Die Sparte Stocksport des TSV Friedenfels erhielt in der Jahreshauptversammlung des TSV Fördervereins eine große finanzielle Unterstützung. Im Bild (von links) Alexandra Kaßeckert, Karl Trottmann, Helmut Radimerski, Luis Höfler, Andreas Streim, Christoph Pappenberger und Johannes Härtl. (Bild: Bernhard Schultes)

TSV Förderverein spendet an Sparten des TSV Friedenfels

Der TSV Förderverein Friedenfels überraschte bei seiner Jahreshauptversammlung drei Abteilungen des Turn- und Sportvereins Friedenfels mit großzügigen Spenden. Die TSV Sparte Stocksport erhielt bei der Zusammenkunft 1000 Euro für den Bau ihrer neuen Stockbahn beim Freibad Friedenfels. Die TSV Sparte Turnen bekam 500 Euro für neue Einkleidungen ihrer verschiedenen Tanzgruppen. Die Nachwuchsakteure der TSV Sparte Fußball erhielt für das Zeltlager im Freibad Friedenfels 150 Euro. „Ich hoffe ihr könnt damit was anfangen“, meinte Vorsitzender Karl Trottmann und Kassier Alexandra Kaßeckert schmunzelnd bei der Übergabe. Wie Trottmann weiter hervorhob, unterstützten die Mitglieder der Vorstandschaft des TSV Fördervereins einstimmig die getätigten Ausschüttungen. Nicht unerwähnt wollte der Vorsitzende in seinen Ausführungen auch die mittlerweile 19-jährige „stets gut-funktionierende Zusammenarbeit“ mit dem TSV Friedenfels lassen. Die mittlerweile in allen Sparten getätigte Arbeit für den Nachwuchs werde vom Förderverein besonders gewürdigt, ließ Trottmann hierbei wissen. Den anwesenden Vorsitzenden des TSV, Johannes Härtl und Helmut Radimerski, dankte er deshalb besonders. Freude bereiteten die Spenden des Fördervereins auch den TSV-Abteilungen. Andreas Streim, von der Sparte Stocksport, würdigte die Arbeit des Fördervereins und meinte nach seinen Dankesworten, „wir kommen unserem Ziel immer näher“.


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Gartenfreunde hatten bei der Pflanzentausch-Börse der Siedlervereinigung Friedenfels erneut eine große Auswahl. Für die Durchführung bekam Vorsitzender Michael Merkl und sein Helferteam viel Anerkennung. (Bild: Bernhard Schultes)

Pflanzentausch-Börse erfreut auch auswärtige Besucher

Die Pflanzentauschbörse der Siedlervereinigung Friedenfels steht bei Gartenfreunden mittlerweile alljährlich fest im Terminkalender. Was 2018 in kleinen Rahmen begann, hat sich nicht nur bei den Vereinsmitgliedern und Einheimischen rumgesprochen. Vorsitzender Michael Merk konnte sich in diesem Jahr sogar über Besucher aus den Nachbarlandkreisen freuen. Zusasmmen mit den Vereinsmitgliedern Anita Melzner und Kurt Schramm, hatte er die diesjährige Tauschbörse vorbereitet und für einen geordneten Ablauf gesorgt. Wer keine Pflanzen zum Tauschen mitbrachte, konnte sich trotzdem an den Tischen bedienen und sich mit einer Spende erkenntlich zeigen. Mehr als zwei Stunden lang herrschte ein stetes Kommen und Gehen. Viele Gartenfreunde erfreuten sich nach Kauf und Tausch außerdem an einem reichhaltigen Kuchenbüfett. Im Jugendheim kümmerten sich Nicol Kammer und Gertraud Wildenauer um das Wohl der Gäste. Bei Kaffee und Kuchen unter dem Terrassendach entstanden unter den Gartlern fachkundige Gespräche und ein reger Austausch über die Gartensaison 2026. Der Dank des Veranstalters galt am Ende allen Beteiligten für die Organisation und Ausrichtung. Ein Sonderlob spendete Vorsitzender Michael Merkl dabei Kurt Schramm, der eigens zur Tauschbörse die verschiedensten Gemüsepflanzen in großer Stückzahl gezogen und dem Verein kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Der Dank des Vorsitzenden galt auch Anita Melzner, die neben der umfangreichen Vorbereitung auch mit Informationen beim Tausch und dem Verkauf behilflich war. Michael Merkl selbst freute sich bei der Pflanzentauschbörse über Anfragen von Besuchern zu einer Mitgliedschaft im Verein. Wie er gegenüber „oberpfalzdaheim“ berichtet, war für Interessenten die im Mitgliedsbeitrag integrierte Versicherung hier besonders interessant.
Martin Streim (vorne rechts), freute sich über die Spende der Laienspielgruppe Friedenfels in Höhe von 500 Euro. Spielleiter Thomas Schlosser (vorne, Zweiter von rechts) hatte in diesem Jahr mit seinen Akteuren den TSV Friedenfels als Spendenempfänger ausgewählt. (Bild: Bernhard Schultes)

