Das gemeinsame Foto vor der Gnadenkapelle war der Abschluß der Wallfahrt nach Altötting, bevor man wieder die Heimreise antrat. Ganz links der neue Pfarrvikar Xavier Karamel Joseph CMI und daneben Pf. Johann Hofmann. (Bild: Fritz Dietl)

Pfarreiengemeinschaft unternimmt Wallfahrt nach Altötting.

Alle zwei Jahre unternimmt die Pfarreiengemeinschaft Hirschau/Ehenfeld eine Wallfahrt zu unserer lieben Frau von Altötting. Am Festtag Mariä Geburt machten sich 48 Männer und Frauen auch in diesem Jahr wieder auf den Weg. Zu den Teilnehmern aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Hirschau und Sankt Michael, Ehenfeld gehörten Auch Pfarrer Johann Hofmann und der neue Pfarrvikar Xavier Karamel Joseph CMI. Während der Hinfahrt mit einem Fahrzeug des Busunternehmens Bäumler, stimmte Pf. Hofmann die Pilger mit Rosenkranzgebeten, passenden Stellen aus Texten des Neuen Testaments und Gedanken dazu, auf den Besuch des bekannten bayerischen Wallfahrtsortes ein. Nach der Ankunft wurde im Kongregationssaal die Heilige Messe gefeiert, die Pf. Hofmann zusammen mit dem neuen Pfarrvikar zelebrierte. Die Zeit danach stand zur freien Verfügung. Man konnte sich in einem der Lokale stärken und hatte genügend Zeit, die Gnadenkapelle, mit der Schwarzen Madonna zu besuchen. Auch die Basilika St. Anna, die St. Konrad-Kirche und andere religiösen Stätten und Gebäude um den Kapellenplatz luden zum beten und verweilen ein. Um 16 Uhr trafen sich alle Teilnehmer wieder zum Abschlussfoto vor der Gnadenkapelle. Altötting ist seit fast 1200 Jahren ein Wallfahrtsort. Besonders seit dem Jahr 1489, als dort das erste Wunder geschehen sein soll, wurde die Wallfahrt zu dem Gnadenort immer beliebter. Auch in unserer Zeit besuchen ihn mehr als eine Million Gläubige jedes Jahr.
Der heilige Nikolaus liest im Familiengottesdienst aus seinem goldenen Buch, Pfarrer Johann Hofmann und der kleine Benedikt helfen.  (Bild: Lisamarie Schmidl)

Der heilige Nikolaus zu Besuch im Familiengottesdienst

Zu einem stimmungsvollen Familiengottesdienst anlässlich des Nikolaustages hatte die Pfarreiengemeinschaft Hirschau-Ehenfeld am vergangenen Sonntag eingeladen. Von Beginn an sorgte der Familienchor unter der Leitung von Iryna Hermann für eine feierliche Atmosphäre. Mit adventlichen Liedern stimmte der Chor die Besucher mal besinnlich, mal fröhlich auf die Feier ein. Für leuchtende Augen bei den Kindern sorgte eine besondere Überraschung: Der Nikolaus selbst stattete der Gemeinde einen Besuch ab und tauchte plötzlich am Altar neben Pfarrer Johann Hofmann auf. In einem Gespräch mit Gemeindereferentin Barbara Schlosser erklärte er den Unterschied zwischen ihm und dem Weihnachtsmann und berichtete aus seinem Leben. Die Gemeinde erfuhr, was für ein außergewöhnlicher Mann der heilige Nikolaus war und warum sein Einsatz für andere Menschen bis heute unvergessen ist. Besonders am Herzen lag ihm die Botschaft, dass es in der Advents- und Weihnachtszeit nicht nur um Geschenke gehe, sondern vor allem um ein gutes Miteinander – in den Familien, in der Nachbarschaft und in der gesamten Gesellschaft. Zur Freude der Kinder hatte der Nikolaus auch eine kleine, süße Überraschung für die Kleinen im Gepäck, die begeistert angenommen wurde. Bei Punsch und Plätzchen, organisiert vom Pfarrgemeinderat, kamen die Kirchenbesucher im Anschluss auf dem Kirchvorplatz ins Gespräch und ließen den adventlichen Familiengottesdienst ausklingen.
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