62 Teilnehmer machten sich am ersten Septemberwochenende auf den Weg ins Zillertal. Der Bus war damit bis auf den letzten Platz besetzt; eine vierköpfige Familie reiste deshalb mit dem eigenen Auto hinterher. Die Fäden der Organisation liefen bei Reiseleiterin Lucia Schmidt zusammen. Sie bereitet die Wochenendausflüge der Kolpingsfamilie bereits seit Jahrzehnten hervorragend vor und begleitet sie umsichtig wie auch humorvoll. Nach einem Frühstück beim Zwischenhalt stand zunächst Heinzenberg auf dem Programm. Dort besichtigten die Ausflügler die Wallfahrtskirche „Maria Rast” und das Goldschaubergwerk. Bei einer Führung erhielten sie interessante Einblicke in die Arbeit der Bergleute und die beschwerlichen Bedingungen des früheren Goldabbaus. Nach einer Einkehr auf der Käse-Alm wurde anschließend das Hotel in Mayrhofen angesteuert. Am Samstag lockte die Bergwelt rund um Hintertux. Mit der Gletscherbahn erreichte die Gruppe die Sommerbergalm; einige fuhren weiter zum Tuxer-Ferner-Haus und zur „Gefrorenen Wand”. Bei herrlichem Sonnenschein eröffnete sich ein beeindruckender Blick über das Tuxertal und auf den Hintertuxer Gletscher. Den Abend ließen die Teilnehmer bei guter Stimmung mit den „Jungen Zillertalern” ausklingen. Der Sonntag begann mit einem feierlichen Gottesdienst, bei dem auch der verstorbenen Kolpingmitglieder gedacht wurde. Über den Achensee führte die Heimreise nach Pertisau. Dort konnten die Ausflügler noch die Läufer des Achensee-Marathons beim Zieleinlauf beobachten. Nach einer letzten gemeinsamen Einkehr in einer Gaststätte am Donau-Radweg in Pentling ging es zurück nach Friedenfels. Das Fazit fiel rundum positiv aus: Ein abwechslungsreiches Wochenende mit vielen schönen Erlebnissen und toller Gemeinschaft. Ein besonderer Dank galt Lucia Schmidt für die perfekte Organisation sowie Busfahrer Gerwig Gerl, der die Gruppe bereits seit nahezu 15 Jahren sicher und zuverlässig begleitet.