Teilnehmer des AWO‑Ortsvereins Störnstein verfolgen aufmerksam den Ausführungen des Wildgarten‑Führer, der Pflanzen erklärt und Tiere aus der Region präsentiert. (Bild: Johann Völkl)

AWO Störnstein erlebt spannende Führung im Wildgarten Furth im Wald

Der AWO Ortsverein Störnstein unternahm eine abwechslungsreiche Tagesfahrt nach Furth im Wald. Bei sonnigem Wetter startete die Gruppe mit dem Busunternehmen Zitzmann in Richtung Bayerischer Wald, begleitet von guter Stimmung und Vorfreude. Nach der Ankunft in Chamerau wurde im Gasthof BäckerWirt ein gemeinsames Mittagessen eingenommen. Der schattige Biergarten direkt am Fluss bot eine angenehme Atmosphäre, die alle sehr genossen. Anschließend besuchte die Gruppe den Wildgarten, wo der Führungsleiter des Wildgartens eine anschauliche und informative Führung durch die Naturanlage gab. Er erläuterte verschiedene heimische Pflanzen und erklärte anschaulich das Verhalten der Bienen – von den Aufgaben der Drohnen bis zur Rolle der Königin im Bienenstaat. Besonders eindrucksvoll waren die Begegnungen mit mehreren Tieren: Die Teilnehmenden konnten einen Frosch, Feuersalamander, Ringelnatter und einen Flusskrebs aus nächster Nähe betrachten und unter Anleitung sogar vorsichtig anfassen. Während der Führung wurde auch einen präparierten Marder sowie das Fell eines Bibers gezeigt. Ein Teilnehmer durfte das Biberfell sogar kurz aufsetzen und konnte so – mit einem Augenzwinkern – nachvollziehen, wie sich frühere Indianer Kopfbedeckungen angefühlt haben. Diese kleine, humorvolle Einlage und die direkten Begegnungen mit den Tieren sorgte für zusätzliche Begeisterung in der Gruppe und ließen den Rundgang besonders lebendig werden. Der Weg führte weiter über kleine Holzbrücken, vorbei an Teichen und dichtem Grün, bis die Gruppe den Indoor Bereich erreichte. Dort bot eine Licht und Unterwasserinstallation besondere Einblicke in die verborgene Welt unter der Wasseroberfläche, die aufmerksam verfolgt wurde. Nach dem Ende der Führung konnten die Teilnehmenden den Rundweg anschließend selbst weiter erkunden. Zum Abschluss besuchte die Gruppe die Konditorei Café Limmer in Furth im Wald. Bei Kaffee und Kuchen, Eisbecher oder Eiskaffee klang der Tag in ruhiger Runde aus, bevor man sich auf den Rückweg nach Störnstein aufmachte.
Die sechs neu aufgenommenen Ministranten (vorne) reihen sich in die Schar der Ministranten in Störnstein ein.  (Bild: Caroline Würth)

