Die KLB Schwarzenbach ließ sich zu der diesjährigen von ihr gestalteten Maiandacht mal etwas Neues einfallen – eine Radler-Maiandacht. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich gemeinsam auf den Weg, um an mehreren Stationen innezuhalten, zu beten und zu singen – und erlebten dabei einen rundum gelungenen Abend.
Der Start erfolgte in Schwarzenbach, von wo aus die Gruppe in gemütlichem Tempo zur ersten Station nach Tännersreuth radelte. Dort wurde an der Kapelle ein kurzer Text vorgetragen und ein gemeinsames Lied angestimmt. Weiter ging es zur Kapelle in Ellenfeld, die eigens von Hans Reger geöffnet worden war und einen besonders stimmungsvollen Rahmen für die zweite Andachtsetappe bot.
Ziel der Radlergruppe war die Jakobuskirche in Marchaney, in der die Maiandacht mit Pfarrer Konrad Amschl stattfand. Im Mittelpunkt stand das Jahresmotto der KLB in der Diözese Regensburg „Auf die Niedrigen hat er geschaut“. Die aktuellen und zeitgemäßen Texte wurden eindrucksvoll von den KLB-Mitgliedern Kathrin Pawlitschko, Hermann Lobinger und Jürgen Mark vorgetragen. Der Kirchenchor Schwarzenbach unter der Leitung von Matthias Schmidkonz sorgte gemeinsam mit Lena Friedl an der Querflöte für den perfekten musikalischen Rahmen.
Vorsitzende Sabine Friedl bedankte sich nach der Maiandacht bei allen für die überwältigende Teilnahme.
Vor der Rückfahrt blieben die Besucher der Maiandacht noch kurz vor der Kirche beisammen. Bei erfrischenden Getränken ergaben sich viele gute Gespräche, bevor sich die Radler auf den Heimweg machten. Die gemeinsame Fahrt endete mit einem letzten Halt an den Totenbrettern in Brunn, wo ein Abschlussgebet und ein Reise-Vaterunser gesprochen wurden.
Die Resonanz auf die erste Radler-Maiandacht war sehr positiv – die Teilnehmenden waren sich einig, dass diese besondere Form der Maiandacht gerne wiederholt werden sollte. Und so darf man sicher sein: Die erste Radler-Maiandacht der KLB Schwarzenbach wird nicht die letzte gewesen sein.