl, Jana Stahl und Nico Schürger<br>2. Reihe von li. nach re: Bundeskaderschützen Dallinger Maximilian und Köppl Andreas. (Bild: Angelika Stahl)

Burgschützen Trausnitz zum 1. Mal beim RWS Shooty Cup 2025

Am Freitag, den 29.08.2025 fand im Rahmen der deutschen Meisterschaft der RWS Shooty Cup in Garching/Hochbrück als Mannschaftswettbewerb statt. Von den Burgschützen Trausnitz konnte sich im Vorfeld Jana Stahl qualifizieren. Mit tollen Maskottchen, lautstarker Musik und einer berauschenden Stimmung zogen die Teilnehmer unter tosendem Applaus in die Halle ein. 20 Landesverbände aus allen Bundesländern beteiligten sich jeweils mit einer Mannschaft, die aus zwei Luftgewehr- und zwei Luftpistolenschützen der Schülerklasse bestand. Für den OSB hatten sich Fiona Merkl, Nico Schürger, Lucie Leistner und Jana Stahl qualifiziert und traten in einem Durchgang von 20 Wertungsschüssen gegen 20 Mannschaften beim Shooty Cup an. Unsere Oberpfälzer Schülermannschaft qualifizierte sich für das Finale, indem sie einen sensationellen 4. Platz erreichte. Für die besten 8 Mannschaften wurde das Finalschießen durch zulosen von DSB Bundeskaderschützen in Zehntelwertung durchgeführt. Das Los fiel auf Maximilian Dallinger und Andreas Köppl, was bei unseren Schützen zu absoluter Euphorie führte. Denn genau die beiden Spitzenschützen waren die absoluten Wunschkandidaten der OSB Mannschaft. In einem nervenaufreibenden Finale wurde es um die Podestplätze immer enger. Die Stimmung war am absolutem Höhepunkt. Am Ende erreichten sie zusammen mit unserem Shooty Team die Bronzemedaille. Bei der Siegerehrung lobte der DSB-Vizepräsident Lars Barthke und DSB-Vizepräsident der Jugend Stefan Rinke die tollen Leistungen. Als Preise wurden reichlich RWS Munition und T-Shirts für die 8 Finalisten verteilt. Die Medaillen wurden ehrenvoll unter der Deutschlandhymne verliehen. Im Anschluss war es für die Schützen eine große Ehre, sich mit den Spitzenschützen auszutauschen. Außerdem wurden gemeinsame Fotos gemacht. Ein unvergesslicher, beeindruckender und erfolgreicher Tag ging zu Ende.
north