Sechs neue Ministranten verstärken das „Team Gottes“

Unter dem Motto „Willkommen im Team Gottes“ stand der feierliche Aufnahmegottesdienst der neuen Ministrantinnen und Ministranten in der Pfarrkirche St. Salvator in Störnstein. Gemeinsam mit der Pfarrgemeinde feierten die Kinder, ihre Familien und zahlreiche Gottesdienstbesucher einen festlichen Gottesdienst, dessen Mittelpunkt die Aufnahme von sechs Ministrantinnen und Ministranten war. Passend zum Thema erhielten die neuen Ministranten ihr „Trikot“ – das Ministrantengewand – als sichtbares Zeichen ihrer Zugehörigkeit zum Team der Altardiener. Zudem wurden die Ministrantenkreuze gesegnet und den Kindern überreicht. Mit ihrer Aufnahme erklärten sich Benjamin Döllinger, Mia Dreßler, James Frye, Tim Frye, Emilia Nachtmann und Emma Weininger bereit, künftig den Gottesdienst aktiv mitzugestalten und Verantwortung in der Pfarrgemeinde zu übernehmen. Die Messe zelebrierte Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe, der in seiner Predigt die Bedeutung von Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung hervorhob. Wie in einer Mannschaft sei auch in der Kirche jeder Einzelne mit seinen Talenten wichtig und trage zum Gelingen des Ganzen bei. Neben der Aufnahme der neuen Ministranten standen zwei Ehrungen auf dem Programm. Lucie Härtl wurde nach neun Jahren aus ihrem Dienst verabschiedet und für ihr Engagement gedankt. Sophie Scheidler erhielt eine Urkunde sowie ein Präsent für ihren 10jährigen treuen Dienst am Altar. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Gesangsduo Marina und Magdalena, das mit seinen Liedern zur festlichen Gestaltung beitrug. Im Anschluss klang der Vormittag bei einem gemütlichen Beisammensein auf dem Kirchplatz aus. Das Ministrantenteam hatte ein Fingerfood-Buffet vorbereitet, bei dem sich die Besucher stärken und ins Gespräch kommen konnten. Mit der Aufnahme der sechs neuen Ministranten freut sich die Pfarrgemeinde über engagierten Nachwuchs und blickt zuversichtlich auf viele gemeinsame Gottesdienste und Aktionen im „Team Gottes“.
Weihbischof Dr. Josef Graf zeichnete den Firmlingen mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn und legte ihnen die Hand auf. Rechts Stadtpfarrer Thomas Kopp.  (Bild: Martin Staffe)

Weihbischof Josef Graf spendet in Neustadt 55 jungen Katholiken Firmsakrament

Mit einem festlichen Gottesdienst feierten am Donnerstag, 2. Juli, am Festtag Mariä Heimsuchung, 55 junge Christen aus der Pfarreiengemeinschaft Neustadt/WN mit den Exposituren Störnstein und Wilchenreuth in der Stadtpfarrkirche St. Georg die Firmung. Das Sakrament spendete Weihbischof Dr. Josef Graf. Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe und Gemeindereferentin Claudia Stöckl hatten die 29 Jungen und 26 Mädchen in den zurückliegenden Monaten auf den großen Tag vorbereitet, an dem sie den Glauben bekräftigen und einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Christsein vollziehen. Für Stadtpfarrer Thomas Kopp war es eine große Ehre, den Weihbischof aus Regensburg als Firmspender in Neustadt begrüßen zu dürfen. An die Fünft- und Sechstklässler gewandt, sagte der Seelsorger: „Ihr werdet heute etwas Wunderbares empfangen. Jesus kommt selbst zu euch mit seinem Heiligen Geist!“ „Ich freue mich, dass ich hier sein darf“, drückte der Weihbischof den Jugendlichen seine Wertschätzung aus. In der Predigt zeigte er den Zusammenhang zwischen Taufe und Firmung auf. Mit der Firmung bestätigt der Firmling seine Taufe und bestärkt seine lebenslange Verbindung mit Gott und der Kirche. Mit dem „Amen“ gebe er seine Zustimmung zum Sakrament und hat so sein persönliches Pfingstfest. „Jesus schenkt dir seinen Heiligen Geist, und dieser will dann in dir wirken.“ Schön wäre es, wenn der Firmling das Versprechen gibt, er geht mit Jesus weiter und will in der Pfarrei ein engagierter Christ sein. Zumindest sollten alle am Glauben festhalten. Und an die Paten und Patinnen appellierte er, sie sollten auch nach der Firmung hinter ihrem Schützling stehen. Nachdem der Würdenträger den Heranwachsenden feierlich das Glaubensbekenntnis abgenommen hatte, spendete er ihnen das Firmsakrament. Dabei ließ er sich Zeit, um mit den Jugendlichen, aber auch mit den Paten ein paar Worte zu wechseln, ehe er die Formel „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ sprach, ein Kreuz mit Chrisam auf die Stirn der Jugendlichen zeichnete und ihnen die Hand auflegte. Die festliche Pontifikalmesse gestaltete Harald Bäumler an der Jann-Orgel mit neuen und auch traditionellen Liedern aus dem Gotteslob in zeitgemäßer Klanglichkeit. Heitere und nachdenkliche Solostücke zum Thema „Heiliger Geist“ ergänzten das musikalische Programm.


