Herbert Putzer, Vorsitzender der „Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord“ (Dritter, von links) dankte dem Schützenverein Frauenreuth mit (von links) Vorsitzenden Wolfgang Schlicht, Kurt Schramm, Sandro Jahn, Claudia Schlicht und Angelika Schramm, für die bereits zum dritten Mal durchgeführte Spendenaktion. (Bild: Bernhard Schultes)

Verkauf von Christbaumkugeln bringt 2600 Euro für die Kinderkrebshilfe

In Friedenfels erwärmten im Advent alte Christbaumkugeln einmal mehr die Herzen vieler Gäste. Das Anbringen der Kugeln am großen Weihnachtsbaum auf dem Dorfanger in Frauenreuth stand dabei im Mittelpunkt. Der Schützenverein Frauenreuth hatte im Vorfeld für die bereits zum dritten Mal durchgeführte Spendenaktion zugunsten der Kinderkrebshilfe geworben und wurde nicht enttäuscht. Hauptverantwortlicher Kurt Schramm und Initiator der Frauenreuther Sportschützen, freute sich über den Besuch von über 500 Gästen besonders, obwohl das Wetter nasskalt war. Um dem Besucheransturm gerecht zu werden, hatten das Vorstandsmitglied und seine zahlreichen Helferinnen und Helfer bei der fast fünfstündigen Aktion auf dem Dorfanger alle Hände voll zu tun. Das Anbringen der gekauften Christbaumkugeln war besonders bei Kindern sehr gefragt. Sandro Jahn begleitete die Schwindelfreien in luftige Höhen. Jahn fuhr die Kugelkäufer in der sicheren Hebebühne eines Steigers bis hinauf zur Baumspitze. Für die Gäste standen am Boden um den Weihnachtsbaum Getränke, Glühwein und Lebkuchen bereit. Am Ende kamen 2600 Euro zusammen, die in der letzten Woche an die „Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord“ unter dem schmucken Weihnachtsbaum überreicht wurden. Herbert Putzer, Vorsitzender des 2004 gegründeten Vereins „Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord“, freute sich dabei über einen herzlichen Empfang unter dem Weihnachtsbaum. Er informierte bei der Spendenübergabe kurz über die Arbeit des Vereins und berichtete: „Die Kinderkrebshilfe unterstützt schwerstkranke Kinder und Jugendliche aus dem Bereich des Landkreises Tirschenreuth, des Landkreises Neustadt, der Stadt Weiden und dem nördlichen Teil des Landkreises Schwandorf durch finanzielle Leistungen und persönliche Betreuung. Alle Spenden, die den Verein erreichen, kommen zu 100 Prozent bei den betroffenen Familien an.“ Dem Schützenverein Frauenreuth dankte er dabei besonders für die zum dritten Mal durchgeführte Aktion.
Mit einer Winterwanderung eröffnete der Schützenverein Frauenreuth das „Stärk antrinken“ 2026. 34 Teilnehmer konnte Vorsitzender Wolfgang Schlicht (Zweiter von rechts) in diesem Jahr dazu begrüßen.  (Bild: Elena Schraml)

