Bei den Siegerehrungen bekamen alle Spielerinnen und Spieler kleine Pokale verliehen. Bei den D-Junioren nahm Bürgermeister Hermann Falk die Siegerehrung vor.  (Bild: Fritz Dietl)

Kleine Fußballer sorgen für spannende Spiele

Die Zuschauer auf der immer vollen Tribüne erlebten zwei Tage spannende Spiele und eine tolle Atmosphäre beim Hallenturnier der DJK Ehenfeld-Massenricht in der Hirschauer Schulsporthalle. Los ging es am Samstagvormittag mit dem Turnier der D-Schüler, das die Spieler der Spielgemeinschaft Kohlberg-Ehenfeld 2 für sich entscheiden konnten. Beim E-Turnier am Nachmittag setzten sich im Endspiel die Spieler der SG Ehenfeld/Hirschau 2 gegen das Team der SG Kohlberg/Etzenricht durch. Danach gewann der FV Vilseck 2 das F2-Turnier. Am Sonntagvormittag ging es weiter mit dem G-Turnier. Die 14 Teams aus 7 Vereinen spielten auf 4 Tore im Funino-Modus. Es gab keine Rangliste, keine Verlierer, nur Gewinner. Den Abschluss bildete am Sonntagnachmittag das F1-Turnier, das die SG Ehenfeld/Hirschau im Endspiel gegen den SV Kohlberg gewinnen konnte. Die Spielerinnen und Spieler hatten sichtlich Spaß bei den einzelnen Partien und waren mit Begeisterung bei der Sache. Bei den Siegerehrungen der einzelnen Altersklassen wurden alle mit einem kleinen Pokal belohnt. Die Jugendleiterin der DJK, Melanie Gebhard, ihr Stellvertreter Tobias Prösl und viele ehrenamtliche Helfer hatten das Turnier wieder sehr gut vorbereitet und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Viele Eltern der teilnehmenden Kinder und andere Vereinsmitglieder unterstützten sie an beiden Tagen beim Speisen- und Getränkeverkauf, als Schiedsrichter oder beim Auf- und Abbau. So wurde das Turnier wieder zu einem schönen Erlebnis für Aktive und Zuschauer.
Die wiedergewählte Vorstandschaft zusammen mit den Geehrten: Von links, Bürgermeister Hermann Falk, 1. Vorsitzender Manuel Falk, Richard Falk, Anita Falk, Kassier Marco Meier, Schriftführerin Angelika Meyer, Betriebsleiter Daniel Kummer, Richard Ries, Monika Ries, 2. Vorstand Thomas Kummer und Küchenleiterin Brigitte Gnan.  (Bild: Fritz Dietl)

Großes Interesse am Dorfgeschehen bei JHV der DGE

Ehenfeld.(fdl) 69 Teilnehmer waren zur Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft Ehenfeld (DGE) in den Pfarrsaal gekommen. Der Vorsitzende Manuel Falk freute sich über das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger am Dorfgeschehen. In seinem Rückblick berichtete er über folgende Punkte: Die Bulldogfreunde Ehenfeld wurden in die Dorfgemeinschaft aufgenommen. Im April fand der erste Arbeitseinsatz statt. Am Gemeinschaftshaus wurde Pflaster verlegt. Nur kurz ging er auf das Heimatfest ein, dass ein toller Erfolg war und sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Im September fand eine Fahrt in den Landtag, auf Einladung von MdL Schwartz und auf das Oktoberfest statt. Die Kirwa in Ehenfeld läuft gegen den Trend. Viele Kirchweihen sind vom Besuch her rückläufig. Er hob besonders den Montag mit dem großen Essensangebot heraus und dankte in diesem Zusammenhang Brigitte Gnan und dem Küchenteam. Am Spielplatz wurde eine neue Sitzgarnitur aufgestellt. Falk informierte, dass für die Pflege der großen Bäume und Pflanzen, die den Verkehr beeinträchtigen, die Stadt Hirschau zuständig ist. Um die Pflege kleiner Bäume und Sträucher kümmern sich die Blumen- und Gartenfreunde. Die Arbeiten am Anbau für das Gemeinschaftshaus sind in vollem Gange. Geplant ist, dass die Aufstellung der Holzelemente am 20./21. Februar stattfindet. Dazu werden viele Helfer benötigt. Als Ziel für den Kindergartenneubau stehen folgende Termine: Abbruch bestehender Kindergarten bis Ende 2026, Einzug im September 2028. Für die Ehenfelder Schule spendete die DGE im letzten Jahr 3000 Euro. In den nächsten Jahren sollen 10% des Kirwagewinns für kleinere Renovierungsarbeiten am Gebäude verwendet werden. Der Beschluss wurde ohne Gegenstimmen angenommen und muss jedes Jahr neu gefasst werden. Er betonte, dass alle Vereine in der DGE Anträge für Zuschüsse stellen können.
Für sein 36jähriges Wirken bei der Mesnervereinigung Amberg-Sulzbach-Schwandorf Ruhestandspfarrer Konrad Kummer (Mitte) ( von links) Wilhelm Birner, Rudolf Gehr. (Bild: Alfred Schorner)