Laienspielgruppe Friedenfels spendet für neue Stockbahn des TSV Friedenfels

Viele Zuschauer strömten in diesem Jahr zu den Aufführungen der Laienspielgruppe Friedenfels „Die Nacht der Nächte“. Ein Teil des Erlöses wurde nun von den Verantwortlichen an die Sparte Eisstock des TSV Friedenfels übergeben. „Ganz, ganz herzlichen Dank, ihr habt super Theater gespielt, es war großartig und wir werden wiederkommen“, sagte Martin Streim. Der Spartenleiter der Sparte Eisstock freute sich dabei aber auch über eine Spende in Höhe von 500 Euro. Spielleiter Thomas Schlosser, der zusammen mit Jutta Schlicht und Martin Bischof die Spielleitung bei dem Lustspiel innehatte, war die Spende eine beschlossene Sache. Zusammen mit weiteren Verantwortlichen der Schauspielgruppe hatte er in diesem Jahr die Stockschützen des TSV Friedenfels als Spendenempfänger ausgewählt. „Ob Kindergarten, Kirche, Ministranten, Schule sowie die ortsansässigen Vereine wie die Feuerwehr, der Turn- und Sportverein oder der Schützenverein Frauenreuth - alle erhielten bereits Spenden von uns für ihre Vereins- und Nachwuchsarbeit. Mittlerweile sind da schon viele tausend Euro zusammengekommen”, weiß Thomas Schlosser. Sein Dank galt deshalb auch den Akteuren der Laienspielgruppe sowie dem umfangreichen Helferstab vor und hinter der Bühne. Sie alle unterstützen alljährlich den einst gefassten Beschluss, einen Teil des Erlöses aus der Theatersaison zu spenden. Bei der kleinen Feierstunde in der Steinwaldhalle stellte Martin Streim das Projekt kurz vor und würdigte die finanzielle Unterstützung für den Bau der neuen Stockbahn durch die Laienspielgruppe Friedenfels besonders. Weit über 100.000 Euro weißt das Bauvorhaben auf und wenn alles nach Plan läuft soll bereits im nächsten Jahr die offizielle Einweihung stattfinden, war hierbei zu erfahren. Mit Blick auf die Akteure der Laienspielgruppe unterstrich Martin Streim: „Zur Teilnahme an den künftigen ortsinternen Meisterschaften seid ihr herzlich eingeladen.“
Bürgermeister Adrian Käß (stehend, Fünfter von rechts) dankte den Frauenreuther Sportschützen und den Unterstützern für die mittlerweile über 60-jährige Tradition des alljährlichen Maibaumaufstellens.  (Bild: Bernhard Schultes)

Maibaumaufstellen sprengt im Ortsteil Frauenreuth alle Erwartungen

Mit einem solchen Zuspruch hatten selbst engagierte Mitglieder der Vorstandschaft des Schützenvereins Frauenreuth nicht gerechnet. Begünstigt durch traumhaftes Frühlingswetter strömten neben Einheimischen auch viele auswärtige Gäste zum Dorfanger in Frauenreuth. Den Grundstein für die alljährliche Attraktion legten bereits am Vortag des 1. Mai, arbeitswillige Mitglieder. Die Maibaumspitze und die -kränze wurden mit bunten Bändern geschmückt und das Festgelände hergerichtet. Am „Tag der Arbeit“ selbst wurde die alte Tradition, mit geballter Muskelkraft das Frühlingssymbol aufzustellen, auch in diesem Jahr gepflegt. Mit einem Bagger oder einem Kran den Maibaum aufstellen - das kommt für die Frauenreuther Sportschützen seit über 60 Jahren nicht in Frage. „Das alljährliche Aufstellen passiert bei uns mit Stangen“, unterstrich Vorsitzender Wolfgang Schlicht gegenüber einer Wandergruppe, die das Aufstellen interessiert verfolgte. Mit diesen Stangen, wo immer zwei zusammengebunden werden und als „Schwalbe“ ihren Dienst verrichten, funktionierte das Aufstellen abermals perfekt. Mit lediglich drei Schwalben wurde der neue 1.000 Kilo schwere und 26 Meter lange Maibaum von vielen jungen kräftigen Männern Schritt für Schritt in die Höhe gedrückt. Das anschließend stattfindende Maibaumfest brachte einen Rekordbesuch. Von der großen Auswahl an Kuchen, saftigen Steaks und Bratwürsten sowie Käse und Brezen, machten die vielen Gäste rege Gebrauch. Seine erste öffentliche Amtshandlung als neuer Bürgermeister vollzog Adrian Käß. Für das künftige Friedenfelser Gemeindeoberhaupt war dies eine besondere Freude, wie er im Gespräch mit Oberpfalz Medien anklingen ließ. „Zum einen ist es mein Heimatverein, zum anderen ist das Maibaumaufstellen ein kulturelles Highlight in Friedenfels“, unterstrich Adrian Käß. Für die gelungene Maibaumaktion überreichte er an Wolfgang Schlicht eine Spende. Der Schützenmeister des Schützenvereins Frauenreuth bedankte sich mit einem herzlichem Vergelt`s Gott.
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