Veröffentlicht am 23.06.2026 15:26

Neue Pokalsieger beim 47. Sandpokalturnier

von Hans Fleischmann

VCH-Vorstand Matthias Fleischmann (links außen) gratuliert den Pokalsiegern Mein Lieblingsteam (hintere Reihe) und Ich grüße auch seine Oma (vorne). (Bild: Hans Fleischmann)
VCH-Vorstand Matthias Fleischmann (links außen) gratuliert den Pokalsiegern Mein Lieblingsteam (hintere Reihe) und Ich grüße auch seine Oma (vorne). (Bild: Hans Fleischmann)
VCH-Vorstand Matthias Fleischmann (links außen) gratuliert den Pokalsiegern Mein Lieblingsteam (hintere Reihe) und Ich grüße auch seine Oma (vorne). (Bild: Hans Fleischmann)

Wieder einmal begeisterte das 47. Sandpokalturnier mit der besonderen Atmosphäre. Nach zwei heißen Tagen konnten zwei neue Sieger die Wanderpokale in Empfang nehmen. Und der Ausrichter VC/TuS Hirschau heimste Lob von allen Seiten für die großartige Organisation ein. Diese wurde bei der Begrüßung auch durch die Ehrengäste, erstmals Hirschaus neue Bürgermeisterin Beate Dietrich, und CSV-Geschäftsführer Günter Simmerl, betont. 60 Mannschaften – 48 Vierer- und 12 Sechserteams – nahmen pünktlich um 10 Uhr den Kampf um die Punkte auf. In 8 Vorrundengruppen bei den Vierermannschaften und 2 bei den Sechserteams ging es dann auf Zeit (2x 10 Minuten) um Punkte und Platzierungen für die KO-Runde. Jeder Satz war gleichbedeutend mit einem Punkt, bei Unentschieden gab es einen halben Punkt für jede Mannschaft. Und solche halben Punkte waren oft ausschlaggebend für die Platzierung. – Das Turnier begann mit einer kleinen Überraschung, als der Titelverteidiger bei den Viererteams „Die Axt im Sand“ den ersten Satz verlor – es sollte aber der einzige bleiben und der Gruppensieg festgehalten. Als einzige Mannschaft schaffte es „Ich grüß auch seine Oma“ die Gruppenspiele ohne Satzverlust zu absolvieren. Am spannendsten verlief die Vorrunde in der Gruppe E, denn gleich 3 Mannschaften waren satzgleich mit 4 Punkten, so dass die Bälle über die Platzierung entscheiden mussten. Und in der Gruppe G entschied ein halber Punkt zugunsten von „1 % Fett Ambrosius“ vor InTeam. und sicherten sich den Gruppensieg. Bei den Sechsermannschaften holte sich Pokalverteidiger „Die 6 Blocklosen“ nur aufgrund des direkten Vergleichs gegen „Der Name wird noch geändert“ den Gruppensieg, während in der anderen Gruppe „Mein Lieblingsteam“ vorne lag und den letztjährigen Finalisten Hubba Bubba auf Rang 2 verweisen konnte. – Nach 150 Gruppenspielen standen die Ergebnisse fest und es ging dann noch am Samstag Abend in die ersten KO-Spiele. Die beiden ersten der Gruppen bei den Vierern spielten die Ränge 1–16 aus, die Gruppenplätze 3 und 4 die Ränge 17–32, dasselbe mit den Plätzen 5 und 6 die Platzierungen 33 bis 48 – jeder Platz wird in Hirschau ausgespielt – auch ein besonderer Aspekt dieses Turniers. Bei den Viererteams gelang es allen Gruppensiegern, ihr Achtelfinale zu gewinnen und ins Viertelfinale einzuziehen. In der Runde 17–32 gewannen dagegen nur 4 von 8 Gruppendritten ihr Achtelfinale gegen die Vierten der Vorrunde, wobei die „Pegelprinzessinnen“ sehr knapp bei 1:1 Sätzen und 23:24 Bällen verlor. – Am Sonntag ging es in den KO-Spielen ab 09.30 Uhr weiter. Bei den Sechserteams – die ersten 4 der beiden Gruppen kamen ins Viertelfinale – zogen die beiden Gruppensieger ebenso ins Halbfinale ein wie der Vorjahresfinalist Hubba Bubba und JAWOSAMA. – Im Viertelfinale der Viererteams trafen die Sieger der beiden letzten Jahre aufeinander und in einer spannenden Partie zog „Pippi im Takatukaland“ mit 27:26 Bällen ins Halbfinale ein. Ähnlich eng ging es in der Partie „Ich grüß meine Oma“ gegen Kreuzigungsgruppe zu; auch hier entschied ein Punkt über das Weiterkommen der „Omas“. Beide Halbfinals endeten unentschieden, so dass das Ballverhältnis über den Sieger entschied. Dabei hatten „Pippi“ und „Ich grüß auch seine Oma“ das glücklichere Ende für sich und zogen ins Finale ein. – Bei den Sechserteams