Pfarrer Konrad Kummer 36 Jahre Regionalpräses der Mesnervereinigung AM-SUL-SAD

Da die Verabschiedung ihres Präses Konrad Kummer durch die Mesnerver-einigung Amberg-Sulzbach-Schwandorf aus gesundheitlichen Gründen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung nicht stattfinden konnte, machten sich Vorsitzender Rudolf Gehr und Vorstandsmitglied Wilhelm Birner auf den Weg nach Edelsfeld um dies nachzuholen. Durfte doch ihre Gemeinschaft in all den zurückliegenden Jahren den Ruhestandspfarrer als einen ruhigen geistlichen Begleiter erfahren, der immer für „seine“ Mesnerinnen und Mesner da war, der sooft es nur ging bei den Treffen und Versammlungen teilnahm und so aktiv den Regionalverband begleitet und bestärkt hat. Nach dem Volksschulbesuch in Ehenfeld und dem Abitur in Regensburg studierte Kummer Theologie und wurde am 29. Juni 1960 zum Priester geweiht. Nach seinen Jahren als Kaplan in Straßkirchen war er ab 1969 Pfarrer in Pullenreuth. 1989 übernahm er die Pfarrei Poppenricht und löste damit Dekan Edwin Völkl ab, der ihm zugleich als sein Vorgänger im Amt des Regionalpräses für die Mesnervereinigung, ihm dieses mit übergab. Somit kann Pfarrer Kummer, der im Juli 2024 seinen 90. Geburtstag feiern durfte, auf ein 36jähriges Wirken bei der Mesnervereinigung zurückblicken. Grund genug, ein „Herzliches Vergelts“ Gott für den langjährigen ehrenamtlichen Dienst als Präses, zu sagen und ihm ein kleines Präsent zu überbringen. Bleibt noch nachzutragen, dass sein Nachfolger als Regionalpräses der Mesnervereinigung Amberg-Sulzbach-Schwandorf Pfarrer Herbert Mader ein weitschichtiger Verwandter des scheidenden Geistlichen ist.


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Beim Ehrungsabend der CSU Ehenfeld wurden zahlreiche Mitglieder ausgezeichnet. Sitzend von links: Hans Lohner, Maria Kummer, Pfarrer Konrad Kummer, Johann Falk, stehend von links: Christian Gnan, Werner Schulz, Martin Merkl, MdL Harald Schwartz, Brigitte Gnan, Manuel Falk, Gertrud Kustner, Stephan Schmalzl, Bürgermeister Hermann Falk und Franz Birner. (Bild: Sabine Siegler)

