Traditionell stellt am Vorabend des 1. Mai der Oberpfälzer Waldverein Waldthurn den Maibaum auf. Dieser soll den Frühling und die sonnige Jahreszeit ankündigen.
Bei idealen sommerlichen Temperaturen transportierte Konrad Seibert am Nachmittag des 30. April mit seinem Traktor den Frühjahrsboten vom Schulgelände zur Ortsmitte. Auf den letzten Metern durften die zahlreichen Kinder mitfahren.
Nachdem die drei Kränze und der Gipfel, verziert mit weißen und blauen Bändern, acht Zunfttafel und das OWV-Schild angebracht waren, begrüßten die Vorsitzenden Heiko Glaser, Dominik Klos und Roman Bauer alle Gäste und Zuschauer, besonders Pfarrer Norbert Götz und Bürgermeister Josef Beimler. Sein Dank ging an die Helfer des OWV, der Feuerwehr, der Firma Zimmerei Armin Winkler und der Trachtenkapelle, ebenso an die Bediensteten des Bauhofs, die immer ein offenes Ohr und eine helfende Hand für unerwartet auftretende Probleme haben. Der Familie Kleber galt ein Dank für die alljährliche Überlassung der Räumlichkeiten. Pfarrer Norbert Götz betete „das Vater“ unser, verbunden mit einem Gebet zur Himmelmutter vom Fahrenberg. Mit dem Kran von Armin Winkler war der Maibaum rasch aufgestellt. Die Trachtenkapelle Waldthurn spielte dazu bayerisch-böhmische Musikstücke. Eine besondere Ehre wurde Bürgermeister Josef Beimler an seinem letzten Amtstag zuteil. Zum Dank für seine 24-jährige Zeit als Bürgermeister der Marktgemeinde Waldthurn überreichten die Vorsitzenden eine Miniatur-Nachbildung des Maibaumes. Mit emotionalen Worten dankte der Noch-Bürgermeister seinen OWV-Freunden und freute sich auf viele gemeinsame Aktivitäten im bevorstehenden Ruhestand.
Nach getaner Arbeit saßen viele Besucher noch lange beieinander und ließen sich ein kühles Bier, köstliche Bratwürste und einen Cocktail in „Domis Maibaum Bar“ schmecken.