Gruppenbild der Teilnehmer an den Schanzen von Planica (Bild: Lothar Porst)

KAB Immenreuth entdeckt Schätze der Natur, Kultur und den Genuss Sloweniens

Die Mehrtagesfahrt der KAB Immenreuth nach Slowenien bot viel Abwechslung zwischen Kultur, Natur und kulinarischen Entdeckungen. Beim Besuch der Hauptstadt Ljubljana fanden wir eine saubere und lebensfrohe Stadt vor. Das zeigt gut den Lebensmut der Bevölkerung, die nach der vollständigen Zerstörung der Innenstadt durch das Erdbeben von 1895 die Gebäude im Zentrum nach historischen Vorbildern wieder modern aufbaute. Es sind schmucke und teils farbenfrohe Gebäude und Plätze, dazu Markthallen nach römischen Vorlagen und es gab reges Treiben entlang der Straßen am Fluss und auf den zahlreichen Brücken. Dann - ein See am Fuß des Gebirges mit Insel, einer Burg und Wallfahrtskirche - die Kleinstadt Bled ist Anziehungspunkt für viele Besucher. Doch die Slowenen verstehen die Menschenmassen zu verteilen. Die Ruderboote hin zur Insel sind mit Muskelkraft bewegt, relativ klein und die Wallfahrtskirche der Insel nur damit erreichbar. Wir konnten uns auf der Seepromenade, in Cafes und zum Wandern auf den Burghügel aufhalten. Bemerkenswert ist die Sauberkeit in der gesamten Region, offenbar legen die Slowenen großen Wert, dass Orte und ihre natürlichen Umgebung ein gutes Bild abgeben. Die Natur in ihrer Ursprünglichkeit erlebten wir in den Julischen Alpen. Das enge Tal des Soca mit tief in den Kalkboden eingeschnittenem Gewässer, Wasserfällen und kiesigen Badestellen war nur über wilde
„Wegzehrung” zu einer „An-Geh-Dacht”. (Bild: Margit Hübner)

Orte, wo wir Gott erfahren können

Zum ersten Mal machte sich die „Wegzehrung” zu einer „An-Geh-Dacht” außerhalb der vertrauten Christuskirche in Immenreuth auf den Weg nach Ahornberg. Trotz der hohen Temperaturen kamen fast 30 Gäste, die sich mit dem Team Werner Schlöger, Heidi Raab und Gertraud Burkhardt sowie dem Gitarristen Robert Bayer vor dem wunderschön gelegenen Ahornberger Feuerwehrhaus trafen. Es war von Anfang an eine herzliche ökumenische Verbundenheit spürbar. Hier fand bereits die erste Kurzandacht zum Thema „Orte, wo wir Gott erfahren können” statt, da dies ein Ort einer helfenden Gemeinschaft ist. Die nächste Station war die Ahornberger Kapelle, wo die Bedeutung eines solchen Gebäudes für unsere Beziehung zu Gott meditiert wurde, begleitet von meditativen Gitarrenklängen. Weiter führte der Weg nun in den Wald. Dort wurden Bäumen und deren Wurzeln in Bezug gesetzt zu der Verbundenheit des Menschen mit Gott. Schließlich wanderte die Gruppe das letzte Stück des etwa 1,8 km langen Weges über die Hölzlmühle wieder zurück zum Feuerwehrhaus. Am Ausgangspunkt wurde diese kleine besinnliche Wanderung mit Gebet, Vaterunser, Segenslied und Segen abgeschlossen. Freiwillig gaben die Teilnehmer Spenden zugunsten der Kapelle und der Feuerwehr. Das Team dankte herzlich den freundlichen Unterstützern bei der Feuerwehr und der Pfarrgemeinde in Ahornberg. Anschließend blieben alle beisammen, um die mitgebrachten Speisen und Getränken bei angeregten Gesprächen zu verzehren. Fast ein „Abend-Mahl” am Abend!


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Um die Buchreihe „Die Schule der magischen Tiere” drehte sich diesmal die von der Pfarrbücherei Immenreuth organisierte Schnitzeljagd.  (Bild: Anita Reichenberger)

Schnitzeljagd der Pfarrbücherei Immenreuth mit magischen Tieren

Wer seinen Finderlohn noch nicht abgeholt hat, sollte sich beeilen: Noch bis Sonntag, 10. Juli, wartet auf alle, die an der Schnitzeljagd der Pfarrbücherei teilgenommen haben, eine Überraschung. Zum Welttag des Buches hatte das Bücherei-Team wieder alle Mädchen und Buben eingeladen, sich auf eine spannende Tour durch Immenreuth zu begeben. Diesmal waren, beginnend am Friedhof, tierische Spuren zu suchen und knifflige Rätsel zu lösen: Die Schnitzeljagd hatte die Buchreihe „Die Schule der magischen Tiere“ zum Thema. Mit der Schildkröte Henriette, dem Fuchs Rabbat, Pinguin Juri, Chamäleon Caspar und Kater Karajan ging es so durch das Baugebiet „Steinäcker“ in die Hoflohe. Dabei waren die Hinweise nicht immer leicht zu finden, und die Schatzsucher mussten manchmal schon ganz genau hinschauen, um die tierischen Spuren zu entdecken. Beim Bauhof der Gemeinde war es schließlich geschafft: An der sechsten und letzten Station durfte jeder Teilnehmer eine Tier-Karte mitnehmen. Wer diese zu den Öffnungszeiten – sonntags, 10.30 bis 11.30 Uhr, und donnerstags, 17 bis 17.45 Uhr – in der Bücherei vorzeigt, erhält einen kleinen Finderlohn. Dass wieder etwa 70 Kinder und zudem auch etliche Erwachsene die Rätsel-Tour mitgemacht haben, freut das ehrenamtliche Bücherei-Team sehr. Anlässlich der Schnitzeljagd sind übrigens einige neue Bücher über die „Schule der magischen Tiere“ angeschafft worden.
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