Resi Förster übergab für den Mütter-Gebetskreis die Spende an Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe. Das Geld ist für sein Waisenhaus im Kongo bestimmt.  (Bild: Martin Staffe)

Eltern beten für ihre Kinder: 600-Euro-Spende für Waisenhaus im Kongo

Jeden letzten Montag im Monat heißt es in der Störnsteiner Pfarrkirche St. Salvator „Eltern beten für ihre Kinder!“ – und das schon seit fast 17 Jahren. Im April war Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe zu Gast. Der Anlass war sehr erfreulich. Die rund 50 Frauen und 3 Männer kamen zu dem Gebetsabend, um ihre Kinder wieder Jesus anzuvertrauen und ihn zu bitten, diese im Glauben und in der Liebe wachsen zu lassen. Jede Besucherin und jeder Besucher entzündete mit Hilfe von Margit Lehner vom Vorbereitungsteam an der Osterkerze ein Licht für die Kinder, die ihnen am Herzen liegen. Für die ruhige musikalische Umrahmung sorgte wie gewohnt die Veehharfen-Gruppe. „Heute wollen wir danke sagen“, erklärte Resi Förster vom Mütter-Gebetskreis zum Schluss. Ein herzliches Vergelt’s Gott galt den Besucherinnen für die großzügigen Spenden, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. So kann man damit das Gebet in die Tat umsetzen und Kindern helfen, die „auf der Schattenseite leben“. Förster übergab 500 Euro an Kishimbe für sein Kinderheim, das er im Kongo gebaut hat. Weil die Besucherinnen beim Verlassen des Gotteshauses erneut ihre Geldbörse öffneten, konnte die Summe nachträglich um 100 Euro aufgestockt werden. Der Priester stellte sein Projekt in seiner Heimatstadt Lubumbashi kurz vor, für das er 2022 in seiner früheren Pfarrei in Immenreuth den Förderverein „Kinderheim Bana e.V.“ gegründet hat, der mit Sibylle und Harald Polzin vertreten war. Lubumbashi ist nach Kinshasa die zweitgrößte Stadt der Demokratischen Republik Kongo. Obwohl die Region Haut-Katanga reich an Bodenschätzen ist, gehört der Kongo zu den ärmsten Ländern Afrikas. Seit dem Rückzug der belgischen Kolonialzeit leidet das Land enorm unter Bürgerkriegen und Korruption. Fünf Millionen Menschen kamen ums Leben. Eine bittere Folge ist die Kinderarmut und -kriminalität. Kishimbes Waisenhaus gibt Straßenkindern ein Zuhause und bietet ihnen Schulbildung und einen guten Start in die Zukunft. Zurzeit, so erzählte der Pfarrvikar weiter, entsteht ein zweites Kinderhaus, damit noch mehr Bedürftige aufgenommen werden können. Alle Mitstreiter, vor allem auch seine Familienmitglieder, arbeiten ehrenamtlich. Es entstehen keinerlei Verwaltungskosten. Sämtliche Spenden kommen den Kindern zugute. Der nächste Gebetsabend ist wegen des Pfingstfestes erst am Montag, 1. Juni, um 19 Uhr.
Von links: Johann Völkl (AWO), Hans Kost (OWV), Annemarie Fischer (AWO), Johann Scheidler (OWV), Annelies Dobmeier, Bianka Simon (Strickrunde), Erni Damzog (Strickrunde), Bürgermeister Markus Ludwig, Johanna Ludwig (AWO).  (Bild: Johann Völkl)

90 Jahre Annelies Dobmeier – AWO Mitglied feiert im „Hof Café Busl“

In der gemütlichen Atmosphäre des „Hof Café Busl” feierte Annelies Dobmeier ihren 90. Geburtstag. Die Feier begann mit einem gemeinsamen Mittagessen. Im Kreis der Familie, von Bekannten und Vertretern der Vorstandschaften örtlicher Vereine verbrachte die Jubilarin einen festlichen Nachmittag. Stadtpfarrer Thomas Peter Kopp und Bürgermeister Markus Ludwig überbrachten persönlich ihre Glückwünsche und würdigten das Leben der Störnsteinerin. Neben Angehörigen aus vier Generationen waren auch gute Bekannte anwesend. Enkel und Urenkel trugen mit ihrer Anwesenheit zu einer herzlichen Stimmung bei und gaben der Feier einen besonders persönlichen Charakter. Die örtlichen Vereine waren durch Vertreter der Vorstandschaften vertreten und gratulierten im Namen ihrer Gemeinschaften. Die Verbundenheit von Annelies Dobmeier mit dem Gemeindeleben zeigte sich in den Glückwünschen des AWO Ortsvereins, der Strickrunde und des Oberpfälzer Waldvereins. Die vielfältigen Veranstaltungen und Ausflüge der AWO bereichern ihren Alltag und bieten ihr „immer wieder schöne Gelegenheiten, Gemeinschaft zu erleben”. Die wöchentlichen Treffen der Strickrunde verbinden gemeinsames Stricken mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Als langjähriges Mitglied nahm die Jubilarin früher regelmäßig an den Jahreshauptversammlungen des Oberpfälzer Waldvereins teil.” „Ein 90. Geburtstag ist ein Anlass, der uns innehalten lässt.” – dieser Gedanke aus der Ansprache prägte die Stimmung des Nachmittags. Die Gäste wünschten der Jubilarin vor allem Gesundheit, Zuversicht und viele weitere schöne Momente im Kreise ihrer Lieben.


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Jahreshauptversammlung des SV Störnstein

Die Vorsitzenden Andreas Sennert und Tobias Schiener konnte zur Jahreshauptversammlung am 21.03.2026 im gut besetzten Sportheim 31 Mitglieder begrüßen. Sennert ging in seinem Bericht auf die sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten des Sportvereins im vergangenen Jahr ein und dankte allen Funktionären und Funktionärinnen für die gute Zusammenarbeit. Besonders erfreulich sei, dass sich die Mitgliederzahl sich weiter erhöht hat und sich auf mittlerweile 571 Personen beläuft. Schiener ergänzte die Ausführungen und gab einen Rückblich über die die gesellschaftlichen Veranstaltungen wieder. Einen besonderen Dank sprach er Jugendleiter Troppman aus, für die geleistet Arbeit in der Spielgemeinschaft Püchersreuth, Störnstein, Wurz. Unter den Berichten der Abteilungen stach besonders der Vortrag des Abteilungsleiters Jugendfußball Michael Troppmann hervor. Troppmann ging in seinem Bericht auf die zahlreichen Aktivitäten der Spielgemeinschaft ein und gab einen Bericht über das Abschneiden der einzelnen Mannschaften wieder. Insgesamt kann man auf eine sehr erfolgreiche Spielzeit zurückblicken. In der Spielgemeinschaft werden derzeit ca. 160 Kinder und Jugendliche betreut. Kern der diesjährigen Jahreshauptversammlung war die Satzungsänderung, welche von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gebilligt wurde. Die Vorsitzender Sennert und Schiener durfte für ihre langjährige Treue zum Verein für für 40 Jahre: Markus Reisnecker und Johann Confal und für 50 Jahre: Alois Schieder ehren. Bürgermeister Markus Ludwig, würdigte in seinen Grußworten das Engagement des Sportvereins und bedankte sich für die geleistete Arbeit. Zum Abschluss wurden die Anwesenden, durch das Küchenteam um Lorenz Zirngibl, mit einer Brotzeit verköstigt.
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