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Resi Förster übergab für den Mütter-Gebetskreis die Spende an Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe. Das Geld ist für sein Waisenhaus im Kongo bestimmt.  (Bild: Martin Staffe)

Eltern beten für ihre Kinder: 600-Euro-Spende für Waisenhaus im Kongo

Jeden letzten Montag im Monat heißt es in der Störnsteiner Pfarrkirche St. Salvator „Eltern beten für ihre Kinder!“ – und das schon seit fast 17 Jahren. Im April war Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe zu Gast. Der Anlass war sehr erfreulich. Die rund 50 Frauen und 3 Männer kamen zu dem Gebetsabend, um ihre Kinder wieder Jesus anzuvertrauen und ihn zu bitten, diese im Glauben und in der Liebe wachsen zu lassen. Jede Besucherin und jeder Besucher entzündete mit Hilfe von Margit Lehner vom Vorbereitungsteam an der Osterkerze ein Licht für die Kinder, die ihnen am Herzen liegen. Für die ruhige musikalische Umrahmung sorgte wie gewohnt die Veehharfen-Gruppe. „Heute wollen wir danke sagen“, erklärte Resi Förster vom Mütter-Gebetskreis zum Schluss. Ein herzliches Vergelt’s Gott galt den Besucherinnen für die großzügigen Spenden, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. So kann man damit das Gebet in die Tat umsetzen und Kindern helfen, die „auf der Schattenseite leben“. Förster übergab 500 Euro an Kishimbe für sein Kinderheim, das er im Kongo gebaut hat. Weil die Besucherinnen beim Verlassen des Gotteshauses erneut ihre Geldbörse öffneten, konnte die Summe nachträglich um 100 Euro aufgestockt werden. Der Priester stellte sein Projekt in seiner Heimatstadt Lubumbashi kurz vor, für das er 2022 in seiner früheren Pfarrei in Immenreuth den Förderverein „Kinderheim Bana e.V.“ gegründet hat, der mit Sibylle und Harald Polzin vertreten war. Lubumbashi ist nach Kinshasa die zweitgrößte Stadt der Demokratischen Republik Kongo. Obwohl die Region Haut-Katanga reich an Bodenschätzen ist, gehört der Kongo zu den ärmsten Ländern Afrikas. Seit dem Rückzug der belgischen Kolonialzeit leidet das Land enorm unter Bürgerkriegen und Korruption. Fünf Millionen Menschen kamen ums Leben. Eine bittere Folge ist die Kinderarmut und -kriminalität. Kishimbes Waisenhaus gibt Straßenkindern ein Zuhause und bietet ihnen Schulbildung und einen guten Start in die Zukunft. Zurzeit, so erzählte der Pfarrvikar weiter, entsteht ein zweites Kinderhaus, damit noch mehr Bedürftige aufgenommen werden können. Alle Mitstreiter, vor allem auch seine Familienmitglieder, arbeiten ehrenamtlich. Es entstehen keinerlei Verwaltungskosten. Sämtliche Spenden kommen den Kindern zugute. Der nächste Gebetsabend ist wegen des Pfingstfestes erst am Montag, 1. Juni, um 19 Uhr.
Von links: Johann Völkl (AWO), Hans Kost (OWV), Annemarie Fischer (AWO), Johann Scheidler (OWV), Annelies Dobmeier, Bianka Simon (Strickrunde), Erni Damzog (Strickrunde), Bürgermeister Markus Ludwig, Johanna Ludwig (AWO).  (Bild: Johann Völkl)

