Die Jugendflamme ist ein Nachweis für die Mitglieder der Jugendfeuerwehren, welcher sich in drei Stufen gliedert. Die Ausbildung für die Jugendlichen soll abwechslungsreich und interessant gestaltet werden. Mit Hilfe der Inhalte der einzelnen Stufen sollen die Feuerwehranwärter kontinuierlich an den richtigen Umgang mit den Gerätschaften in der Feuerwehr herangeführt werden. Dazu gehören die richtige Handhabung der Knoten und der Umgang mit den verschiedenen Löschgeräten. Ebenso wird in umfangreicher Gerätekunde geprüft, ob die Feuerwehranwärter alle Gerätschaften im Fahrzeug zügig finden und erklären können. Technisches Geschick wird bei der Überquerung von Hindernissen gefordert. Die Jugendfeuerwehrleute müssen dabei eine Schlauchleitung über Hindernisse verlegen oder Gerätschaften mittels Leinen über einen Graben transportieren. Die Jugendlichen sind die Feuerwehrleute von morgen, welche Schritt für Schritt an die Arbeit des aktiven Feuerwehrmannes herangeführt werden müssen. Darum ist es wichtig, Feuerwehrarbeit bereits in der Jugendfeuerwehr attraktiv zu gestalten und sie soll natürlich auch Spaß machen und das Gemeinschaftsgefühl und die Kameradschaft stärken. Dieses Mal wurden alle Stufen abgelegt, was auch eine lange Vorbereitungszeit erforderte. Nach getaner Arbeit konnten alle Teilnehmer die Abzeichen von den Kreisjugendfeuerwehrwarten Mirjam Schuller und ihrem Stellvertreter Dominik Zintl entgegennehmen. Kommandant Markus Kindl bedankte sich bei allen Ausbildern, welche die Jugendlichen mehrere Wochen vorbereitet und intensiv mit ihnen geübt hatten. Stufe 1 und 2 wurde an Beimler Lukas aus Kaimling und Kraus Lukas aus Oberlind verliehen. Stufe 2 erhielten Braun Josef und Uschold Simon. An Eichinger Leopold, Kelnhofer David, Kelnhofer Max, Puff Leonie und Puff Benedikt aus der Feuerwehr Altenstadt ging die Stufe 3. 2. Bürgermeister Josef Maier dankte den Jugendlichen und Ausbildern für ihr außerordentliches Engagement.