Gartenfreunde hatten bei der Pflanzentausch-Börse der Siedlervereinigung Friedenfels erneut eine große Auswahl. Für die Durchführung bekam Vorsitzender Michael Merkl und sein Helferteam viel Anerkennung. (Bild: Bernhard Schultes)

Pflanzentausch-Börse erfreut auch auswärtige Besucher

Die Pflanzentauschbörse der Siedlervereinigung Friedenfels steht bei Gartenfreunden mittlerweile alljährlich fest im Terminkalender. Was 2018 in kleinen Rahmen begann, hat sich nicht nur bei den Vereinsmitgliedern und Einheimischen rumgesprochen. Vorsitzender Michael Merk konnte sich in diesem Jahr sogar über Besucher aus den Nachbarlandkreisen freuen. Zusasmmen mit den Vereinsmitgliedern Anita Melzner und Kurt Schramm, hatte er die diesjährige Tauschbörse vorbereitet und für einen geordneten Ablauf gesorgt. Wer keine Pflanzen zum Tauschen mitbrachte, konnte sich trotzdem an den Tischen bedienen und sich mit einer Spende erkenntlich zeigen. Mehr als zwei Stunden lang herrschte ein stetes Kommen und Gehen. Viele Gartenfreunde erfreuten sich nach Kauf und Tausch außerdem an einem reichhaltigen Kuchenbüfett. Im Jugendheim kümmerten sich Nicol Kammer und Gertraud Wildenauer um das Wohl der Gäste. Bei Kaffee und Kuchen unter dem Terrassendach entstanden unter den Gartlern fachkundige Gespräche und ein reger Austausch über die Gartensaison 2026. Der Dank des Veranstalters galt am Ende allen Beteiligten für die Organisation und Ausrichtung. Ein Sonderlob spendete Vorsitzender Michael Merkl dabei Kurt Schramm, der eigens zur Tauschbörse die verschiedensten Gemüsepflanzen in großer Stückzahl gezogen und dem Verein kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Der Dank des Vorsitzenden galt auch Anita Melzner, die neben der umfangreichen Vorbereitung auch mit Informationen beim Tausch und dem Verkauf behilflich war. Michael Merkl selbst freute sich bei der Pflanzentauschbörse über Anfragen von Besuchern zu einer Mitgliedschaft im Verein. Wie er gegenüber „oberpfalzdaheim“ berichtet, war für Interessenten die im Mitgliedsbeitrag integrierte Versicherung hier besonders interessant.
Martin Streim (vorne rechts), freute sich über die Spende der Laienspielgruppe Friedenfels in Höhe von 500 Euro. Spielleiter Thomas Schlosser (vorne, Zweiter von rechts) hatte in diesem Jahr mit seinen Akteuren den TSV Friedenfels als Spendenempfänger ausgewählt. (Bild: Bernhard Schultes)

