Im Bild von Links: Konrad Summerer, Vorstand Stefan Schmidkonz, Josef Frank, Willi Würth, Alfred Freundl, Siegfried Schwarz, Alfred Schmidkonz, Herbert Frank, Richard Fischer, Willi Krisch, 2. Bürgermeister Michael Schedl, Komandant Thomas Schüßler. (Bild: Matthias Wild)

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schwarzenbach

Am Freitag, den 20. Februar, trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbach nach einem vorausgegangenen Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder im Feuerwehrgerätehaus zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Anwesend war unter anderem der stellvertretende Bürgermeister Michael Schedl, welcher sich für die geleistete ehrenamtliche Arbeit im vergangenen Jahr bedankte. Auch Pfarrer Konrad Amschl nahm an der Veranstaltung teil. Er lobte das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr und betonte, dass dafür vor allem die Gemeinschaft aller Mitglieder eine wichtige Voraussetzung dafür sei. Insgesamt 19 Einsätze Erster Kommandant Thomas Schüssler berichtete von insgesamt 19 Einsätzen mit 158 Stunden im Jahr 2025. Die freiwillige Feuerwehr Schwarzenbach wurde zu zwei Bränden alarmiert, zehn technischen Hilfeleistungen und einer Sicherheitswache. Außerdem wurde bei sechs kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen die Verkehrsabsicherung übernommen. Der Kommandant zeigte sich mit den Ausrückzahlen sowohl bei den Einsätzen tagsüber als auch nachts sehr zufrieden. Zahlreiche Veranstaltungen Erster Vorstand Stefan Schmidkonz berichtete von derzeit 218 Mitgliedern. Im vergangenen Jahr wurden viele Veranstaltungen durchgeführt, wie zum Beispiel das jährliche Kirwa-Essen im Feuerwehrhaus und das Aufstellen eines Christbaums und Maibaums in der Dorfmitte. Im Frühjahr fand ein Preisschafkopf statt, auf welchem wir viele Gäste begrüßen durften. Auch ein Gartenfest wurde im Sommer am Feuerwehrhaus veranstaltet, welches vom Frühschoppen an bis in den späten Abend hinein gut besucht war. Auch für das kommende Jahr sei schon einiges geplant, darunter Einladungen zu Festzügen in benachbarten Ortschaften und verschiedene kirchliche Veranstaltungen, sowie auch das historische Marktspektakulum in Bärnau. Neues Sonderlöschfahrzeug Florian Schwarzenbach 49/1 Ein besonderes Ereignis im Jahr 2025 war die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs. Es handelt sich um ein Sonderlöschfahrzeug, das vor allem bei Vegetationsbränden von gutem Nutzen ist. Vorher war es bei der Freiwilligen Feuerwehr Matzersreuth im Einsatz, nun wird es von der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbach als Ersatz für den mittlerweile über 30 Jahre alten Mannschaftstransportwagen übernommen. Zahlreiche Ehrungen Vor Abschluss der Versammlung wurden noch einige Ehrungen vorgenommen. Konrad Summerer wurde für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft im Verein ausgezeichnet. Josef Frank ist als erster Schwarzenbacher seit 50 Jahren als aktives Mitglied im Verein dabei, wozu ihm herzlich gratuliert wurde. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden außerdem Richard Fischer, Peter Freundl, Alfred Schmidkonz, Willi Würth, Siegfried Schwarz, Klaus Kastner, Franz Wolfrum und Hans Ziegler ausgezeichnet. Bereits seit 60 Jahren sind Willi Krisch und Herbert Frank Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbach, und Alois Fischer Senior wurde für insgesamt 70 Jahre Mitgliedschaft im Verein geehrt.
Gruppenfoto der Mitwirkenden beim diesjährigen Krippenspiel in Schwarzenbach (Bild: Maria Wagner)

