Der heilige Nikolaus liest im Familiengottesdienst aus seinem goldenen Buch, Pfarrer Johann Hofmann und der kleine Benedikt helfen.  (Bild: Lisamarie Schmidl)

Der heilige Nikolaus zu Besuch im Familiengottesdienst

Zu einem stimmungsvollen Familiengottesdienst anlässlich des Nikolaustages hatte die Pfarreiengemeinschaft Hirschau-Ehenfeld am vergangenen Sonntag eingeladen. Von Beginn an sorgte der Familienchor unter der Leitung von Iryna Hermann für eine feierliche Atmosphäre. Mit adventlichen Liedern stimmte der Chor die Besucher mal besinnlich, mal fröhlich auf die Feier ein. Für leuchtende Augen bei den Kindern sorgte eine besondere Überraschung: Der Nikolaus selbst stattete der Gemeinde einen Besuch ab und tauchte plötzlich am Altar neben Pfarrer Johann Hofmann auf. In einem Gespräch mit Gemeindereferentin Barbara Schlosser erklärte er den Unterschied zwischen ihm und dem Weihnachtsmann und berichtete aus seinem Leben. Die Gemeinde erfuhr, was für ein außergewöhnlicher Mann der heilige Nikolaus war und warum sein Einsatz für andere Menschen bis heute unvergessen ist. Besonders am Herzen lag ihm die Botschaft, dass es in der Advents- und Weihnachtszeit nicht nur um Geschenke gehe, sondern vor allem um ein gutes Miteinander – in den Familien, in der Nachbarschaft und in der gesamten Gesellschaft. Zur Freude der Kinder hatte der Nikolaus auch eine kleine, süße Überraschung für die Kleinen im Gepäck, die begeistert angenommen wurde. Bei Punsch und Plätzchen, organisiert vom Pfarrgemeinderat, kamen die Kirchenbesucher im Anschluss auf dem Kirchvorplatz ins Gespräch und ließen den adventlichen Familiengottesdienst ausklingen.
Gleich geschafft! Beim Anstieg auf den Mariahilfberg werden noch die letzten Kräfte mobilisiert.  (Bild: Fritz Dietl)

Hirschauer und Ehenfelder Fußwallfahrer pilgern zum Mariahilfberg

Gläubige der Pfarreiengemeinschaft Hirschau/Ehenfeld pilgerten am ersten Sonntag der Bergfestwoche auf Amberg´s Heiligen Berg. Einige Massenrichter Wallfahrer waren bereits um 2.45 Uhr gestartet und schlossen sich dann den 18 Ehenfelder Pilgern an, als die sich um 3.15 Uhr dort auf den Weg machten. Die Verkehrsabsicherung bis nach Amberg übernahmen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Ehenfeld. In Hirschau wurden dann alle Teilnehmer von Wolfgang Weih begrüßt, der zum 17. Mal Pilgerführer war. Gestärkt mit dem Pilgersegen von Pfarrer Johann Hofmann machten sich dann 78 Wallfahrer mit dem Glockengeläut der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, um 4.30 Uhr, auf den Pilgerweg. Wolfgang Weih hatte wieder sehr schöne Gebete und Lieder ausgesucht, sowie Gedanken des verstorben Papstes Franziskus und des neuen Papstes Leo, die er zusammen mit anderen Vorbetern vortrug. Die herrliche Strecke führte über Krondorf, Urspring nach Steiningloh, wo am Gemeinschaftshaus eine Rast eingelegt wurde. Weiter ging es über Immenstetten und Raigering zum Mariahilfberg. Bei herrlichem Sommerwetter wurde dann der Pilgergottesdienst am Freialtar gefeiert, den Stadtpfarrer Thomas Helm zusammen mit anderen Priestern und Diakonen zelebrierte. Anschließend konnte man dann Hunger und Durst stillen, nach dem Motto von Pf. Helm: „ Nach der Meß kommt die Maß“. Obwohl auch in diesem Jahr die Teilnehmerzahl leicht gesunken war, war positiv, dass auch wieder mehr junge Gläubige an der Wallfahrt teilgenommen haben. Unter ihnen auch der Vorsitzende der KLJB Ehenfeld Tim Kirchberger und die Ehenfelder Oberministrantin Sophie Steinbach. Vielleicht Motivation, dass sich im nächsten Jahr noch mehr Jugendliche mit auf den Weg zum Mariahilfberg machen.

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