90 Jahre Annelies Dobmeier – AWO Mitglied feiert im „Hof Café Busl“

In der gemütlichen Atmosphäre des „Hof Café Busl” feierte Annelies Dobmeier ihren 90. Geburtstag. Die Feier begann mit einem gemeinsamen Mittagessen. Im Kreis der Familie, von Bekannten und Vertretern der Vorstandschaften örtlicher Vereine verbrachte die Jubilarin einen festlichen Nachmittag. Stadtpfarrer Thomas Peter Kopp und Bürgermeister Markus Ludwig überbrachten persönlich ihre Glückwünsche und würdigten das Leben der Störnsteinerin. Neben Angehörigen aus vier Generationen waren auch gute Bekannte anwesend. Enkel und Urenkel trugen mit ihrer Anwesenheit zu einer herzlichen Stimmung bei und gaben der Feier einen besonders persönlichen Charakter. Die örtlichen Vereine waren durch Vertreter der Vorstandschaften vertreten und gratulierten im Namen ihrer Gemeinschaften. Die Verbundenheit von Annelies Dobmeier mit dem Gemeindeleben zeigte sich in den Glückwünschen des AWO Ortsvereins, der Strickrunde und des Oberpfälzer Waldvereins. Die vielfältigen Veranstaltungen und Ausflüge der AWO bereichern ihren Alltag und bieten ihr „immer wieder schöne Gelegenheiten, Gemeinschaft zu erleben”. Die wöchentlichen Treffen der Strickrunde verbinden gemeinsames Stricken mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Als langjähriges Mitglied nahm die Jubilarin früher regelmäßig an den Jahreshauptversammlungen des Oberpfälzer Waldvereins teil.” „Ein 90. Geburtstag ist ein Anlass, der uns innehalten lässt.” – dieser Gedanke aus der Ansprache prägte die Stimmung des Nachmittags. Die Gäste wünschten der Jubilarin vor allem Gesundheit, Zuversicht und viele weitere schöne Momente im Kreise ihrer Lieben.
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Jahreshauptversammlung des SV Störnstein

Die Vorsitzenden Andreas Sennert und Tobias Schiener konnte zur Jahreshauptversammlung am 21.03.2026 im gut besetzten Sportheim 31 Mitglieder begrüßen. Sennert ging in seinem Bericht auf die sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten des Sportvereins im vergangenen Jahr ein und dankte allen Funktionären und Funktionärinnen für die gute Zusammenarbeit. Besonders erfreulich sei, dass sich die Mitgliederzahl sich weiter erhöht hat und sich auf mittlerweile 571 Personen beläuft. Schiener ergänzte die Ausführungen und gab einen Rückblich über die die gesellschaftlichen Veranstaltungen wieder. Einen besonderen Dank sprach er Jugendleiter Troppman aus, für die geleistet Arbeit in der Spielgemeinschaft Püchersreuth, Störnstein, Wurz. Unter den Berichten der Abteilungen stach besonders der Vortrag des Abteilungsleiters Jugendfußball Michael Troppmann hervor. Troppmann ging in seinem Bericht auf die zahlreichen Aktivitäten der Spielgemeinschaft ein und gab einen Bericht über das Abschneiden der einzelnen Mannschaften wieder. Insgesamt kann man auf eine sehr erfolgreiche Spielzeit zurückblicken. In der Spielgemeinschaft werden derzeit ca. 160 Kinder und Jugendliche betreut. Kern der diesjährigen Jahreshauptversammlung war die Satzungsänderung, welche von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gebilligt wurde. Die Vorsitzender Sennert und Schiener durfte für ihre langjährige Treue zum Verein für für 40 Jahre: Markus Reisnecker und Johann Confal und für 50 Jahre: Alois Schieder ehren. Bürgermeister Markus Ludwig, würdigte in seinen Grußworten das Engagement des Sportvereins und bedankte sich für die geleistete Arbeit. Zum Abschluss wurden die Anwesenden, durch das Küchenteam um Lorenz Zirngibl, mit einer Brotzeit verköstigt.
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