Außer wegen rekordverdächtiger Hitze während der Zeugnisverleihung wird der diesjährige Abiturjahrgang des Schmeller-Gymnasiums Nabburg auch darüber hinaus im Gedächtnis bleiben: Als jener, dem Schulleiterin Dr. Anja Wiesner in ihrer ersten Abschlussrede lobend attestierte: „Ich habe selten einen Jahrgang erlebt, der so gelassen, humorvoll und mit solcher Lösungsfreude auf die Herausforderungen des Lebens reagiert hat.“ Als passendes Motto legte sie allen ein Roosevelt-Zitat zur künftigen Entscheidungsfindung im Erwachsenen- und Berufsleben ans Herz: „Tu was du kannst, mit dem, was du hast, dort, wo du bist.“ Dies beherzigend hatten die 54 Absolventinnen und Absolventen rückblickend bereits einige Schicksalsschläge im Klassenverband verkraftet und Krisen der Zeit gemeistert. Als großer Pluspunkt entpuppte sich das kollektive „Socialising“ der Teenager. Erleichtert wurde die Persönlichkeitsentwicklung laut Elternbeiratssprecher Georg Hirmer für diesen Abiturjahrgang durch die wegen der Renaissance des G9 wieder um ein Jahr verlängerte Schulzeit, natürlich inklusive fortgesetztem „Coaching“ durch die Erziehungsberechtigten. Er appellierte an die Jugendlichen, diesen ausgedehnteren Reifeprozess mit Verstand für die Karriere zu nutzen. „So komme ich zur Kernfrage: Worauf kommt es an – im Schulleben, wie auch als Mensch?“, konkretisierte Oberstufenbetreuer Stefan Schropp. Die Antwort: „Vertrauen, und zwar in sich selbst genauso wie in Andere“ – auch zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern, die er heuer als sehr zuverlässig, ehrgeizig, freundlich und kreativ empfand. Dieser angenehme Eindruck, zuvor schon durch Leni Brandl namens der Absolventen vermittelt, bestätigte sich auch in hervorragenden Endergebnissen der Jahrgangsbesten: Simon Fröhlich (1,0), Kai Buchheit (1,1) und Max Wilhelm (1,1). Zudem wurden Urkunden, Auszeichnungen und Preise verliehen. Wir gratulieren herzlich!