kam im Halbfinale das Aus für den Titelverteidiger beim 0:2 gegen Hubba Bubba, der sich somit für die Vorjahresniederlage im Finale revanchierte. Im anderen zog „Mein Lieblingsteam“ bei 1:1 Sätzen und 28:24 Punkten ins Endspiel ein. – Eine Besonderheit bei den Sechserteams muss noch erwähnt werden: die Gruppenfünften und -Sechsten spielten in einer weiteren Gruppe im Modus „Jeder gegen Jeden“ die Ränge 9–12 aus – und hier setzte sich „Herzoherzen“ mit 5 Punkten durch und belegte somit am Ende Rang 9. – Die Finalspiele werden auf 2 Gewinnsätze gespielt – also nochmal alle Kräfte mobilisieren für das große Ziel. Und alle anderen Partien waren zu diesem Zeitpunkt beendet, so dass die Finalisten von den anderen Teilnehmern kräftig angefeuert wurden und für eine tolle Atmosphäre sorgten, es herrschte quasi „CenterCourt-Atmosphäre“. Im Viererfinale schien die Überraschungsmannschaft „Ich grüß auch seine Oma“ die besseren Kraftreserven zu besitzen und gewann den ersten Satz klar mit 25:16. Der zweite Durchgang verlief dann bis zur Mitte ausgeglichener, doch dann setzten sich die Omas wieder ab und feierten durch das 25:18 den ersten Pokalsieg am Monte Kaolino. Und „Ich grüße meine Oma“ als Drittplatzierte machten den großen Erfolg der Münchner perfekt. – Noch länger und spannender verlief das Sechserfinale, in dem beide Teams nochmal nach zwei langen Tagen alles auch sich herausholten. Und die Kulisse gab ihr Übriges. Jede Mannschaft konnte einen Satz für sich entscheiden, so dass der Tiebreak die Entscheidung herbeiführen musste. In diesem hatte „Mein Lieblingsteam“ mehr zuzusetzen und holte sich mit 15:8 den Sieg. Für Hubba Bubba nach dem Triumph 2024 die zweite Finalniederlage in Folge. Damit gewann quasi ein Team aus dem Landkreis, waren doch Spielerinnen und Spieler aus Hahnbach, Schnaittenbach und Hirschau zugange. Herzlichen Glückwunsch für ein tolles Finale – lauter Applaus der anderen Teams honorierte die Leistung aller Finalisten. – Die Siegerehrung nahm VCH-Chef Matthias Fleischmann zum Anlass, allen für die Teilnahme und die positiven Rückmeldungen zu danken. Großer Beifall belohnte auch die Arbeit des Helferteams. Nachdem es nun immer dunkler am Himmel wurde, ging die Siegerehrung schnell über die Bühne, denn bislang waren die 2 Tage ohne Regen ausgekommen. – Wie immer gab es für jede Mannschaft Urkunde und einen Sachpreis in Naturalien. Mit dem Wunsch für eine gute Heimfahrt beendete Fleischmann das diesjährige Turnier und lud gleichzeitig für 2027 für das Wochenende 19./20. Juni wieder ein.
Die Platzierungen im Einzelnen:
6er-Teams:
1. Mein Lieblingsteam, 2. Hubba-Bubba, 3. Jawosama, 4. Die 6 Blocklosen, 5. Charly Brown, 6. Die Vorletzten, 7. Der Name wird noch geändert, 8. Sand im G’sichd, 9. HerzoHerzen, 10. Happy Hippo, 11. Kei’s naaa 12. Prinz Valium und seine Läufer.
4er-Teams:
1. Ich grüß auch seine Oma, 2. Es riecht nach Pippi im Takatukaland, 3. Ich grüß meine Oma, 4. 1 % Fett Ambrosius, 5. Die Axt im Sand, 6. Kreuzigungsgruppe, 7. Crazy Bananas, 8. Unangenehm gutaussehend, 9. Chupa Chups, 10. Hoppelnde Hasen aus dem Hasenbau, 11. Sandhüpfer München, 12. InTeam, 13. Tatzendrazler, 14. Barbadosch, 15. Die dicken Nichten im dichten Fichtendickicht, 16. Power Pauker, 17. Die nächste Namensänderung, 18. Die Gallier, 19. Mir egal, 20. Hoppelhase Hans und seine Möhren-Mafia, 21. Six Pack Alre, 22. Blümchenpflücker, 23. Vogelgezwitscher, 24. Set-sy and I know it, 25. Pegelprinzessinnen, 26. Netz-Ninjas, 27. Feld 5, 28. Schlechtschmetter-front, 29. Schaufei, 30. Just do it Alre 31. Sgladschdfeiglei, 32. Gammel & Kracher, 33. Topspin Total, 34. Talentfrei, 35. Die Unbeweglichen, 36. Kuhl & sei Gang, 37. Beachen, Bier und Baddies, 38. Bitcoin Millionäre, 39. Bärenmarke, 40. Quagg, 41. Die Sandowner, 42. Klingt komisch, ist aber so, 43. Sandbuddler, 44. Wilson will wieder, 45. Sandnüsse, 46. Die Humpelstielzchen 47. Zick Zack Hasi Pack, 48. Schmetterlinge

