Am Internationalen Museumstag wirft das MuseumsQuartier ein Schlaglicht auf die Herbstausstellung „Egerland – Heimat im Herzen – Ausdrucksformen der Erinnerungskultur“. Am Sonntag, 17. Mai, informiert Georg Balling um 14 Uhr in einem Vortrag darüber, wie der Musiker und Komponist Adolf Huska (1889–1962) seiner Liebe zur Heimat in der Musik Ausdruck verlieh. Balling geht dabei unter anderem auf den „Böhmischen Bock“ ein, eine traditionelle Sackpfeife, die in der Egerländer Volksmusik verwendet wurde. Huska, der nach seiner Flucht aus Plan im Jahr 1945 in Weiden eine neue Bleibe fand und dort die Stadtkapelle leitete, trug mit seiner „Egerländer Dudelsackkapelle Weiden“ dazu bei, dass Liedgut und Dudelsackmusik in Erinnerung blieben. Balling gilt als ausgewiesener Experte für Egerländer Dudelsackmusik und vermittelt Wissenswertes zum Instrument, zur Zeitgeschichte und zu Huska als Kapellmeister, Musiker und Komponist. Wer den „Böhmischen Bock“ genauer ansehen möchte, hat dazu im MuseumsQuartier in der Fachabteilung Plan-Weseritz Gelegenheit.