„Das Wunder der Weihnacht” in der Pfarrkirche Schwarzenbach

Am Heiligen Abend um 14 Uhr versammelten sich zahlreiche Familien in der Pfarrkirche Schwarzenbach, um gemeinsam die Krippenspiel-Andacht zu feiern – ein Moment des Innehaltens, bevor die Glocken zur Bescherung läuteten. Pfarrer Konrad Amschl und Pastoralreferentin Maria Wagner, die gemeinsam durch die Andacht führten, gaben den Gläubigen eine besondere Botschaft mit auf den Weg. Das Wunder von Weihnachten kommt leise. Es kommt klein. Es kommt als Kind in einer Krippe. Gott begegne den Menschen nicht mit Macht und Glanz, sondern mit offenen Armen und viel Liebe. Die Andacht lud dazu ein, das Wunderbare im Kleinen zu entdecken: in einem Lächeln, einem guten Wort und im friedlichen Miteinander. Das Herzstück der Feier war das Krippenspiel, das von insgesamt 20 Kindern gestaltet wurde. Mit großer Spielfreude und beeindruckender Sicherheit verkörperten sie die Weihnachtsgeschichte sowohl schauspielerisch als auch musikalisch. In den vergangenen Wochen hatten die jungen Akteure fleißig geprobt, um den Besuchern ein lebendiges Bild der Heiligen Nacht zu präsentieren. Pfarrer Amschl und Pastoralreferentin Wagner nutzten die Gelegenheit, um den Mitwirkenden herzlich zu danken: Lisa-Marie Frank und Nina Gmeiner gebührte besonderes Lob für das geduldige Einstudieren des Spiels. Anja Sporer sorgte gemeinsam mit ihrem Kinderchor und ihrer Band für eine mitreißende und festliche musikalische Gestaltung, die der Andacht eine ganz besondere Atmosphäre verlieh. Ein weiterer herzlicher Dank richtete sich an das Mesner-Ehepaar Weigl, das – wie jedes Jahr – mit großem Engagement und viel Liebe zum Detail die Vorbereitungen unterstützte. Mit dem Segen und der Hoffnung im Herzen, dass das Licht von Bethlehem auch das eigene Leben berührt, wurden die Besucher in den festlichen Abend entlassen. In Schwarzenbach wurde an diesem Nachmittag deutlich: Das größte Wunder ist oft das, welches man gemeinsam feiert.
„Geschenke mit Herz” (Bild: Marion Mark, Sabine Friedl)

„Geschenk mit Herz” - KLB Schwarzenbach übergibt 64 Weihnachtspäckchen und Geldspenden an die Aktion

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die KLB Schwarzenbach mit großem Engagement an der bayernweit bekannten Hilfsaktion „Geschenk mit Herz”. Insgesamt 64 Päckchen, die von vielen einzelnen Spenderinnen und Spendern eigenständig und mit viel Liebe zuhause gepackt wurden, konnten Anfang Dezember an die Fahrer der Aktion übergeben werden. Die Pakete, gefüllt mit Kleidung, Spielsachen, Hygieneartikeln und kleinen persönlichen Überraschungen, machen sich nun auf den Weg zu bedürftigen Kindern in verschiedenen Ländern und sorgen dort zu Weihnachten für strahlende Augen. Als Annahmestellen standen bei Sabine Friedl – für deren tatkräftigen Einsatz ein besonderer Dank gilt – sowie im Pfarrbüro in Bärnau zwei unkomplizierte Abgabemöglichkeiten bereit. Zusätzlich konnten auch Geldspenden übergeben werden, die die Aktion wirkungsvoll unterstützen und dort eingesetzt werden, wo Hilfe besonders dringend benötigt wird. Die Verantwortlichen der KLB Schwarzenbach zeigten sich beeindruckt von der großen Hilfsbereitschaft: „Jedes einzelne Geschenk ist ein Zeichen der Mitmenschlichkeit. Ein herzliches Dankeschön an alle, die ein Päckchen vorbereitet oder die Aktion durch eine Geldspende unterstützt haben.” Mit ihrem Beitrag hilft die KLB Schwarzenbach auch dieses Jahr dabei, Weihnachtsfreude über Ländergrenzen hinweg zu schenken.
Die Vorstandschaft der KLB Schwarzenbach. (Bild: Marion Mark)