CSU-Ortsverband Ehenfeld ehrt treue Mitglieder

„Wir sind dankbar und froh, eine so große Anzahl treuer Mitglieder in unseren Reihen zu haben!“ Mit herzlichen Worten an die zu Ehrenden eröffnete der Ehenfelder CSU-Ortsvorsitzende Christian Gnan den Ehrungsabend im Bierstüberl des Pfarrheims. Sein besonderes Willkommen galt dem CSU-Kreisvorsitzenden MdL Harald Schwartz, Bürgermeister Hermann Falk, dem CSU-Ehrenkreisvorsitzenden Werner Schulz und dem designierten CSU-Bürgermeisterkandidaten Martin Merkl. Längst sei es nicht mehr selbstverständlich, so Gnan, dass man sich über viele Jahre zu einer politischen Partei bekennt. Er freue sich darüber, zusammen mit den Ehrengästen 14 Männer und drei Frauen für ihre langjährige Treue auszeichnen zu können. Pfarrer Konrad Kummer, Hans Lohner und Johann Falk konnten für 60 Jahre geehrt werden, Gertrud Kustner und Bürgermeister Hermann Falk für 35 Jahre, Maria Kummer und Alfred Schmalzl für 30 Jahre, Ex-Stadtrat Franz Birner für 25 Jahre. Brigitte Gnan für 15 Jahre, Stadtrat Manuel Falk und Stephan Schmalzl für 10 Jahre. Ihre Urkunden nicht persönlich entgegennehmen konnten Ludwig Reich, Hans Hüttner, Alfred Kustner und Hans Schlosser (alle 60 Jahre) sowie Christian Meier und Peter Grünwald (beide 25 Jahre). MdL Harald Schwartz unterstrich, dass das Engagement der Mitglieder für eine lebendige Demokratie gerade heutzutage besondere öffentliche Anerkennung verdiene. Der CSU-Kreisverband könne sich glücklich schätzen, dass sie nicht nur in den größeren Städten bzw. Gemeinden im Landkreis mit eigenen Ortsverbänden präsent sei, sondern auch in kleineren Ortschaften. Dadurch habe man das Ohr nahe am Bürger. Werner Schulz blickte in die Gründerzeit des Ehenfelder CSU-Ortsverbandes zurück. Pfarrer Heribert Kleinhempel habe ihn im Juni 1955 mit 24 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen und ein Jahr lang als Vorsitzender geführt. Auf ihn seien Georg Schlosser (9 Jahre) und Andreas Meier (7 Jahre) gefolgt. Rekordhalter unter den Vorsitzenden sei Franz Kummer. Er sei 29 Jahre an der Spitze gestanden. Der Hirschauer Orts- und Fraktionsvorsitzende Martin Merkl gratulierte den Geehrten zu ihrer Auszeichnung und stellte sich den Anwesenden vor.
Pfarrer Johann Hofmann zelebrierte zusammen mit Ruhestandspfarrer BGR Konrad Kummer den Festgottesdienst. Die verschiedenen Gruppen brachten die Erntegaben zum Altar.  (Bild: Fritz Dietl)

Großes Erntedankfest in der Pfarrei Ehenfeld

Alle zwei Jahre feiert die Pfarrei Sankt Michael ein großes, vorgezogenes Erntedankfest. Der starke Regen verhinderte den Kirchenzug zur Pfarrkirche. Beim Glockengeläut zogen dann die Vertreter der Katholischen Landjugend mit der Erntekrone und die Fahnenabordnungen der Vereine, in das Gotteshaus ein. Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Johann Hofmann zusammen mit Ruhestandspfarrer BGR Konrad Kummer. Den Volksgesang umrahmte Andreas Basler an der Orgel. Pfarrer Hofmann ging in der Predigt auf die Worte aus dem Lukas-Evangelium ein, wo über einen Reichen, der viele Güter angehäuft hatte steht: „ Du Narr noch heute Nacht wird dein Leben enden“. Gehören nicht auch wir zu diesen Menschen, die nur an des Weltliche denken und meinen sie brauchen keinen Gott? Zur Gabenbereitung trugen Vertreter der verschiedenen Gruppen im Ort, Früchte, Pflanzen und Lebensmittel zum Altar. Ortsbäuerin Brigitte Gnan und Ortsobmann Matthias Dotzler brachten einen Laib Brot und einen Krug Wein. Auch Werkzeug und Schulsachen waren dabei, als Dank für alles Gute dass wir bekommen. Nach dem Gottesdienst hatte der Regen aufgehört und der Festzug setzte sich mit den Pfarrangehörigen, unter ihnen auch Bürgermeister Hermann Falk und mehrere Stadträte, in Bewegung zum Gemeinschaftshaus. „D´Barsprinter“ führten den Zug mit ihren Klängen an und umrahmten auch den Frühschoppen musikalisch. In diesem Rahmen wurden auch die Erntegaben verlost. Bauernverband und Landvolk luden dann zum Mittagessen und am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen ein. Abends klang dann das Erntedankfest in geselliger Runde, bei einer guten Brotzeit, langsam aus.
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