„Das Johannisfeuer erinnert an den heiligen Johannes den Täufer. Seit Jahrhunderten werden rund um seinen Namenstag Feuer entzündet. Diese erinnern an einen Menschen, der nicht sich selbst in den Mittelpunkt gestellt hat, sondern auf Jesus hingewiesen hat. Auch wir kommen heute zusammen, um Gemeinschaft zu erleben, miteinander ins Gespräch zu kommen und den herrlichen Sommerabend zu genießen. Bitten wir Gott, dass er unsere Begegnungen segnet und uns immer wieder neu den Blick auf das Wesentliche schenkt”. Einleitende Worte von Kaplan Marvin Schwedler bei der Segnung des Feuers gerichtet an die zahlreich erschienenen Zuschauern. Der Katholische Burschenverein Aschach (KBV) als Ausrichter der alljährlich stattfindenden Veranstaltung hatte wieder keine Mühe gescheut einen gewaltigen Holzstoß auf dem Bolzplatz in der Nähe der Donatuskapelle zu errichten. Dieser durfte aufgrund der bestehenden Trockenheit und Flächenbrandgefahr aber nicht abgebrannt werden, eine kleinere Feuerstelle in einer Schale entschädigte symbolisch die gelungene Feier. Die Mitglieder des KBV Aschach versorgten ihre Gäste mit Bratwürsten und Getränken, die bei den abendlich nachlassenden Tagestemperaturen den weiten Ausblick hinauf zum Mariahilfberg und in den westlichen Landkreis genießen konnten. Es bewahrheiteten sich die Ausführungen von Kaplan Schwedler: ein Feuer zieht Menschen an, man schaut hinein, kommt miteinander ins Gespräch und verbringt Zeit, Feuer verbindet. Aber das Feuer verweist noch auf etwas Größeres auf Christus, das Licht der Welt.