Laienspielgruppe Friedenfels spendet für neue Stockbahn des TSV Friedenfels

Viele Zuschauer strömten in diesem Jahr zu den Aufführungen der Laienspielgruppe Friedenfels „Die Nacht der Nächte“. Ein Teil des Erlöses wurde nun von den Verantwortlichen an die Sparte Eisstock des TSV Friedenfels übergeben. „Ganz, ganz herzlichen Dank, ihr habt super Theater gespielt, es war großartig und wir werden wiederkommen“, sagte Martin Streim. Der Spartenleiter der Sparte Eisstock freute sich dabei aber auch über eine Spende in Höhe von 500 Euro. Spielleiter Thomas Schlosser, der zusammen mit Jutta Schlicht und Martin Bischof die Spielleitung bei dem Lustspiel innehatte, war die Spende eine beschlossene Sache. Zusammen mit weiteren Verantwortlichen der Schauspielgruppe hatte er in diesem Jahr die Stockschützen des TSV Friedenfels als Spendenempfänger ausgewählt. „Ob Kindergarten, Kirche, Ministranten, Schule sowie die ortsansässigen Vereine wie die Feuerwehr, der Turn- und Sportverein oder der Schützenverein Frauenreuth - alle erhielten bereits Spenden von uns für ihre Vereins- und Nachwuchsarbeit. Mittlerweile sind da schon viele tausend Euro zusammengekommen”, weiß Thomas Schlosser. Sein Dank galt deshalb auch den Akteuren der Laienspielgruppe sowie dem umfangreichen Helferstab vor und hinter der Bühne. Sie alle unterstützen alljährlich den einst gefassten Beschluss, einen Teil des Erlöses aus der Theatersaison zu spenden. Bei der kleinen Feierstunde in der Steinwaldhalle stellte Martin Streim das Projekt kurz vor und würdigte die finanzielle Unterstützung für den Bau der neuen Stockbahn durch die Laienspielgruppe Friedenfels besonders. Weit über 100.000 Euro weißt das Bauvorhaben auf und wenn alles nach Plan läuft soll bereits im nächsten Jahr die offizielle Einweihung stattfinden, war hierbei zu erfahren. Mit Blick auf die Akteure der Laienspielgruppe unterstrich Martin Streim: „Zur Teilnahme an den künftigen ortsinternen Meisterschaften seid ihr herzlich eingeladen.“
Bürgermeister Adrian Käß (stehend, Fünfter von rechts) dankte den Frauenreuther Sportschützen und den Unterstützern für die mittlerweile über 60-jährige Tradition des alljährlichen Maibaumaufstellens.  (Bild: Bernhard Schultes)

Maibaumaufstellen sprengt im Ortsteil Frauenreuth alle Erwartungen

Mit einem solchen Zuspruch hatten selbst engagierte Mitglieder der Vorstandschaft des Schützenvereins Frauenreuth nicht gerechnet. Begünstigt durch traumhaftes Frühlingswetter strömten neben Einheimischen auch viele auswärtige Gäste zum Dorfanger in Frauenreuth. Den Grundstein für die alljährliche Attraktion legten bereits am Vortag des 1. Mai, arbeitswillige Mitglieder. Die Maibaumspitze und die -kränze wurden mit bunten Bändern geschmückt und das Festgelände hergerichtet. Am „Tag der Arbeit“ selbst wurde die alte Tradition, mit geballter Muskelkraft das Frühlingssymbol aufzustellen, auch in diesem Jahr gepflegt. Mit einem Bagger oder einem Kran den Maibaum aufstellen - das kommt für die Frauenreuther Sportschützen seit über 60 Jahren nicht in Frage. „Das alljährliche Aufstellen passiert bei uns mit Stangen“, unterstrich Vorsitzender Wolfgang Schlicht gegenüber einer Wandergruppe, die das Aufstellen interessiert verfolgte. Mit diesen Stangen, wo immer zwei zusammengebunden werden und als „Schwalbe“ ihren Dienst verrichten, funktionierte das Aufstellen abermals perfekt. Mit lediglich drei Schwalben wurde der neue 1.000 Kilo schwere und 26 Meter lange Maibaum von vielen jungen kräftigen Männern Schritt für Schritt in die Höhe gedrückt. Das anschließend stattfindende Maibaumfest brachte einen Rekordbesuch. Von der großen Auswahl an Kuchen, saftigen Steaks und Bratwürsten sowie Käse und Brezen, machten die vielen Gäste rege Gebrauch. Seine erste öffentliche Amtshandlung als neuer Bürgermeister vollzog Adrian Käß. Für das künftige Friedenfelser Gemeindeoberhaupt war dies eine besondere Freude, wie er im Gespräch mit Oberpfalz Medien anklingen ließ. „Zum einen ist es mein Heimatverein, zum anderen ist das Maibaumaufstellen ein kulturelles Highlight in Friedenfels“, unterstrich Adrian Käß. Für die gelungene Maibaumaktion überreichte er an Wolfgang Schlicht eine Spende. Der Schützenmeister des Schützenvereins Frauenreuth bedankte sich mit einem herzlichem Vergelt`s Gott.


