Das diesjährige Fastenessen der Landjugend im Lobkowitzschloss zog wieder zahlreiche Besucher an. Am Sonntagmittag, 15. März, nach der zweiten Sonntagsmesse hieß es für die Waldthurner Landjugend erneut: „Es ist angerichtet!“. Frisch gekochte Erdäpflsuppe wurde in große Töpfe gefüllt und ins historische Schloss geschleppt, das als Pfarrheim genutzt wird. Schon beim Aufzugstransport in den ersten Stock wurde deutlich: Hier packt jeder an und keiner meckert – das Lobkowitzschloss erzitterte vor jugendlicher Energie mit kräftiger Erdäpflsuppe
Wie schon in den Jahren zuvor verfolgt das Fastenessen ein klares Ziel, bewusster Verzicht auf üppige Speisen während der Fastenzeit, gepaart mit dem Engagement für Menschen in Not. Die diesjährigen Spenden kommen wieder einem Misereor-Projekt zugute.
Ergänzend zum gemeinsamen Essen hatte die Landjugend einen „Eine-Welt-Laden“ aufgebaut. Waren aus fairem Handel wurden angeboten. Die Spendenbox wurde ebenfalls reichlich gefüttert, sodass jeder Besucher auf seine Weise zum guten Zweck beitragen konnte.
Die Organisation des Fastenessens lag in bewährter Hand: Die Jugendlichen kochten, schnitten Brot, deckten Tische und servierten die Mahlzeiten mit großem Engagement. Dass Küchenarbeit keine reine Frauensache ist, zeigten die Landjugendburschen beim Servieren der Suppe, beim Austeilen von Mineralwasser und beim anschließenden Spülen.
Dank des hohen Engagements der KLJB Waldthurn wurde das Fastenessen 2026 erneut zu einem vollen Erfolg. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, dass manchmal eine gute Suppe mehr verbindet als man denkt. „Es war wieder eine super Veranstaltung – man hat gesehen, dass Fasten in guter Gesellschaft gar nicht so übel ist“, meinte Vorsitzender Simon Schwab mit einem Lächeln im Gesicht.