Trotz großer Hitze und anhaltender Trockenheit fand das traditionelle Johannisfeuer der Kolpingsfamilie Friedenfels wie geplant statt. In den Tagen zuvor hatten sich die Verantwortlichen intensiv mit der Frage beschäftigt, ob die Veranstaltung überhaupt durchgeführt werden könne. Nach enger Abstimmung mit der Freiwilligen Feuerwehr fiel schließlich die Entscheidung, das Brauchtumsfeuer unter strengeren Sicherheitsvorkehrungen abzuhalten. Als zusätzlicher Sicherheitsfaktor erwies sich der Veranstaltungsort ohne unmittelbare Waldnähe. Kurz vor dem Entzünden des in diesem Jahr bewusst kleiner gehaltenen Holzstoßes bewässerten die Feuerwehrkräfte das Gelände und die nähere Umgebung großflächig, um einem möglichen Funkenflug vorzubeugen. Während der gesamten Veranstaltung stellte die Feuerwehr die Brandwache. Ein Löscheinsatz war nicht erforderlich.
Bevor das Feuer entzündet wurde, gestaltete Pfarrer Martin eine stimmungsvolle Segensfeier zur Sommersonnwende mit Liedern und Gebeten. Anschließend durften die bereits gespannt wartenden Kinder den Holzstoß unter Aufsicht mit Fackeln entzünden. Die Holzspende stellten in diesem Jahr wieder die Bayerischen Staatsforsten zur Verfügung. Kolpingvorsitzender Reiner Gärtner dankte hierfür stellvertretend Carsten Klöble.
Während am Tag noch Temperaturen von deutlich über 30 Grad herrschten, sorgte am Abend eine laue Sommernacht für angenehme Bedingungen. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, bei Bratwürsten, Knackern, Brezen und kühlen Getränken gesellige Stunden zu verbringen. „Nur die Mücken waren etwas zu begeistert vom Fest”, merkte ein Gast schmunzelnd an.
Die Kolpingsfamilie Friedenfels bedankt sich bei der Freiwilligen Feuerwehr für die hervorragende Zusammenarbeit sowie bei allen Helfern, die zum Gelingen des Traditionsfestes beigetragen haben.