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Einblick in eine besondere Idee: Referent Florian Faltenbacher (rechts) mit den Kolping-Verantwortlichen Reiner Gärtner und Barbara Kaßeckert. (Bild: Wolfgang Schraml)

Herzenswünsche auf vier Rädern: Malteser berichten

Ein bewegender und eindrucksvoller Vortragsabend fand im Gasthof „Goldener Engel” statt. Dazu hatten die Kolpingsfamilie und der Mütterverein Friedenfels gemeinsam mit der KEB Tirschenreuth eingeladen. Unter dem Titel „Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen - Einen letzten Wunsch erfüllen - Zeit und Nähe schenken!” stellte Florian Faltenbacher vom Malteser Hilfsdienst Weiden ein besonderes Projekt vor. Dieses ermöglicht schwerstkranken Menschen, noch einmal einen persönlichen Wunsch zu verwirklichen - sei es eine Fahrt ans Meer, ein Ausflug in die Heimat, der Besuch einer Veranstaltung oder Zeit mit geliebten Menschen. „Am Anfang steht immer der Wunsch des Fahrgastes”, erklärte Faltenbacher. Die Fahrten werden von speziell geschulten Ehrenamtlichen begleitet und sind für die Betroffenen kostenlos. Finanziert wird das Programm ausschließlich durch Spenden. Bundesweit sind derzeit mehrere Herzenswunsch-Krankenwagen im Einsatz, auch in der Diözese Regensburg gibt es seit dem Frühjahr 2018 ein entsprechendes Angebot. Anschaulich und einfühlsam berichtete der Referent von seinen Erfahrungen und schilderte, wie viel Organisation hinter jeder Fahrt steckt - von der Abstimmung mit Ärzten bis zur individuellen Begleitung vor Ort. „Es sind oft kleine Wünsche, die für die Betroffenen eine große Bedeutung haben”, so Faltenbacher. Die Zuhörer zeigten sich tief beeindruckt und nutzten die Gelegenheit zu zahlreichen Fragen. Die Kolpingsfamilie Friedenfels wird das Angebot auch konkret unterstützen: Der Erlös des 3. Kolping-Spendenlaufs am 16. Mai kommt nämlich dem Herzenswunsch-Krankenwagen zugute.
Vorsitzender Wolfgang Schlicht und Reinhard Schwarz (hinten von links) vom gastgebenden Schützenverein „Steinwaldia“ Frauenreuth, gratulieren den Gewinnern des ersten Wettbewerbs der Steinwaldrunde 2026, (vorne von links) Alois Wolfrum, Manfred Kraus, Armin Seidel und Monika Seidel. (Bild: Bernhard Schultes)

