Die sechs neu aufgenommenen Ministranten (vorne) reihen sich in die Schar der Ministranten in Störnstein ein.  (Bild: Caroline Würth)

Sechs neue Ministranten verstärken das „Team Gottes“

Unter dem Motto „Willkommen im Team Gottes“ stand der feierliche Aufnahmegottesdienst der neuen Ministrantinnen und Ministranten in der Pfarrkirche St. Salvator in Störnstein. Gemeinsam mit der Pfarrgemeinde feierten die Kinder, ihre Familien und zahlreiche Gottesdienstbesucher einen festlichen Gottesdienst, dessen Mittelpunkt die Aufnahme von sechs Ministrantinnen und Ministranten war. Passend zum Thema erhielten die neuen Ministranten ihr „Trikot“ – das Ministrantengewand – als sichtbares Zeichen ihrer Zugehörigkeit zum Team der Altardiener. Zudem wurden die Ministrantenkreuze gesegnet und den Kindern überreicht. Mit ihrer Aufnahme erklärten sich Benjamin Döllinger, Mia Dreßler, James Frye, Tim Frye, Emilia Nachtmann und Emma Weininger bereit, künftig den Gottesdienst aktiv mitzugestalten und Verantwortung in der Pfarrgemeinde zu übernehmen. Die Messe zelebrierte Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe, der in seiner Predigt die Bedeutung von Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung hervorhob. Wie in einer Mannschaft sei auch in der Kirche jeder Einzelne mit seinen Talenten wichtig und trage zum Gelingen des Ganzen bei. Neben der Aufnahme der neuen Ministranten standen zwei Ehrungen auf dem Programm. Lucie Härtl wurde nach neun Jahren aus ihrem Dienst verabschiedet und für ihr Engagement gedankt. Sophie Scheidler erhielt eine Urkunde sowie ein Präsent für ihren 10jährigen treuen Dienst am Altar. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Gesangsduo Marina und Magdalena, das mit seinen Liedern zur festlichen Gestaltung beitrug. Im Anschluss klang der Vormittag bei einem gemütlichen Beisammensein auf dem Kirchplatz aus. Das Ministrantenteam hatte ein Fingerfood-Buffet vorbereitet, bei dem sich die Besucher stärken und ins Gespräch kommen konnten. Mit der Aufnahme der sechs neuen Ministranten freut sich die Pfarrgemeinde über engagierten Nachwuchs und blickt zuversichtlich auf viele gemeinsame Gottesdienste und Aktionen im „Team Gottes“.
Resi Förster übergab für den Mütter-Gebetskreis die Spende an Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe. Das Geld ist für sein Waisenhaus im Kongo bestimmt.  (Bild: Martin Staffe)

Eltern beten für ihre Kinder: 600-Euro-Spende für Waisenhaus im Kongo

Jeden letzten Montag im Monat heißt es in der Störnsteiner Pfarrkirche St. Salvator „Eltern beten für ihre Kinder!“ – und das schon seit fast 17 Jahren. Im April war Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe zu Gast. Der Anlass war sehr erfreulich. Die rund 50 Frauen und 3 Männer kamen zu dem Gebetsabend, um ihre Kinder wieder Jesus anzuvertrauen und ihn zu bitten, diese im Glauben und in der Liebe wachsen zu lassen. Jede Besucherin und jeder Besucher entzündete mit Hilfe von Margit Lehner vom Vorbereitungsteam an der Osterkerze ein Licht für die Kinder, die ihnen am Herzen liegen. Für die ruhige musikalische Umrahmung sorgte wie gewohnt die Veehharfen-Gruppe. „Heute wollen wir danke sagen“, erklärte Resi Förster vom Mütter-Gebetskreis zum Schluss. Ein herzliches Vergelt’s Gott galt den Besucherinnen für die großzügigen Spenden, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. So kann man damit das Gebet in die Tat umsetzen und Kindern helfen, die „auf der Schattenseite leben“. Förster übergab 500 Euro an Kishimbe für sein Kinderheim, das er im Kongo gebaut hat. Weil die Besucherinnen beim Verlassen des Gotteshauses erneut ihre Geldbörse öffneten, konnte die Summe nachträglich um 100 Euro aufgestockt werden. Der Priester stellte sein Projekt in seiner Heimatstadt Lubumbashi kurz vor, für das er 2022 in seiner früheren Pfarrei in Immenreuth den Förderverein „Kinderheim Bana e.V.“ gegründet hat, der mit Sibylle und Harald Polzin vertreten war. Lubumbashi ist nach Kinshasa die zweitgrößte Stadt der Demokratischen Republik Kongo. Obwohl die Region Haut-Katanga reich an Bodenschätzen ist, gehört der Kongo zu den ärmsten Ländern Afrikas. Seit dem Rückzug der belgischen Kolonialzeit leidet das Land enorm unter Bürgerkriegen und Korruption. Fünf Millionen Menschen kamen ums Leben. Eine bittere Folge ist die Kinderarmut und -kriminalität. Kishimbes Waisenhaus gibt Straßenkindern ein Zuhause und bietet ihnen Schulbildung und einen guten Start in die Zukunft. Zurzeit, so erzählte der Pfarrvikar weiter, entsteht ein zweites Kinderhaus, damit noch mehr Bedürftige aufgenommen werden können. Alle Mitstreiter, vor allem auch seine Familienmitglieder, arbeiten ehrenamtlich. Es entstehen keinerlei Verwaltungskosten. Sämtliche Spenden kommen den Kindern zugute. Der nächste Gebetsabend ist wegen des Pfingstfestes erst am Montag, 1. Juni, um 19 Uhr.
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