Gelungener Auftakt ins neue Vereinsjahr

Beim Schützenverein Frauenreuth ist der alte Brauch „Stärk antrinken“ am Vorabend des 6. Januar Tradition. Das neue Vereinsjahr starteten die Sportschützen daher auch in diesem Jahr in der bekannten Kombination mit einer Winterwanderung. Zum ersten Mal für die alljährliche Gepflogenheit hatte die Vorstandschaft als Wanderziel das ESV-Heim im Steinwald gewählt. Mehrere Gründe hingegen gab es, warum sich die diesjährige Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis entwickelte und bei den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Einerseits trug das perfekte Winterwanderwetter dazu bei, andererseits der urige Hüttenabend mit köstlichen Schmankerln. Darüber hinaus gab es zwischen den beiden Aktionen noch andere nicht alljährliche Höhepunkte. So sorgten sowohl ein kurzer Zwischenstopp am Lagerfeuer bei Bernhard Petriks Familie als auch das darauffolgende Ehrenspalier vor der Haustür des Schützenkönigs Christian Schraml für viel Spaß und Freude. Die beiden Vorsitzenden des Schützenvereins zeigten sich erfreut über die Unterstützung und die große Beteiligung an der ersten Veranstaltung im Vereinsjahr 2026. „Es ist schön zu sehen, dass die Gemeinschaft beim Frauenreuther Schützenverein so funktioniert“, sagt Wolfgang Schlicht. „Eine großartige Wanderung in der schönen Friedenfelser Natur fand ihren Abschluss in einem Kleinod, das Seinesgleichen sucht“, ergänzte Adrian Käß, sein Stellvertreter. 34 Mitglieder, ein Teil war mit dem Auto angereist, genossen in der mollig warmen Berghütte in geselliger Runde die schmackhaften Speisen und Getränke. Wem es im ESV-Heim einmal zu warm wurde oder kurz mal eine Abkühlung benötigte, konnte in der kühlen Winternacht an der Schneebar vor der Berghütte „Stärk“ und Kraft tanken und mit Freunden und Mitgliedern auf das Wohl anstoßen. „Diese Momente bleiben in Erinnerung und sind das Fundament für eine weitere gesellschaftlich erfolgreiche Vereinsarbeit“, waren sich dabei gleich mehrere Barbesucher sicher.
44 Teilnehmer starteten beim Nussschießen der Frauenreuther Sportschützen. Im Bild die zehn Erstplatzierten mit Gewinnerin Monika Seidel (vorne, Dritte von rechts) sowie Vorsitzenden Wolfgang Schlicht (rechts). (Bild: Bernhard Schultes)

Monika Seidel gewinnt Nussschießen des Schützenvereins Frauenreuth

Das Nussschießen der Frauenreuther Sportschützen hat eine lange Tradition. Die alljährliche Veranstaltung kurz vor Weihnachten, wertete Vorsitzender Wolfgang Schlicht einmal mehr als einen „vollen Erfolg“. Der Anreiz: Neben dem Spaßfaktor mit geselligem Beisammensein und guter Brotzeit, steht die Möglichkeit einen wertvollen Sachpreis zu ergattern im Vordergrund. 44 Teilnehmer, darunter zahlreiche Jungschützen, wollten sich diese Chance nicht entgehen lassen. Für die Schützinnen und Schützen spielt neben der Treffsicherheit vor allem das Glück eine große Rolle, da in jeder Nuss ein Los versteckt ist. Die Reihenfolge der Platzierungen ergibt sich anhand der in den Nüssen versteckten abgedruckten Nummern auf den Losen. Bei der abschließenden Siegerehrung warteten die Teilnehmer deshalb voller Spannung auf die Bekanntgabe der Ergebnisse. Vorsitzender Wolfgang Schlicht hieß dabei die große Anzahl der Teilnehmer willkommen, bedankte sich bei allen Helfern und Unterstützern für die Vorbereitung sowie die Durchführung des beliebten Wettbewerbs. Die begehrte Nuss mit der Nummer eins hatte Monika Seidel getroffen, dahinter folgten Rita Petrik, Beate Stock und Carola Stengl. Die bestplatzierten Teilnehmer des Wettbewerbs hatten die Qual der Wahl - sie durften sich einen von zahlreichen wertvollen Sachpreisen aussuchen. Aber auch die weiteren Teilnehmer bis einschließlich Platz 44 bekamen Sachpreise, deren Wert sich über der Startgeldeinlage befand. Das den letzten Platz ausgerechnet Jugendleiterin Elena-Maria Schraml in diesem Jahr belegte, amüsierte so manchen Jungschützen. „Heute haben wir sie einmal hinter uns gelassen“, meinte augenzwinkernd ein 14-jähriges Nachwuchstalent nach der Siegerehrung am Schießstand. Bei den nebenbei ausgetragenen Wettbewerben „Nikolaus-Pokal und Nikolaus-Scheibe“, waren Rudi


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