Treffsichere Frauenreuther

Gute Ergebnisse und viele gutgelaunte Teilnehmer kennzeichnen den Start der Seniorenschützen in die Rundenwettkampfsaison. Teilnehmer und Verantwortliche erlebten dabei zum Auftakt der Steinwaldrunde 2026 ein beispielloses Ereignis: Noch nie gab es in der Geschichte des mittlerweile 27-jährigen Senioren-Wettbewerbs eine so enge Dichte bei den erzielten und geschossenen Blattl`n. Armin Seidel von der SG Frauenreuth erklomm das Siegerpodest mit einer souveränen 10,9 und einem unschlagbaren Teiler 1, während Hubert Wildenauer, SG Frauenreuth, mit einem guten 18,6 Teiler den 10. Platz belegte. Kurios: Es gab oft nur wenige zehntel Unterschied zwischen den jeweiligen Top Ten-Platzierungen. Der erste Durchgang fand bei der Schützengesellschaft „Steinwaldia“ Frauenreuth statt, die mit 11 Teilnehmern die höchste Beteiligung stellte. Mit den insgesamt 28 Starterinnen und Startern aus den Vereinen Erbendorf, Thumsenreuth, Siegritz, Reuth und Frauenreuth freuten sich Schützenvorsitzender Wolfgang Schlicht, Reinhard Schwarz und Tobias Meinzinger, beide für die zügige Abwicklung und Bereitstellung der Ergebnisse verantwortlich, über einen erfolgreichen Schützenabend. Außer um den heiß umkämpften Einzelsieg in der Blattwertung, wo Armin Seidel, Manfred Kraus (Erbendorf), der einen 5,6 Teiler erzielte und Ehefrau Monika Seidel, 6,3 Teiler, auf das Siegerpodest folgten, eiferten die „alten Hasen des Schützensports“ jedoch auch um die Ringwertung. Hierbei hatte Alois Wolfrum (Thumsenreuth) mit 208,0 Ringen das Glück auf seiner Seite und verwies Bernhard Schultes (Frauenreuth) 207,5 Ringe und Horst Peraus (Thumsenreuth) 207,0 Ringe, auf die weiteren Plätze. Neben dem sportlichen Reiz ging es zum Start in die Saison auch wieder um die Förderung der Kameradschaft und einen geselligen Abend. Dazu beigetragen hat eine schmackhafte Brotzeit, gespendet von Angelika und Kurt Schramm. Der nächste Durchgang findet am 19. Mai, ab 18.30 Uhr, bei der SG „Edelweiß“ Siegritz statt.
Bürgermeister Oskar Schuster, BLSV-Kreisvorsitzender Andreas Malzer und AC-Vorsitzender Stefan Schmalzreich (von links) sowie Landrat Roland Grillmeier (hinten, Zweiter von rechts) und Dr. Jutta Fischer-Neuner vom ADAC Nordbayern (vorne, Vierte von rechts) gratulierten den ausgezeichneten langjährigen Mitgliedern des AC Friedenfels. (Bild: Bernhard Schultes)

Automobilclub Friedenfels feiert 40-jähriges Vereinsjubiläum mit vielen Gästen

Standen die zurückliegenden Jahre ganz im Zeichen großer motorsportlicher Events, so stand die Feier zum 40-jährigen Vereinsjubiläum im Zeichen beispielhaften ehrenamtlichen Engagements der Mitglieder. In der vollbesetzten Steinwaldhalle stellte der Automobilclub Friedenfels im Beisein vieler Ehrengäste die motorsportlichen Leidenschaften der Helferinnen und Helfer in den Mittelpunkt seiner Feierlichkeiten. AC-Vorsitzender Stefan Schmalzreich, der bereits 30 Jahre an der Vereinsspitze steht, dankte zusammen mit seiner Stellvertreterin Jaqueline Dziajlo den Jubilaren und überreichten je eine Urkunde und ein Geschenk. Dabei erhielten für ihre mittlerweile 40-jährige Vereinszugehörigkeit Dieter Heidler, Reinhard Etterer, Christine Frank, Eberhard Frank, Matthias Schlicht und Bernhard Stilp den größten Applaus. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurde Marko Zeitler gewürdigt. 20 Jahre gehören dem AC Friedenfels, Nikolaus Dziajlo, Michael Lang und Jürgen Schultes an. Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Bernd Aßmann und Jaqueline Dziajlo ausgezeichnet. Glückwünsche zum 40-jährigen Bestehen bekam der Verein selbst zuhauf. Sowohl Landrat Roland Grillmeier als auch das Vorstandsmitglied Finanzen des ADAC Nordbayern, Dr. Jutta Fischer-Neuner und der BLSV-Kreisvorsitzende Andreas Malzer, würdigten den Verein und stellten das Engagement der Mitglieder heraus. Eine Lanze für den Motorsport brach in seinem Grußwort Bürgermeister Oskar Schuster. Das Gemeindeoberhaupt meinte, dass Motorsport und Naturerlebnisdorf zusammenpassen. „Gerade in Friedenfels wurde immer gezeigt, dass beides zusammen geht. Beim Bergrennen wurde auf die Natur geachtet und selten Pflanzen geschützt“. Das Friedenfels als erstes in Bayern zertifiziertes Naturerlebnisdorf 2025 mit der Auszeichnung des ADAC-Tourismuspreises durch den ADAC Bayern bedacht wurde, stellte Bürgermeister Oskar Schuster dabei an erste Stelle.
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