Vorsitzende Marianne Stangl konnte bei der Jahreshauptversammlung auch 2. Bürgermeister Peter Gold begrüßen. Dieser dankte dem Vorstand und allen Mitliedern der Krippenfreunde für deren vielfältiges Engagement zur Erhaltung der Krippen- und Schnitzkultur in Tirschenreuth. „Schließlich führen wir ja auch als Stadt den Zusatz „Krippenstadt“, da sind wir als Stadt und ihr als Verein dazu aufgerufen, dem auch gerecht zu werden und diese Tradition in die Zukunft zu tragen“ so Peter Gold. Dass dies auch in den letzten Jahren durch die Ausstellungen, durch eine lebendige Schnitzerstube und auch durch die Beteiligung am kulturellen Leben der Stadt durch den Verein immer gewährleistet worden ist, wollte der Sprecher den anwesenden Mitliedern gerne bestätigen
Im Jahresbericht von Marianne Stangl wurde dann die vielfältige Beteiligung des Vereins an Veranstaltungen in der Stadt Tirschenreuth sichtbar. „Wir waren am Oberpfalztag, am Ferienprogramm der Stadt und an der Museumsnacht im MuseumQuartier beteiligt“, erläuterte Frau Stangl. Weiterhin seien 2025 die Passionskrippe und die Weihnachtskrippe in der St. Peter-Kirche wieder aufgebaut worden. Die Schnitzer um Horst Haidl seien seit Ende September im St. Peter in der Schnitzerstube wieder aktiv am Werk.
Frau Stangl dankte alle Mitgliedern der Krippenfreunde für deren großes Engagement: „Ohne euren Einsatz wären die vielen Präsentationen der Krippen, der Weihnachtsmarkt oder eben der lebendige Betrieb der Schnitzerstube nicht möglich“. Ein großer Dank ging dabei an die Familien Krapf und Haidl. Weiterhin erwähnte Sie, dass eine Mannschaft um stv. Vorsitzenden Peter Stahl-Grüneich am Antrag der Krippenfreund zur Anerkennung der Tirschenreuther Schnitzkunst als Immaterielles Kulturerbe beteiligt war. Bischof Voderholzer und Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appel hätten den Antrag mit wohlwollende Gutachten ergänzt, ebenso wie Birgit Plößner, die Tirschenreuther Touristik-Chefin, die das ganz abrundete.