Wie sieht der Alltag eines Landtagsabgeordneten aus? Warum engagiert man sich in der Politik? Und weshalb tragen Abgeordnete im Sommer eigentlich keine kurzen Hosen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen empfingen die Schülerinnen und Schüler der Fichtelnaabtal Grund- und Mittelschule Ebnath-Neusorg den Landtagsabgeordneten Martin Scharf zu einem Besuch an beiden Schulstandorten.
Zu Beginn stand eine Besichtigung der Grundschule in Neusorg auf dem Programm. Gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Neusorg, Oliver Becher, führte Schulleiter Alexander Köstler MdL Martin Scharf durch das Schulgebäude und stellte die bereits abgeschlossenen sowie die laufenden Umbaumaßnahmen vor. Dabei zeigte sich der Abgeordnete beeindruckt vom sehr guten Zustand der Schule und der modernen Ausstattung. Auch die Mittelschule präsentierte sich neu saniert als absolut zeitgemäße Bildungseinrichtung mit hervorragenden Rahmenbedingungen.
Im Anschluss nahm sich Martin Scharf gemeinsam mit Bürgermeister Oliver Becher Zeit für ein Gespräch in der dritten Klasse. 25 Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld zahlreiche Fragen überlegt. Dabei interessierten sie sich vor allem für den Menschen hinter dem Politiker: Wie stressig ist der Beruf eines Landtagsabgeordneten? Was macht Martin Scharf in seiner Freizeit? Für besonders große Erheiterung sorgte schließlich die Frage, warum Abgeordnete im Sommer keine kurzen Hosen tragen. Eine eindeutige Antwort darauf konnte auch der Abgeordnete nicht liefern – sehr zur Freude aller anwesenden Mitglieder der Schulfamilie.
Deutlich politischer wurde es anschließend beim Austausch mit der achten Klasse am Standort Ebnath. Gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Ebnath, Johannes Prechtl, diskutierte Martin Scharf mit den Schülerinnen und Schülern über aktuelle politische Themen. Die Jugendlichen wollten unter anderem wissen, was seine Partei macht, um für die Menschen wählbar zu bleiben, wie Martin Scharf die Migrationspolitik beurteilt und welche Partei er wählen würde, wenn er nicht Mitglied der Freien Wähler wäre. Auf die letzte Frage wollte der Abgeordnete bewusst keine Antwort geben und erklärte, dass seine politische Überzeugung eng mit seiner Arbeit in der Partei verbunden sei.
„Es ist immer wieder schön zu erleben, wie unterschiedlich die Fragen je nach Alter ausfallen. Während die Jüngeren ganz unvoreingenommen den Menschen kennenlernen möchten, setzen sich die Älteren bereits intensiver mit politischen Themen auseinander. Genau solche Gespräche sind wichtig, um Politik greifbar zu machen und Interesse an unserer Demokratie zu wecken”, betonte der Landtagsabgeordnete im Nachgang.
Zum Abschluss bedankte sich Martin Scharf herzlich bei Schulleiter Alexander Köstler, den beiden Bürgermeistern Oliver Becher und Johannes Prechtl sowie dem gesamten Kollegium für den freundlichen Empfang und die hervorragende Organisation des Besuchs. „Für ihn war es ein rundum gelungener Termin. Solche Begegnungen mit jungen Menschen seien eine wertvolle Bereicherung für seine Arbeit.