Gesellenstücke sind Unikate, die den Schreiner-Lehrling zeitlebens an seine Ausbildungszeit erinnern. „Sie sind im Handel so nicht zu erwerben und haben einen bleibenden Wert“, erklärte Fachlehrer Xaver Wendl bei der Beurteilung der Stücke am Mittwoch in den Räumen der Berufsschule. Elf Absolventen bewerben sich heuer im Rahmen des Gestaltungswettbewerbs „Die Gute Form“ um den Preis der Schreinerinnung Schwandorf.
Eine Jury, bestehend aus Xaver Wendl, Waldemar Huber, Alfred Popp, Sabine Schindler, Armin Erben, Thomas Rinner, Uli Götz, Simon Seebauer, Horst Fleischmann, Erhard Retzer und Martin Abt, beurteilte die Gesellenstücke nach folgenden Kriterien: Originalität, Gestaltungsqualität, Modernität, Funktionalität und technische Qualität.
Die Gesellenstücke sind am Sonntag ab 10 Uhr in einer öffentlichen Ausstellung in den Räumen der Berufsschule zu besichtigen. Die Bewertungsergebnisse werden bei der Freisprechungsfeier am 24. Juli um 18.30 Uhr in der Aula der Berufsschule bekanntgegeben. Der Sieger qualifiziert sich dann für den Landesentscheid.
Folgende Absolventen bewerben sich um den Preis der Innung: Melina Bartmann (Firma Schönberger, Schmidgaden, Malschrank), Eva Birzer (Weniger, Wackersdorf, Modulmöbel), Antonia Fuchs (Danzl, Niedermurach, Sideboard), Jakob Huber (Brunold, Schwandorf, Weinschrank), Lukas Jobst (Weniger, Wackersdorf, Barschrank), Benedikt Kirschenbauer (Kirchberger, Neunburg v.W., Standuhr), Michaela Lobinger (Winkler, Burglengenfeld, Couchtisch), Maximilian Merl (Wacker, Stulln, Sideboard), Maximilian Preßl (Bauer, Wernberg-Köblitz, TV-Board), Bastian Scharf (Kemptner, Fensterbach, Werkzeugschrank) und Tyler Shipos (Koller, Stulln, Garderobe).