Der Konferenzraum der Krötensee-Mittelschule wurde erstmalig zum Treffpunkt für nachhaltige Mode: Bei der Kleidertauschbörse konnten Schülerinnen und Schüler gut erhaltene Kleidungsstücke abgeben und gegen neue Lieblingsstücke eintauschen. Verantwortlich für die Organisation zeichnete sich Religionslehrkraft Vanessa Wieland, die mit Unterstützung engagierter Helferinnen und Helfer den Schulaufgabenraum in eine übersichtliche Tauschstation verwandelte. Ziel der Aktion war es, das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu stärken und ein Zeichen gegen Wegwerfmentalität zu setzen. Für einen geregelten Ablauf sorgte ein klarer Zeitplan: Schülerinnen und Schüler mit Wertmarken durften bereits ab Beginn der zweiten Stunde in den Konferenzraum kommen, um sich in Ruhe etwas auszusuchen. Von 9:15 Uhr bis zur Pause sowie während der dritten und vierten Stunde waren dann alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen eingeladen, nach passenden Kleidungsstücken zu stöbern. In der zweiten Pause erhielten schließlich auch die älteren Jahrgänge die Möglichkeit, die verbliebenen Stücke anzusehen und mitzunehmen. Neben dem ökologischen Gedanken spielte auch der religiöse Aspekt eine wichtige Rolle. Im Religionsunterricht wurde zuvor über die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung gesprochen. Die Aktion griff diesen Gedanken konkret auf: Bewahrung der Schöpfung bedeutet auch, achtsam mit Kleidung und Ressourcen umzugehen und solidarisch miteinander zu teilen. Die Kleidertauschbörse wurde so nicht nur zu einem Beitrag für den Umweltschutz, sondern auch zu einem gelebten Zeichen von Nächstenliebe und Gemeinschaft. Viele Beteiligte freuten sich über „neue” Lieblingsstücke – und darüber, durch bewusstes Tauschen einen kleinen, aber wichtigen Beitrag für Umwelt und Mitmenschen geleistet zu haben.