Das Vereinskartell Weiden West veranstaltete im Rahmen seiner Kartellsitzung das traditionelle Kartellschießen. Kartellvorsitzender Hans-Jürgen Gmeiner hatte dazu die Delegierten und Vorsitzenden der angeschlossenen Vereine eingeladen. Nach interner Recherche handelte es sich bereits um das 43. Kartellschießen dieser Art.
Austragungsort war die Schießanlage der Alpenrose, nachdem der frühere Gastgeberverein Tell-Schützen bereits vor Jahren aufgelöst worden war. Zahlreiche Gäste, darunter Kartellehrenvorsitzender Lothar Höher, fanden sich in der Vereinsgaststätte ein. Erster Schützenmeister Roland Bäumler organisierte und leitete mit seinem Team den reibungslosen Ablauf des Schießens.
Den ersten Platz belegte mit knappem Vorsprung Martin Adams von den Hundefreunden Weiden. Auf Rang zwei folgte sein Vereinskamerad Maik Stallbaum. Den dritten Platz sicherte sich erneut Markus Pschierer vom Latscher Schnupferclub, der diese Platzierung bereits im Vorjahr erreicht hatte. Kartellvorsitzender Hans-Jürgen Gmeiner nahm den Wanderpokal von der Vorjahressiegerin Gisela Kummert zurück und überreichte ihn an den neuen Schützenkönig. Die Einlage der Teilnehmer in Höhe von 100 Euro sowie eine weitere Spende des Vereinskartells über ebenfalls 100 Euro gingen vollständig an die Schützenjugend der Alpenrose.
Im Anschluss trugen die Vertreter der angeschlossenen Vereine ihre Jahresberichte vor. Diese verdeutlichten erneut den hohen gesellschaftlichen Einsatz der Mitglieder. Sämtliche Veranstaltungen stießen auf große Resonanz in der Bevölkerung und fanden durchweg großen Zuspruch.
Als weiterhin ungelöste Herausforderung benannten die Kartellmitglieder die Verkehrsführung an der Kreuzung Josef-Haas-Straße/Pressather Straße. Trotz mehrfacher Gespräche mit der Stadtverwaltung habe sich bislang keine zufriedenstellende Lösung ergeben. Die Versammlung beauftragte Hans-Jürgen Gmeiner und Kartellehrenvorsitzenden Lothar Höher, sich erneut der Problematik anzunehmen. Dabei sollte die Schaltzeit überprüft werden, denn auf der Linksabbiegespur steht die Ampel zu lange auf rot. „Wir wollen gemeinsam mit der Stadt eine tragfähige Lösung finden, die die Situation für alle Verkehrsteilnehmer verbessert“, sagte Gmeiner.