Neue Vorstandschaft bei der KLB Schwarzenbach

Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) Schwarzenbach hielt kürzlich ihre Jahreshauptversammlung ab, bei der nicht nur auf die vergangene Vereinsarbeit zurückgeblickt, sondern auch eine neue Vorstandschaft gewählt wurde. Die Mitglieder der KLB Schwarzenbach freuten sich über das Ergebnis der Neuwahlen, bei denen Sabine Friedl als 1. Vorsitzende, Maria Fischer als Kassier und Marion Mark als Schriftführerin gewählt wurden. Zudem vervollständigen Ulrike Beer, Ulrike Baumer-Schedl, Christiane Beinrucker, Katrin Pawlitschko und Andrea Schmidkonz die neue Vorstandschaft als Beisitzerinnen. Ein besonderer Moment der Versammlung war der Abschied von Angelika Franz, die nach 19 Jahren als 1. Vorsitzende der KLB Schwarzenbach nicht mehr kandidierte. In einer herzlichen Ansprache wurde ihr langjähriges Engagement gewürdigt. „Angelika Franz hat mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrer Leidenschaft die KLB Schwarzenbach über fast zwei Jahrzehnten geprägt und maßgeblich mitgestaltet. Dafür danken wir ihr von Herzen“, so die Worte der Versammlungsteilnehmer. Pfarrer Amschl und Erster Bürgermeister Alfred Stier ließen es sich nicht nehmen, der Versammlung beizuwohnen und ihren Dank und ihre Anerkennung für die Arbeit der KLB auszudrücken. Sie betonten die Bedeutung des Vereins für das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde und lobten das Engagement der Mitglieder, die sich aktiv für die Gemeinschaft einsetzen. Mit den Neuwahlen geht die KLB Schwarzenbach mit frischem Elan und neuer Führung in die kommenden Jahre. Die Mitglieder freuen sich auf eine spannende Zukunft und neue Projekte, die das Vereinsleben bereichern werden.
Von links: Pfarrer Josef Häring, zweiter Bürgermeister Michael Schedl, Karl Fischer, Martin Gleißner, Matthias Schedl, Alois Seitz, Josef König, Jürgen Schedl, Vorstand Stefan Schmidkonz, Komandant Thomas Schüssler.  (Bild: Jürgen Mark)

Jahreshauptversammlung und Beförderungen bei Feuerwehr Schwarzenbach

Am Freitag, den 07. März, trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbach nach einem vorausgegangenem Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder im Feuerwehrgerätehaus zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Anwesend war unter anderem der stellvertretende Bürgermeister Michael Schedl, welcher sich für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr bedankte. Vor allem die Jugendarbeit sei wichtig für die Zukunft unserer Gemeinden. Auch Pfarrer Josef Häring nahm stellvertretend für Konrad Amschl an der Veranstaltung teil. Er lobte das Engagement der Feuerwehr und betonte, dass auch die kleinen Feuerwehren in unseren Gemeinden wichtig sind für die Sicherheit unserer Mitmenschen. Vor Abschluss der Versammlung wurden noch zahlreiche Beförderungen und Ehrungen vorgenommen. Jonas Friedl wurde zum Feuerwehrmann befördert, Michael Brunner und Andreas Lobinger zum Oberfeuerwehrmann und Matthias Schedl und Alois Seitz zum Hauptfeuerwehrmann. Letzterer wurde außerdem für 25 Jahre aktive Verdienstzeit mit dem Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Ebenso wurde Jürgen Schedl das Ehrenkreuz in Silber verliehen. Dann wurden noch verschiedene Ehrungen vorgenommen: Karl Fischer und Michael Schedl wurden für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet. Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurden außerdem Martin Gleißner, Josef König und Wolfgang Frank geehrt und für die 60-jährige Mitgliedschaft Gerhard Schüßler.