Nach 150 Gruppenspielen standen die Ergebnisse fest und es ging dann noch am Samstag Abend in die ersten KO-Spiele. Die beiden ersten der Gruppen bei den Vierern spielten die Ränge 1–16 aus, die Gruppenplätze 3 und 4 die Ränge 17–32, dasselbe mit den Plätzen 5 und 6 die Platzierungen 33 bis 48 – jeder Platz wird in Hirschau ausgespielt – auch ein besonderer Aspekt dieses Turniers. Bei den Viererteams gelang es allen Gruppensiegern, ihr Achtelfinale zu gewinnen und ins Viertelfinale einzuziehen. Beide Halbfinals endeten unentschieden, so dass das Ballverhältnis über den Sieger entschied. Im Viererfinale schien die Überraschungsmannschaft „Ich grüß auch seine Oma“ die besseren Kraftreserven zu besitzen und gewann gegen „Es riecht nach Pippi im Takatukaland“ mit 25:16 und 25:18. Damit feierten sie den ersten Pokalsieg am Monte Kaolino. „Ich grüße meine Oma“ machte als Drittplatzierte den Erfolg der Münchner perfekt.
Noch spannender verlief das Sechserfinale. Im Tiebreak hatte „Mein Lieblingsteam“ mehr zuzusetzen und holte sich mit 15:8 den Sieg gegen „Hubba Bubba“. Damit gewann quasi ein Team aus dem Landkreis, da Spieler aus Hahnbach, Schnaittenbach und Hirschau beteiligt waren.
Die Siegerehrung nahm VCH-Chef Matthias Fleischmann zum Anlass, allen zu danken. Er beendete das Turnier mit dem Wunsch für eine gute Heimfahrt und lud für das Wochenende 19./20. Juni 2027 wieder ein.
Die Top-Platzierungen der 6er-Teams: 1. Mein Lieblingsteam, 2. Hubba-Bubba, 3. Jawosama, 4. Die 6 Blocklosen.
Die Top-Platzierungen der 4er-Teams: 1. Ich grüß auch seine Oma, 2. Es riecht nach Pippi im Takatukaland, 3. Ich grüß meine Oma, 4. 1 % Fett Ambrosius, 5. Die Axt im Sand.

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