29 Jugendliche aus der Seelsorgeeinheit Schwandorf-St. Jakob und 25 aus der Pfarrei Fronberg-St. Andreas empfingen am 9. Juli in St. Jakob das Sakrament der Firmung. Pfarrer Christian Kalis konnte dazu Msgr. Martin Priller aus Regensburg, Pfarrer Thomas Kuriakose Nanjilathu aus Fronberg und Pfarrer i.R. Albert Vogl aus Haselbach begrüßen. Diakon Stefan Lobinger assistierte als Diakon im Gottesdienst. Patinnen und Paten und viele Familienangehörige füllten mit den jungen Christinnen und Christen die Pfarrkirche bis auf den letzten Platz.
Domkapitular Priller berichtete den Firmbewerbern in seiner Predigt von der Bekehrung der Edith Stein. Im jüdischen Glauben aufgewachsen, führte sie vor allem die Begegnung mit glaubwürdigen Christen zum christlichen Glauben. Im Judentum kannte sie den Gottesdienst vor allem als gemeinschaftliches Gebet in der Synagoge. Dass jemand mitten im Alltag einfach in eine Kirche geht, um mit Gott zu sprechen, beeindruckte sie zutiefst. Sie schrieb später sinngemäß: „Das war etwas völlig Neues für mich.“ Sie erkannte darin eine persönliche, unmittelbare Beziehung zu Gott. „Nehmt euch Edith Stein zu Vorbild, wenn ihr heute mit dem Heiligen Geist gestärkt gesandt werdet, um Zeugnis vom Glauben abzulegen.“, so der Firmspender.
Pastoralreferentin Angelika Lobinger (Fronberg) und Pastoralreferent Alfred Gaßner (St. Jakob) hatten die jungen Christen auf diesen bedeutenden Tag vorbereitet, der Pfarrgemeinderat bewirtete die Gäste nach dem Gottesdienst unter den Schatten spendenen Bäumen am „Tanzboden“.