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Die Vorsitzende des Heimatverein Petra Gleißner (4. von links) und 2. Bürgermeister Michael Schedl (2. von links) mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern<br>beim neu gestalteten Rastplatz am Vizinalbahnradweg in Schwarzenbach. (Bild: Sebastian Beinrucker)

Neugestaltung der Raststation am Vizinalbahn-Radweg in Schwarzenbach

Der Heimatverein Schwarzenbach hat auf Initiative ihrer Vorsitzenden Petra Gleißner den Rastplatz am Vizinalbahnradweg in Schwarzenbach neu gestaltet. Die nun fast 15-jährige Anlage war witterungsbedingt in Mitleidenschaft gezogen, die Holzbauteile bei den Ruhebänken und -Tischen mit Moos bewachsen, das seitliche Geländer verwittert, der eingebrachte Frostschutzbelag durch Laub stark verunreinigt und mit Gras durchwachsen. Zudem befand sich bei diesem Ruheplatz keinerlei Hinweis, dass hier die Ortschaft Schwarzenbach angrenzt. Die Mitglieder des Heimatvereins haben in den letzten 6 Wochen ca. 275 Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet, um diese Anlage wiederum neu und attraktiv zu gestalten. Besonders freut sich die Vorsitzende, dass auch eine stattliche Anzahl von Jugendlichen die Arbeiten tatkräftig mit unterstützt haben. Die gesamte Anlage bestehend aus 2 Sitzbankgruppen, Hinweistafel, Info-Stele, Holzgeländer als Hangsicherung wurde abgebaut. Tische und Ruhebänke der Rastanlage mussten in Einzelteile zerlegt werden. Sämtliche Eisen- und Holzbauteile wurden gereinigt und neu mit Farbe gestrichen. Der Frostschutzbelag im Bereich der Rastanlage wurde entfernt. Zur Vergrößerung und Abgrenzung der Rastanlage wurden Granitgroßkopfpflastersteine auf Beton fachkundig versetzt. Für die Wiedererrichtung des Oberflächenbelags hat sich der Heimatverein für den Einbau von Granitsplitt entschieden. Zur optischen Auflockerung der Rastanlage wurden bepflanzte Humusflächen mit Rindenmulchabdeckung hergestellt. Die Hinweistafel und -Stele mit zusätzlich angebrachten Informationen über den Ort Schwarzenbach wurden gut sichtbar auf neu hergestellten Betonfundamenten wieder aufgebaut. Ebenfalls war für den Zusammen- und Wiederaufbau der Tische und Bänke sowie die Montage des Holzgeländers handwerkliches Können gefordert. Eine Besonderheit stellt die im östlichen Bereich des Rastplatzes befindliche Granitplatte, bestehend aus 2 Einzelplatten mit der Inschrift „Schwarzenbach bei Tirschenreuth” dar. Der Vizinalbahnradweg befindet sich bekanntlich auf der ehemaligen Eisenbahnlinie Tirschenreuth – Bärnau. Der Ort Schwarzenbach war mit einer Haltestelle und einem Bahnhofsgebäude an die Bahnstrecke angeschlossen. An der Ostseite des Bauwerks waren die beiden Granitplatten in das Mauerwerk eingearbeitet und gab für den Zugreisenden den Hinweis, dass er sich aktuell hier in Schwarzenbach befindet. Nach Abbruch des Bahnhofsgebäudes im Jahr 1967 sind diese beiden Granitplatten erhalten geblieben. Im Zuge der Flurbereinigung Schwarzenbach (1969-1977) fanden diese Platten als Uferbefestigung beim Brückenbau über den Schwarzenbach (kleines Gewässer) in der Iglersreuther Straße Verwendung. Dort wurden sie nun zurückgebaut, restauriert und an exponierter Stelle des Rastplatzes wieder aufgebaut. Gut platzierte Findlinge runden das Gesamtbild des Rastplatzes harmonisch ab. Diese Maßnahme wird über das Regionalbudget der IKOM Stiftland gefördert. Der Heimatverein Schwarzenbach freut sich über die gelungene Neugestaltung, lädt zum verweilen ein und bittet die Rastanlage sauber zu halten.
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